Lob & Kritik
Hier erfahren Sie, wie Andere über den VVO oder dessen Website denken, was kritikwürdig und was positiv ist, was verbessert und was beibehalten werden kann.
Für spezielle Fragen zu Tarifen, Tickets etc. verwenden Sie bitte das Kontaktformular:
Um die Veröffentlichung von Einträgen unter „Lob & Kritik“ zu vermeiden, die gegen geltendes Recht verstoßen, bitten wir um Verständnis, dass alle Einträge vor Ihrer Veröffentlichung von uns geprüft und explizit freigeschaltet werden. Natürlich werden negative Meinungen genauso veröffentlicht wie positive. Enthält Ihr Beitrag Fragen oder Aussagen die durch den VVO kommentiert werden, erfolgt die Freischaltung innerhalb von 10 Werktagen. Mit der Nutzung von Lob & Kritik erkennen Sie die Bestimmungen zum Datenschutz sowie die Nutzungsbedingungen gemäß Impressum an.
-
Jana
Es ist Freitag, 10.07.2026, 14.42 Uhr, alle Reisenden Richtung Kamenz sitzen pünktlich in der S8, da kommt doch wirklich die Durchsage: "unsere Abfahrt verzögert sich um ca 10 Minuten, wir warten noch auf den Lokführer " Geht's noch ?
-
Pendler
Hiermit möchte ich mich über den Ablauf des Schienenersatzverkehrs auf der Linie RE3 beschweren.
Laut Fahrplan sollte der Schienenersatzverkehr um 15:33 Uhr an der Haltestelle Dresden Hbf (Strehlener Straße) abfahren und um 15:42 Uhr in Dresden-Plauen ankommen. Tatsächlich traf der Bus jedoch erst um 15:39 Uhr an der Haltestelle Dresden Hbf (Strehlener Straße) ein und erreichte Dresden-Plauen entsprechend verspätet.
Dadurch war es mir nicht mehr möglich, den offiziellen Anschlusszug RE3 um 15:48 Uhr nach Chemnitz zu erreichen. Aus meiner Sicht ist dies besonders ärgerlich, da es sich um einen von Ihnen vorgesehenen Anschluss zwischen Schienenersatzverkehr und Zug handelt. Ich hätte erwartet, dass der Zug in einem solchen Fall wenige Minuten auf den verspäteten Schienenersatzverkehr wartet oder zumindest eine entsprechende Abstimmung erfolgt.
Stattdessen musste ich bis 16:13 Uhr auf die RB30 warten, wodurch sich meine Reise unnötig verlängerte.
Ich bitte Sie um eine Stellungnahme, weshalb der Anschlusszug trotz der Verspätung des eigenen Schienenersatzverkehrs nicht abgewartet hat, und darum, künftig eine bessere Abstimmung zwischen Bus und Zug sicherzustellen. Gerade bei offiziell ausgewiesenen Anschlüssen sollte sichergestellt sein, dass Fahrgäste ihre Reise ohne zusätzliche Wartezeiten fortsetzen können.VVO
Hallo Pendler,
folgende Antwort haben wir von der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) erhalten:
"Wir bedauern sehr, dass sich die Ankunft des Schienenersatzverkehrs an der Haltestelle Dresden Hbf. (Strehlener Straße) verspätet hat und der Fahrgast dadurch den vorgesehenen Anschlusszug nach Chemnitz nicht erreichen konnte. Wir können gut nachvollziehen, dass die dadurch entstandene zusätzliche Wartezeit für den Fahrgast sehr ärgerlich war.
Für unser Unternehmen haben die pünktliche Ankunft und Abfahrt der SEV-Busse eine hohe Priorität. Dennoch lässt sich die Pünktlichkeit im Schienenersatzverkehr nicht in allen Fällen gewährleisten. Die Busse sind im Straßenverkehr unterwegs und teilen sich die Fahrbahn mit dem Individualverkehr. Insbesondere Faktoren wie hohes Verkehrsaufkommen, Baustellen, Unfälle oder verlängerte Fahrgastwechsel können zu Verspätungen führen, die sich trotz aller Bemühungen nicht immer vermeiden lassen.
