Lob & Kritik

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738 Einträge

  • Tom

    Guten Tag lieber VVO,

    ich war heute am 26.10. mit der Linie 531 von Kamenz (URB/09:32Uhr ab KM) nach Bernsdorf unterwegs. Leider muss ich mich über den Busfahrer beschweren. Er hing während der Fahrt öfters am Handy, las Nachrichten und machte Sprachaufnahmen. Das ist bei der Personenbeförderung und bei der Teilnahme im Straßenverkehr ein Unding. Es wäre schön, wenn Sie dem betreffenden Unternehmen einen Hinweis dazu geben könnten. So fühlt man sich während der Busfahrt nicht wirklich sicher und es macht keinen guten Eindruck.

    Danke und eine schöne Woche.
    Tom

    VVO

    Hallo Tom,
     

    ich leite Ihren Hinweis an das betreffende Verkehrsunternehmen, die Regionalbus Oberlausitz GmbH (RBO), weiter. Die Kollegen werden mit dem Busfahrer das Gespräch suchen.

     

    Viele Grüße
     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Mandy Koschmieder

    Sehr geehrtes VVO-Kundendialog-Team,

    ich wende mich heute mit einer massiven Kritik bezüglich der misslungenen Anschluss-Sicherung am Abend des 25.10. in Pirna an Sie.

    Dass die S-Bahnen wegen einer beschädigten Oberleitung in Königstein nicht regulär fahren konnten, ist höhere Gewalt und nachvollziehbar. Lobenswert war zunächst, dass ab Bad Schandau Ersatzbusse bereitgestellt wurden. Was sich allerdings beim Umstieg in Pirna abspielte, ist für mich als Fahrgast absolut nicht hinnehmbar.

    Unser Ersatzbus aus Bad Schandau traf um Punkt 19:36 Uhr am Busbahnhof in Pirna ein. Beim Aussteigen hatten wir noch direkten Sichtkontakt zur S1 nach Meißen, die abfahrbereit auf Gleis 2 stand. Anstatt die wenigen Augenblicke zu überbrücken, bis die Gruppe aus dem Bus den Bahnsteig erreicht hat, setzte sich die Bahn in Bewegung. Somit blieb ausnahmslos jeder Insasse des Ersatzbusses am Bahnhof zurück – unter den Betroffenen waren auch etliche Eltern mit ihren Kindern.

    Die Situation wurde dadurch auf die Spitze getrieben, dass die nächste geplante S1 um 20:06 Uhr ersatzlos gestrichen wurde. Das Resultat dieser Kette von Pannen: Alle Gestrandeten, inklusive der kleinen Kinder, mussten bei eisigen 7 Grad Außentemperatur geschlagene 60 Minuten im Freien ausharren, bis endlich eine Weiterfahrt möglich war.

    Ich erwarte von Ihnen eine detaillierte Aufklärung zu folgenden Fragestellungen:

    - Aus welchem Grund ist die S1 um 19:36 Uhr abgefahren, anstatt die Ankunft der Reisenden aus dem extra eingerichteten Ersatzverkehr abzuwarten?
    - Wo genau lag das Versäumnis in Ihrer internen Kommunikation? Wer hat es zu verantworten, dass wegen lächerlicher drei Minuten Wartezeit der gesamte Busanschluss geplatzt ist?
    - Weshalb fiel im Anschluss auch noch die Verbindung um 20:06 Uhr aus? Gerade wenn ein solcher Ausfall bekannt ist, hätte die Leitstelle doch zwingend eingreifen und den Zug um 19:36 Uhr kurz zurückhalten müssen, um den Familien und Fahrgästen eine Stunde Frieren bei 7 Grad zu ersparen.

    Ich sehe Ihrer zeitnahen und konkreten Antwort entgegen.

    Mit freundlichen Grüßen

    VVO

    Hallo Frau Koschmieder,
     

    folgende Zuarbeit haben wir vom Kundendialog der DB Regio Südost erhalten:

    "Zunächst möchten wir uns für die Ihnen und den weiteren betroffenen Reisenden entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir können Ihren Ärger sehr gut nachvollziehen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Familien mit Kindern betroffen waren und infolge der Ereignisse eine Wartezeit von rund einer Stunde in Kauf nehmen mussten, ist Ihr Unmut verständlich.

    Die Ursache der Störung war ein umgestürzter Baum im Bereich Königstein, wodurch der Zugverkehr beeinträchtigt wurde. Um die Reisenden dennoch befördern zu können, musste in kurzer Zeit ein Busnotverkehr organisiert werden.

