Lob & Kritik
Hier erfahren Sie, wie Andere über den VVO oder dessen Website denken, was kritikwürdig und was positiv ist, was verbessert und was beibehalten werden kann.
Für spezielle Fragen zu Tarifen, Tickets etc. verwenden Sie bitte das Kontaktformular:
Um die Veröffentlichung von Einträgen unter „Lob & Kritik“ zu vermeiden, die gegen geltendes Recht verstoßen, bitten wir um Verständnis, dass alle Einträge vor Ihrer Veröffentlichung von uns geprüft und explizit freigeschaltet werden. Natürlich werden negative Meinungen genauso veröffentlicht wie positive. Enthält Ihr Beitrag Fragen oder Aussagen die durch den VVO kommentiert werden, erfolgt die Freischaltung innerhalb von 10 Werktagen. Mit der Nutzung von Lob & Kritik erkennen Sie die Bestimmungen zum Datenschutz sowie die Nutzungsbedingungen gemäß Impressum an.
-
Adrine May
Hi ihr
S-Bahn via Meissen Rosswein nach Döbeln. Jetzt
schaltet sich auch Michael Kretschmer ein! Der Fehler von 2015
Muss wieder gut gemacht werden! Die Zeiten haben sich seit 2015
Geändert! Viele Fahrgäste sind zu erwarten! Züge müssen endlich wieder fahren 2027. -
Adrine May
Hi ihr
Wie weit sind die Planungen des neuen RE 7 bzw. RE 11
Von Altenberg über Meissen Döbeln Grossbothen Leipzig? Skigebiet
Und die größte Stadt Sachsens miteinander zu verbinden ist schon
Eine mindestens 30 Jahre alte IdeeVVO
Sehr geehrte Frau May,
Ihre Anfrage berührt die Bahnlinie Meißen – Nossen – Döbeln, die 2015 eingestellt werden musste und die jetzt Teil des Reaktivierungsprogramms des Freistaates Sachsen ist. Der zukünftige Linienverlauf auf dieser Strecke mit dem Konzept der Endpunkte und der Zwischenhalte ist jedoch noch nicht endgültig abgestimmt.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
St. Melzer
Guten Tag,
die Bauarbeiten auf der RB71 zwischen Pirna und Dürrröhrsdorf wurden mit geringer Verspätung von nur knapp drei Monaten abgeschlossen. Hoffen wir, dass damit die Strecke auf längere Zeit gesichert ist (genügend Gegenbeispiele gab es ja schon). Allerdings ist nunmehr ein neuer, riesiger Mangel vorhanden: Der Bahnsteig ist viel zu niedrig.
Im Rahmen der Bauarbeiten wurde das Gleis saniert und liegt jetzt höher. Der eh schon sehr niedrige Bahnsteig in Copitz ist damit nun noch niedriger geworden. Die Einstiegshöhe in die eingesetzten Triebwagen beträgt 40 cm und mehr. Zum Vergleich: Die DIN 18065 schreibt für öffentliche Gebäude eine Stufenhöhe von maximal 19 cm vor. Selbst bei der Bahn ist entsprechend der pdf-Datei https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Fahrzeuge/Fahrzeugtechnik/Tueren/31_Technische_Regeln_Spalt_v1.5.pdf?__blob=publicationFile&v=2 (Seite 12: "Bei Bedienung von Bahnsteigen mit einer Höhe < 550 mm über SO [Schienenoberkante] durch Hochflurfahrzeuge darf die erste Stufe nicht höher als 310mm über dem Bahnsteig liegen)" eine maximale Stufenhöhe von 31 cm zugelassen. Und auch diese wurde schon bisher in Copitz nur gerade so erreicht. In der TSI PRM (technische Richtlinien für Barrierefreiheit) sind für einen barrierefreien Einstieg sind gar maximal 5 cm Stufenhöhe zulässig.
Wie konnte es bei DB InfraGO zu solch einem eklatanten Mangel oder besser Planungsfehler kommen? Wird der VVO/ZVVO nicht in die Planungen einbezogen und prüft die Planungen? Welche Lösung wird für die Fahrgäste bis zur Behebung angeboten?
Auch die DB InfraGO zeigt unter https://www.dbinfrago.com/web/bahnhoefe/leistungen/stationsnutzung/stationshalt/stationsausstattung/Pirna-Copitz-12675442 eine Bahnsteighöhe von 15 cm an. Die Einstiegshöhe beim Fahrzeug der Baureihe 642 beträgt 57,5 cm - also eine Stufe von 42,5 cm.
In der Fahrplanauskunft der DB findet man den Hinweis: "Bitte beachten Sie: In Pirna-Copitz ist derzeit kein barrierefreier Zu- oder Ausstieg möglich. Reisende mit Mobilitätseinschränkung wenden sich bitte vor Reiseantritt an die Mobilitätsservice-Zentrale." Beim VVO fehlt ein solcher Hinweis.
Nebenbei: Der Bahnsteig 4 in Pirna wurde vor einigen Jahren mit einer Höhe von 38 cm über SO saniert. Zwar dem Regelwerk entsprechend, allerdings eben weiterhin vor allem für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen sowie allgemein alle Fahrgäste nicht vorteilhaft. Hier wurde sinnloses Geld verschleudert.
In Bischheim-Gersdorf wurde der dortige Bahnsteig in letzten Jahr (Sommerferien + zwei zusätzliche Wochen) auf eine Höhe von 55 cm über SO saniert. Die Zeit wäre für den Haltepunkt Copitz locker drin gewesen.