Hinsichtlich des Hinweises zum nicht abgewarteten Anschlusszug möchten wir erläutern, dass eine Abstimmung zwischen Schienenersatzverkehr und Zug bei einer verspäteten Ankunft des Busses in der Regel nicht möglich ist. Der Triebfahrzeugführer verfügt nicht über Informationen darüber, wo sich ein verspäteter Ersatzbus aktuell befindet oder wie lange dessen Ankunft noch dauert. Er kann daher lediglich in begrenztem Umfang auf verspätete Anschlüsse warten, muss jedoch gleichzeitig den planmäßigen Zugverkehr berücksichtigen, um Auswirkungen auf nachfolgende Züge und zahlreiche weitere Fahrgäste möglichst gering zu halten.
Ob und wie lange ein Anschlusszug auf verspätete Fahrgäste oder einen verspäteten Schienenersatzverkehr warten kann, entscheidet ausschließlich der zuständige DB-Fahrdienstleiter. Dieser überwacht sämtliche Zugbewegungen auf dem Streckennetz und trägt die Verantwortung für einen sicheren und möglichst störungsfreien Betriebsablauf. Als Eisenbahnverkehrsunternehmen können wir daher keine eigenständige Entscheidung über eine verspätete Abfahrt eines Zuges treffen.
Wir bedauern, dass der Fahrgast seine Reise an diesem Tag nicht wie geplant fortsetzen konnte, und bitten ihn, die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Oberlausitzer
Sehr geehrte Damen und Herren,
wieder einmal muß an dieser Stelle auf die mittlerweile unhaltbaren Zustände im sog. Ostsachsennetz (Trilex) hingewiesen werden. Lassen sie mich deshalb hier einige Gedanken und Erfahrungen wiedergeben. Am Mi. den 1.7.2026 beabsichtigte ich den Trilex der RB 60 (76525) von Dresden-Neustadt (Abfahrt 15.05 Uhr) nach Görlitz zu nutzen. Bereits beim Blick auf die Anzeigetafel am Bahnsteig wähnte ich größeres Ungemach denn dort war nur ein (1) Triebwägelchen avisiert. Am Bahnsteig befanden sich außer mir ca. 100 Mitreisende für diesen Zug in der der Hauptverkehrszeit. Bereits bei der Ankunft in Dresden-Neustadt war dieser einzelne Triebwagen hoffnungslos überfüllt, jedoch gelang es einzelnen Reisenden die günstig am Türbereich standen sich noch hineinzuquetschen, so auch ich. Leider mußte eine größere Anzahl an Reisenden resigniert am Bahnsteig zurückbleiben, Kinderwagen und Rollstühle hätten hier wohl keine Chance gehabt. Unser "Tiertransport" setzte sich nun knarrend und ächzend (kein Wunder bei dieser gefühlten Auslastung von 150-180%) glücklicherweise in Bewegung nachdem der Türschließvorgang für Fahrgäste und Personal auch sehr anspruchsvoll aber letzlich erfolgreich war. Wie mag wohl dem armen Triebfahrzeugführer beim Anblick der zahlreichen Fahrgäste am Bahnsteig in Dresden-Neustadt mit dem Wissen der bereits bestehenden Überbesetzung bei der Ankunft dort zumute gewesen sein. Und der mitfahrenden freundlichen Kundenbetreuerin im hinteren Führerstand die dort eingesperrt war weil sich die Tür wegen der davorstehenden Menschenwand nicht mehr öffnen ließ. Gibt es für diese Mitarbeiter berechtigterweise Erschwernisszuschlag? Und was sollen denn unsere ausländischen Mitbürger denken deren Anteil in unserem Triebwägelchen einen Großteil der Fahrgäste ausmachte, bewiesen durch ein babylonisches Sprachengewirr welches während der Fahrt an mein Ohr drang. Ob in deren Herkunftsländern auch solche unerträglichen Verhältnisse im ÖPNV wie mittlerweile bei uns in Deutschland existieren? Man weiß es nicht denn ich beherrsche weder die arabische noch die ukrainische Sprache. Muß man sich also an diese Verhältnisse in Deutschlands ÖPNV künftig gewöhnen müssen. Die Antwort lautet leider und resignierend JA! Damit ist auch das Geschwafel aus bekannten Kreisen von der sog. "Verkehrswende" gegenstandslos denn mit immer weniger zur Verfügung stehenden Regionalisierungsmitteln wird dieses eigentlich sehr vernünftige Ziel konterkariert.Und,liebes VVO-Team, verzichten sie bitte auf Antwort mit beliebig austauschbaren und nichtssagenden KI- genierten Satzbausteinen a la "wir nehmen ihr Anliegen sehr ernst". Das wirkt für den geneigten Leser und Fahrgast eher lächerlich und unglaubwürdig!