    Hierbei besteht jedoch eine besondere betriebliche Herausforderung: Solche kurzfristig eingerichteten Busverkehre werden mit externen Busunternehmen durchgeführt. Die in den Auskunftsmedien angezeigten Fahrzeiten stellen dabei zunächst Richtwerte dar, da im Vorfeld kein regulärer Fahrplan erstellt werden kann. Zudem verfügt die Leitstelle bei kurzfristig organisierten Busnotverkehren oftmals nicht über die Möglichkeit, die eingesetzten Busse in Echtzeit zu verfolgen. Entsprechend lagen den Disponenten keine verlässlichen Informationen darüber vor, wann die einzelnen Busse die jeweiligen Haltestellen tatsächlich erreichen würden.

    Vor diesem Hintergrund war der Leitstelle nicht bekannt, dass Ihr Bus den Bahnhof Pirna unmittelbar vor der Abfahrt der S1 erreichte.

    Zu Ihrer Frage, warum die S1 nicht wenige Minuten auf die Fahrgäste aus dem Ersatzverkehr gewartet hat, möchten wir erläutern, dass ein Triebfahrzeugführer nicht eigenständig über zusätzliche Wartezeiten entscheiden darf. Sobald ein Zug betriebsbereit gemeldet ist und das Abfahrsignal erhält, ist er verpflichtet, entsprechend der betrieblichen Vorgaben zu verkehren. Ein Abweichen hiervon ist grundsätzlich nur mit einem ausdrücklichen Warteauftrag der Leitstelle oder des Fahrdienstleiters möglich. Da der Leitstelle die tatsächliche Ankunft des Ersatzverkehrs nicht bekannt war, konnte ein solcher Auftrag leider nicht erteilt werden.

    Wir verstehen sehr gut, dass dies aus Fahrgastsicht unbefriedigend wirkt, zumal die Fahrgäste den Zug bereits sehen konnten. Die Absicherung von Anschlüssen zwischen kurzfristig organisiertem Ersatzverkehr und dem Schienenverkehr ist tatsächlich ein Bereich, für den weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten gesucht werden. Technische Möglichkeiten zur Standortübermittlung der eingesetzten Busse könnten künftig helfen, Anschlussbeziehungen zuverlässiger zu sichern. Auf die Ausstattung der kurzfristig beauftragten Fahrzeuge externer Unternehmen hat die Deutsche Bahn jedoch leider keinen Einfluss.

    Zum Ausfall der S1 um 20:06 Uhr kommt hinzu, dass größere Betriebsstörungen regelmäßig Auswirkungen auf Fahrzeug- und Personalumläufe haben. Durch die außerplanmäßigen Ereignisse mussten Fahrzeuge und Personale neu disponiert werden. Zudem befanden sich nicht alle benötigten Fahrzeuge an den Orten, an denen sie für die planmäßige Weiterführung des Verkehrs benötigt worden wären. Dadurch kam es leider auch zu weiteren Teilausfällen und zum Ausfall der genannten Verbindung.

    Ihre Beschwerde haben wir zur internen Auswertung an die zuständigen Fachabteilungen weitergeleitet. Uns ist bewusst, dass die Ereignisse dieses Abends für die betroffenen Reisenden sehr belastend waren. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie daher nochmals ausdrücklich um Entschuldigung."

     

    Viele Grüße
     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Ronny

    Hallo VVO,

    am heutigen 25.10. war der S-Bahn-Verkehr aufgrund eines Oberleitungsschadens in Königstein komplett ausgefallen. Dafür kann niemand etwas, und es wurde folgerichtig ein Schienenersatzverkehr (SEV) unter anderem ab Bad Schandau organisiert. Völlig unverständlich ist jedoch das anschließende Vorgehen am Bahnhof Pirna.

    Der Bus des Schienenersatzverkehrs von Bad Schandau nach Pirna ist um 19:36 Uhr am ZOB in Pirna angekommen. Von dort aus konnte man die S1 in Richtung Meißen noch deutlich am Bahnsteig 2 stehen sehen.

    Ohne auf die Ankunft der Fahrgäste aus dem Schienenersatzverkehr zu warten, ist der Zug jedoch einfach abgefahren. Nicht ein einziger Gast aus dem Schienenersatzverkehr hat die S1 erreicht – darunter befanden sich auch viele Familien und Kinder.

    Erschwerend kam hinzu, dass die darauffolgende S1 um 20:06 Uhr ebenfalls komplett ausgefallen ist. Dadurch waren sämtliche Reisende und Kinder gezwungen, bei einer Außentemperatur von nur 7 Grad eine volle Stunde in der Kälte auf den nächsten Anschluss zu warten.