Viele Grüße
Stefan MelzerVVO
Hallo St.Melzer,
die Beteiligten versuchen im Moment Klarheit darüber zu schaffen, warum und inwiefern sich die Situation am Halt Pirna-Copitz verändert hat.
Der VVO beteiligt sich im Sinne der Fahrgäste an dieser Aufklärung, da aber noch keine Ergebnisse vorliegen, können wir dies nicht weiter kommentieren.
Verantwortlich für den Bau und die dabei erforderlichen Abstimmungen ist letztlich die DB InfraGO mit den beiden Geschäftsbereichen Fahrweg und Personenbahnhöfe. Der VVO wird bei solchen Bauvorhaben nicht mit beteiligt.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
Jana
Es ist Freitag, 10.07.2026, 14.42 Uhr, alle Reisenden Richtung Kamenz sitzen pünktlich in der S8, da kommt doch wirklich die Durchsage: "unsere Abfahrt verzögert sich um ca 10 Minuten, wir warten noch auf den Lokführer " Geht's noch ?
-
Pendler
Hiermit möchte ich mich über den Ablauf des Schienenersatzverkehrs auf der Linie RE3 beschweren.
Laut Fahrplan sollte der Schienenersatzverkehr um 15:33 Uhr an der Haltestelle Dresden Hbf (Strehlener Straße) abfahren und um 15:42 Uhr in Dresden-Plauen ankommen. Tatsächlich traf der Bus jedoch erst um 15:39 Uhr an der Haltestelle Dresden Hbf (Strehlener Straße) ein und erreichte Dresden-Plauen entsprechend verspätet.
Dadurch war es mir nicht mehr möglich, den offiziellen Anschlusszug RE3 um 15:48 Uhr nach Chemnitz zu erreichen. Aus meiner Sicht ist dies besonders ärgerlich, da es sich um einen von Ihnen vorgesehenen Anschluss zwischen Schienenersatzverkehr und Zug handelt. Ich hätte erwartet, dass der Zug in einem solchen Fall wenige Minuten auf den verspäteten Schienenersatzverkehr wartet oder zumindest eine entsprechende Abstimmung erfolgt.
Stattdessen musste ich bis 16:13 Uhr auf die RB30 warten, wodurch sich meine Reise unnötig verlängerte.
Ich bitte Sie um eine Stellungnahme, weshalb der Anschlusszug trotz der Verspätung des eigenen Schienenersatzverkehrs nicht abgewartet hat, und darum, künftig eine bessere Abstimmung zwischen Bus und Zug sicherzustellen. Gerade bei offiziell ausgewiesenen Anschlüssen sollte sichergestellt sein, dass Fahrgäste ihre Reise ohne zusätzliche Wartezeiten fortsetzen können.VVO
Hallo Pendler,
folgende Antwort haben wir von der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) erhalten:
"Wir bedauern sehr, dass sich die Ankunft des Schienenersatzverkehrs an der Haltestelle Dresden Hbf. (Strehlener Straße) verspätet hat und der Fahrgast dadurch den vorgesehenen Anschlusszug nach Chemnitz nicht erreichen konnte. Wir können gut nachvollziehen, dass die dadurch entstandene zusätzliche Wartezeit für den Fahrgast sehr ärgerlich war.
Für unser Unternehmen haben die pünktliche Ankunft und Abfahrt der SEV-Busse eine hohe Priorität. Dennoch lässt sich die Pünktlichkeit im Schienenersatzverkehr nicht in allen Fällen gewährleisten. Die Busse sind im Straßenverkehr unterwegs und teilen sich die Fahrbahn mit dem Individualverkehr. Insbesondere Faktoren wie hohes Verkehrsaufkommen, Baustellen, Unfälle oder verlängerte Fahrgastwechsel können zu Verspätungen führen, die sich trotz aller Bemühungen nicht immer vermeiden lassen.
Hinsichtlich des Hinweises zum nicht abgewarteten Anschlusszug möchten wir erläutern, dass eine Abstimmung zwischen Schienenersatzverkehr und Zug bei einer verspäteten Ankunft des Busses in der Regel nicht möglich ist. Der Triebfahrzeugführer verfügt nicht über Informationen darüber, wo sich ein verspäteter Ersatzbus aktuell befindet oder wie lange dessen Ankunft noch dauert. Er kann daher lediglich in begrenztem Umfang auf verspätete Anschlüsse warten, muss jedoch gleichzeitig den planmäßigen Zugverkehr berücksichtigen, um Auswirkungen auf nachfolgende Züge und zahlreiche weitere Fahrgäste möglichst gering zu halten.
Ob und wie lange ein Anschlusszug auf verspätete Fahrgäste oder einen verspäteten Schienenersatzverkehr warten kann, entscheidet ausschließlich der zuständige DB-Fahrdienstleiter. Dieser überwacht sämtliche Zugbewegungen auf dem Streckennetz und trägt die Verantwortung für einen sicheren und möglichst störungsfreien Betriebsablauf. Als Eisenbahnverkehrsunternehmen können wir daher keine eigenständige Entscheidung über eine verspätete Abfahrt eines Zuges treffen.
Wir bedauern, dass der Fahrgast seine Reise an diesem Tag nicht wie geplant fortsetzen konnte, und bitten ihn, die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team