Wie hieß es vor langer Zeit in einer Sendung des DDR Rundkunks: Sachlich , Kritisch und Optimistisch! In diesem Sinne danke ich im Voraus für die Veröffentlichung meiner Gedanken im VVO-Gästebuch und wünsche uns allen ein (vielleicht) bald wieder entspannteres Reisen im Ostsachsennetz!VVO
Hallo Oberlausitzer,
folgende Antwort haben wir von Trilex, die Länderbahn erhalten:
"Vielen Dank für die Weiterleitung des geschilderten Kundenanliegens. Das Erlebnis des Fahrgastes ist nachvollziehbar sehr ärgerlich.
Gerne erläutern wir die Situation hierzu näher:
Im Ostsachsennetz stehen derzeit insgesamt 28 Triebwagen zur Verfügung, von denen vier Fahrzeuge als Reserve vorgesehen sind. Aufgrund laufender planmäßiger Hauptuntersuchungen, bei denen zeitgleich zwei Fahrzeuge über einen längeren Zeitraum in der Werkstatt gebunden sind, sowie infolge technischer Schäden an einzelnen Triebwagen ist die tatsächlich verfügbare Fahrzeugflotte derzeit deutlich reduziert.
Die vorgesehenen Reserven sind dadurch bereits vollständig ausgeschöpft. In der Folge können bereits kurzfristige technische Störungen an einzelnen Fahrzeugen dazu führen, dass die Fahrzeugverfügbarkeit im Gesamtnetz spürbar beeinträchtigt wird. Dies kann sich leider auch auf die Zuverlässigkeit einzelner Verbindungen sowie auf die zur Verfügung stehenden Kapazitäten auswirken.
Alle fahrbereiten Triebwagen werden derzeit auf die Fahrzeugumläufe eingeplant, damit möglichst alle Fahrten stattfinden können und Zugausfälle vermieden werden. Aus diesem Grund kann es aktuell und voraussichtlich auch in den kommenden Monaten vereinzelt zu reduzierten Kapazitäten kommen.
Der Zug 76525 ab Dresden-Neustadt um 15:05 Uhr in Richtung Görlitz ist planmäßig mit zwei Triebwagen vorgesehen. Aufgrund der oben genannten Umstände kann es jedoch vorkommen, dass aufgrund kurzfristiger Störungen im Betriebsablauf operativ auf eine Einfachtraktion entschieden werden muss. Hierfür bitten wir den Fahrgast um Verständnis.
Wir können versichern, dass es nicht unser Anspruch ist, unsere Fahrgäste mit geringen Kapazitäten zu ärgern.
Über aktuelle Einschränkungen sowie mögliche starke Auslastungen einzelner Verbindungen informieren wir unsere Fahrgäste auf unserer offiziellen trilex-Seite:
https://www.laenderbahn.com/trilex/reiseinformationen/verkehrsmeldungen/fahrzeugengpass/
Dort weisen wir unter anderem darauf hin, dass bestimmte Verbindungen aufgrund starker Auslastung nach Möglichkeit gemieden werden sollten. Wir bitten unsere Fahrgäste daher, sich nach Möglichkeit bereits vor Fahrtantritt über aktuelle Einschränkungen zu informieren und gegebenenfalls auf alternative Verbindungen auszuweichen.