    Ich bitte Sie hiermit um eine ausführliche Stellungnahme zu diesem Vorfall:

    1. Warum hat die S1 um 19:36 Uhr nicht auf die Fahrgäste aus dem Schienenersatzverkehr gewartet, obwohl der Bus bereits in Pirna eingetroffen war?
    2. Wer hat hier welchen Fehler gemacht, sodass nicht sichergestellt wurde, dass die S1 noch diese 3 Minuten wartet, um die Gäste des Schienenersatzverkehrs genau für diesen vorgesehenen Anschluss mitzunehmen?
    3. Warum ist zusätzlich auch noch die S1 um 20:06 Uhr ausgefallen, und warum wurde vor diesem Hintergrund nicht erst recht dafür gesorgt, dass der Zug um 19:36 Uhr auf den SEV-Bus wartet, um den Fahrgästen und Kindern eine einstündige Wartezeit bei 7 Grad Außentemperatur zu ersparen?

    Vielen Dank im Voraus für entsprechende Informationen und die Aufklärung des Sachverhalts.

    Mit freundlichen Grüßen

    VVO

    Hallo Ronny,
     

    folgende Zuarbeit haben wir vom Kundendialog der DB Regio Südost erhalten:

    "Zunächst möchten wir uns für die Ihnen und den weiteren betroffenen Reisenden entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir können Ihren Ärger sehr gut nachvollziehen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Familien mit Kindern betroffen waren und infolge der Ereignisse eine Wartezeit von rund einer Stunde in Kauf nehmen mussten, ist Ihr Unmut verständlich.

    Die Ursache der Störung war ein umgestürzter Baum im Bereich Königstein, wodurch der Zugverkehr beeinträchtigt wurde. Um die Reisenden dennoch befördern zu können, musste in kurzer Zeit ein Busnotverkehr organisiert werden.

    Hierbei besteht jedoch eine besondere betriebliche Herausforderung: Solche kurzfristig eingerichteten Busverkehre werden mit externen Busunternehmen durchgeführt. Die in den Auskunftsmedien angezeigten Fahrzeiten stellen dabei zunächst Richtwerte dar, da im Vorfeld kein regulärer Fahrplan erstellt werden kann. Zudem verfügt die Leitstelle bei kurzfristig organisierten Busnotverkehren oftmals nicht über die Möglichkeit, die eingesetzten Busse in Echtzeit zu verfolgen. Entsprechend lagen den Disponenten keine verlässlichen Informationen darüber vor, wann die einzelnen Busse die jeweiligen Haltestellen tatsächlich erreichen würden.

    Vor diesem Hintergrund war der Leitstelle nicht bekannt, dass Ihr Bus den Bahnhof Pirna unmittelbar vor der Abfahrt der S1 erreichte.

    Zu Ihrer Frage, warum die S1 nicht wenige Minuten auf die Fahrgäste aus dem Ersatzverkehr gewartet hat, möchten wir erläutern, dass ein Triebfahrzeugführer nicht eigenständig über zusätzliche Wartezeiten entscheiden darf. Sobald ein Zug betriebsbereit gemeldet ist und das Abfahrsignal erhält, ist er verpflichtet, entsprechend der betrieblichen Vorgaben zu verkehren. Ein Abweichen hiervon ist grundsätzlich nur mit einem ausdrücklichen Warteauftrag der Leitstelle oder des Fahrdienstleiters möglich. Da der Leitstelle die tatsächliche Ankunft des Ersatzverkehrs nicht bekannt war, konnte ein solcher Auftrag leider nicht erteilt werden.

    Wir verstehen sehr gut, dass dies aus Fahrgastsicht unbefriedigend wirkt, zumal die Fahrgäste den Zug bereits sehen konnten. Die Absicherung von Anschlüssen zwischen kurzfristig organisiertem Ersatzverkehr und dem Schienenverkehr ist tatsächlich ein Bereich, für den weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten gesucht werden. Technische Möglichkeiten zur Standortübermittlung der eingesetzten Busse könnten künftig helfen, Anschlussbeziehungen zuverlässiger zu sichern. Auf die Ausstattung der kurzfristig beauftragten Fahrzeuge externer Unternehmen hat die Deutsche Bahn jedoch leider keinen Einfluss.