Wir hoffen, den Sachverhalt plausibel dargestellt zu haben, und stehen für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung."Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
-
Fahrgast411
Sehr geehrtes VVO-Team,
am 01.07.2026 gegen 20:00 Uhr bin ich in Weinböhla vom RE auf den Bus umgestiegen. Laut DB-App sollte ich die Linie 421 Richtung Meißen nehmen. Nahezu zeitgleich hielt jedoch die Linie 411 (ebenfalls Richtung Meißen) an der Haltestelle. Da mir bekannt ist, dass manche Busse an bestimmten Punkten ihre Liniennummer wechseln, und ich die Örtlichkeit in Weinböhla nicht kenne, wollte ich beim Busfahrer freundlich nachfragen, ob es sich um denselben Bus handelt bzw. warum mir die App die 421 anzeigt, obwohl die 411 zur gleichen Zeit fährt.
Der Busfahrer reagierte auf meine Nachfrage sehr abweisend und herablassend, ging inhaltlich nicht auf meine Frage ein und wurde zum Schluss auch lauter. Eine sachliche Erklärung (z. B. dass die 421 eine andere/kürzere Strecke fährt, oder dass es sich tatsächlich um zwei unterschiedliche Busse handelt) wäre problemlos möglich gewesen und hätte die Situation sofort geklärt.
Ich bitte Sie, dies als Rückmeldung zum Umgangston im Kundenkontakt zu werten. Für ortsfremde Fahrgäste, die die lokalen Linienverläufe nicht kennen, wäre zudem eine klarere Kommunikation zu parallel verkehrenden oder wechselnden Linien hilfreich.
Mit freundlichen GrüßenVVO
Hallo Fahrgast411,
folgende Antwort haben wir von der Verkehrsgesellschaft Meißen mbH (VGM) erhalten:
"Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Ihre Erfahrungen bei der Nutzung unseres Verkehrsangebots mitzuteilen.
Wir bedauern sehr, dass Sie die Kommunikation mit unserem Fahrpersonal als unfreundlich und wenig hilfsbereit erlebt haben. Gerade bei Fragen zu Linienverläufen, Umstiegen oder möglichen Änderungen der Linienführung ist es wichtig, dass Fahrgäste eine verständliche und respektvolle Auskunft erhalten - insbesondere dann, wenn Sie sich vor Ort nicht auskennen.
Ihre Nachfrage zum Zusammenhang zwischen den Linien 421 und 411 war nachvollziehbar. Eine kurze Erklärung durch den Fahrer hätte sicherlich dazu beigetragen, die Situation schnell und unkompliziert zu klären. Mit dem betreffenden wurde ein klärendes Gespräch sowie eine Belehrung durchgeführt, um nochmals auf einen freundlichen, respektvollen und serviceorientierten Umgang mit unseren Fahrgästen hinzuweisen.
Auch Ihren Hinweis zur besseren Verständlichkeit paralleler oder wechselnder Linienverbindungen nehmen wir gerne auf und geben ihn an die zuständigen Stellen weiter.
Wir bedanken uns für Ihre offene Rückmeldung. Nur durch Hinweise wie den Ihren, können wir unser Angebot und unseren Kundenservice weiter verbessern."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Axel
Die RB 16703 ist heute am 29.06. ersatzlos ausgefallen.
Leider hält DB Regio es wieder mal nicht für nötig, seine Fahrgäste darüber zu informieren...nicht mal anderthalb Stunden nach der Abfahrt gibt es bislang eine Information... furchtbar.
Schlechte Fahrgastinformation, das kann DB Regio.VVO
Hallo Axel,
die DB Regio Südost hat den Sachverhalt geprüft und konnte am 29.06.2026 keinen Ausfalls der RB 72 (16703) feststellen. Der Zug verkehrte mit einer Verspätung von 11 Minuten.
Damit wir das Anliegen erneut und gezielt prüfen können, bitten wir Sie, uns noch weitere Informationen zu seiner Fahrt mitzuteilen. Hilfreich wären insbesondere der Einstiegsbahnhof sowie die planmäßige Abfahrtszeit.Vielen Dank und viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team