    Zum Ausfall der S1 um 20:06 Uhr kommt hinzu, dass größere Betriebsstörungen regelmäßig Auswirkungen auf Fahrzeug- und Personalumläufe haben. Durch die außerplanmäßigen Ereignisse mussten Fahrzeuge und Personale neu disponiert werden. Zudem befanden sich nicht alle benötigten Fahrzeuge an den Orten, an denen sie für die planmäßige Weiterführung des Verkehrs benötigt worden wären. Dadurch kam es leider auch zu weiteren Teilausfällen und zum Ausfall der genannten Verbindung.

    Ihre Beschwerde haben wir zur internen Auswertung an die zuständigen Fachabteilungen weitergeleitet. Uns ist bewusst, dass die Ereignisse dieses Abends für die betroffenen Reisenden sehr belastend waren. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie daher nochmals ausdrücklich um Entschuldigung."
     

    Viele Grüße
     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Adrine May

    Hi ihr

    S 1 bis Döbeln endlich verlängern damit Rosswein
    Und Nossen wieder Bahnverkehr haben oder alternativ neue
    Eigene RB Meissen-Nossen-Rosswein-Döbeln einführen. Die sonderfahrten
    Zeigen es könnte bereits ab 2027 und nicht erst 2031 Züge wieder fahren

    VVO

    Sehr geehrte Frau May,

     

    wir bedauern, selbst sofern die Schieneninfrastruktur einen Betrieb zeitnah ermöglichen würde, so fehlen derzeit die Fahrzeuge für diese zusätzlichen Leistungen sowie eine solide Finanzierungsperspektive.

     

     

    Freundlich grüßt

    Anja Baldamus
    VVO-Team

  • Melanie

    Hallo VVO,

    die von der DB umworbene Anzeige der Wagen an den Bahnhöfen und im DB Navigator verspricht nicht das, was es bewirken soll.

    RE50 nach Leipzig Hbf heute 15.10.26 um 9:20 Uhr von Dresden-Neustadt: Am Bahnhofsanzeiger und auch im DB Navigator war vermerkt, dass sich die 1. Klasse im zweiten Wagen befindet. Dann rollte der Zug ein - und die 1. Klasse war im letzten Wagen an der Lok!

    Wenn es in der Realität eh nicht übereinstimmt, dann kann man diese Spielerei auch sein lassen - spart Geld! Wieso wurde die Reihenfolge der Wagen hier falsch angezeigt?

    Achja - bitte stellt diese Park&Ride-Ansagen endlich ab! Gefühlt an jeder zweiten Haltestelle in der S-Bahn und im RE50 ertönt dieser Hinweis. Es nervt nur noch!

    VVO

    Hallo Melanie,

    die DB Regio bittet um Verzeihung, dass die angezeigte Wagenreihung des RE 50 am 15.10.2026 nicht mit der tatsächlichen Wagenreihung übereingestimmt hat.

    Die angezeigten Informationen zur Lage der 1. Klasse basieren auf der Vorplanung und werden derzeit nur einmal täglich aktualisiert. 
    Bei kurzfristigen Änderungen, beispielsweise durch einen Fahrzeugwechsel oder Änderungen bei den Zugwenden, kann es vorkommen, dass ein Zug mit einer anderen Wagenreihung als ursprünglich vorgesehen eingesetzt wird. Dadurch können Abweichungen zwischen der Anzeige und der tatsächlichen Situation entstehen.

    "Wir können nachvollziehen, dass eine solche Anzeige für Sie wenig hilfreich ist, wenn Sie sich am Bahnsteig nicht darauf verlassen können. Gerne nehmen wir Ihren Hinweis auf und leiten ihn an die zuständige Stelle weiter. Wir hoffen, damit zu einer Verbesserung der Datenqualität und der Zuverlässigkeit der Wagenstandsanzeige beitragen zu können.

    Auch Ihren Hinweis zu den wiederkehrenden Park&Ride-Ansagen haben wir geprüft. Unsere zuständige Fachabteilung hat uns mitgeteilt, dass diese Ansagen nicht mehr geschaltet sein sollten und eigentlich nicht mehr in den Zügen zu hören sein dürften.

    Sollten Sie bei einer Ihrer nächsten Fahrten mit der S-Bahn oder dem RE50 erneut eine solche Ansage hören, bitten wir Sie, uns das Datum, die Uhrzeit und nach Möglichkeit die Zugnummer mitzuteilen. So können wir den Sachverhalt erneut prüfen lassen.

    Vielen Dank, dass Sie uns auf diese Punkte aufmerksam gemacht haben", so die DB Regio AG.

    Freundlich grüßt

    Anja Baldamus
    VVO-Team

VVO-Netiquette

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Unsere Spielregeln

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Regelbruch

Bei Verstößen halten wir uns vor, entsprechende Beiträge zu löschen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.