Lob & Kritik
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Urdresdner
Guten Tag!
Am 02.08.2026 nutzten wir vom Hp. Dresden-Freiberger Str. die S1 Richtung Radebeul, Abfahrt gem. Fpl. 18.32 Uhr. 25 min. Verspätung, bestehend aus 3x Dostos, keine Klimatisierung/Belüftung, übervoll. Es gibt auf der S1 kaum noch einen Zug der pünktlich verkehrt. Ebenso hier andere Linien, wie besonders den RE 50.
Die meisten Regional-Linien beim VBB fahren mit 5x Dostos und in weitgehendst normaler Qualität.
Der DVB-Ferienfahrplan ist eine Zumutung für die Fahrgäste, den es in dieser Form nur beim VVO/DVB gibt. Bei Verkehrsunternehmen anderer Verbünde gibt es so etwas nicht, die fahren weitgehend ganzjährig in konstantem Takt.
Bevölkerungszunahme (Gründe sind bekannt), Touristen sowie Jugendliche, die in Ferien mit viel Freizeit, gefördert durch rabattierte Tickets, sehr gern den ÖPNV beanspruchen.
Ergebnis: Beförderungsqualität in der derzeitigen Form hier katastrophal. Andere Verkehrsverbünde sind bemüht für die Fahrgäste die Situation zu verbessern, was denen auch gelingt. Aber nicht so beim VVO.
Na, wann kommt die nächste Preiserhöhung?
Nun bitte keine Entschuldigungen & keine techn. Probleme & Finanzierungsprobleme. Alles bekannt.
Nur konkret: Wann, welche Verbesserung, in welchen Schritten?
Der Fahrgast bezahlt viel Geld und hat daraus resultierend einen entsprechenden Anspruch auf Leistung/Qualität!
GrußVVO
Hallo Urdresdner,
wir können nachvollziehen, dass die von Ihnen geschilderte Fahrt mit der S1 am 2. August 2026 aufgrund der Verspätung, der hohen Auslastung und der fehlenden Klimatisierung für Sie sehr unzufriedenstellend war.
Stellungnahme DB Regio Südost:
"Wir bedauern die entstandene Verspätung von 25 Minuten, die aus der Verspätung der vorherigen Fahrt entstand. Die Ausstattung des Zuges ohne funktionierende Klimatisierung und die hohe Auslastung während Ihrer Fahrt. Solche Umstände sind besonders bei sommerlichen Temperaturen und im Berufsverkehr sehr belastend für unsere Fahrgäste. Ihre Hinweise zur wiederholten Unpünktlichkeit und dem Komfortmangel nehmen wir sehr ernst und leiten diese an die zuständigen Fachabteilungen weiter. Ziel ist es, Ursachen für Verspätungen und Fahrzeugmängel zu analysieren und Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen, um die Zuverlässigkeit und den Komfort für unsere Fahrgäste nachhaltig zu erhöhen.
Wir danken Ihnen für Ihr Feedback und Ihr Verständnis."
Der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen bestellt bereits heute ein Verkehrsangebot, das über dem in der ÖPNV-Finanzierungsverordnung des Freistaates Sachsen vorgesehenen Umfang liegt. Die finanziellen Mittel, die dem Freistaat Sachsen und damit dem VVO insbesondere über die Regionalisierungsmittel des Bundes zur Verfügung stehen, reichen derzeit im Wesentlichen aus, um das bestehende Angebot im Schienenpersonennahverkehr aufrechtzuerhalten. Größere Leistungsausweitungen können unter diesen Rahmenbedingungen derzeit nicht finanziert werden.
Hinzu kommt, dass der öffentliche Personennahverkehr grundsätzlich nicht kostendeckend erbracht werden kann und deshalb in erheblichem Umfang aus öffentlichen Mitteln finanziert wird. Mit der Einführung des Deutschlandtickets ist der Zuschussbedarf weiter gestiegen, da die Fahrgeldeinnahmen einen geringeren Anteil an den Gesamtkosten decken als zuvor. Gleichzeitig sind die Kosten für Energie, Personal, Material und Infrastruktur in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Eine Gegenfinanzierung über Tarifanpassungen ist aufgrund des bundesweit festgelegten Deutschlandtickets nur sehr eingeschränkt möglich.
Vor diesem Hintergrund sind Angebotsverbesserungen im Schienenpersonennahverkehr nur dann realisierbar, wenn der Freistaat Sachsen und der Bund hierfür zusätzliche Finanzmittel bereitstellen.
Zum Thema Ferienfahrplan bei der DVB AG können wir Ihnen seitens der DVB folgendes mitteilen:
"Wir ändern die Taktfolge auf einigen Linien in den Sommerferien, weil zu dieser Zeit ist die Nachfrage zu den öffentlichen Verkehrsmitteln um ein Vielfaches geringer ist als zum Jahresmittelwert. Bei der Fahrplanung orientieren wir uns am Fahrgastaufkommen der vorangegangenen Jahre. Resultierend daraus verkehren die aufkommensstärksten Linien 3, 4, 7, 9, 11, 61, 62 und 66 auch während der Sommerferien tagsüber weiterhin im 10-Minuten-Takt.
Wir werden auch in diesem Jahr die Auslastung während der Sommerferien analysieren. Sollte es auf einer Linie zu Überlastungen kommen, nehmen wir das zum Anlass steuern im nächsten Jahr nach.
Darüber hinaus stiegen die Kosten für Betrieb, Instandhaltung und Investitionen in den vergangenen Jahren deutlich. Sowohl die Fahrgeldeinnahmen als auch die Ausgleichszahlungen des Freistaats erhöhten sich jedoch nicht in dem Maße, um die angewachsenen Kosten vollständig zu decken. Grundsätzlich gehen die Anpassungen auf einen Beschluss des Dresdner Stadtrates zurück. Darin sind zusätzliche finanzielle Mittel für den öffentlichen Personennahverkehr vorgesehen. Allerdings reichen diese nicht aus, um das bisherige Liniennetz vollständig beizubehalten. Daher verabschiedete der Stadtrat zugleich ein Sparkonzept mit gezielten Anpassungen im Liniennetz."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Jana Kunze
Guten Tag,
ich möchte dem freundlichen Zugbegleiter aus der RB34 / S8 am 26.7.26 ein Lob aussprechen. Wir sind um 16:55 Uhr in Senftenberg nach Dresden abgefahren. Der engagierte Zugbegleiter fiel durch sein umsichtiges Verhalten und die sehr gute Organisation und Art der Kommunikation auf. Im gut ausgelasteten Zug waren ein Rollstuhl und mehrere Fahrräder. Der Zugbegleiter hat bereits in Senftenberg dafür gesorgt, dass im Abteil alles ordentlich und platzsparend abgestellt wird. Auch während der Fahrt nach Dresden hatte er immer alles „im Blick“. Unterwegs zusteigende Fahrradfahrer wurden unmittelbar auf dem Bahnsteig koordiniert, in welchen der beiden Waggons noch Platz ist - ohne, dass Verspätungen durch das lange Umsortieren entstanden, wie schon oftmals woanders beobachtet. Bei der Fahrkartenkontrolle bot er einer älteren Frau neben mir an, beim Umsteigen in Dresden-Neustadt zu helfen und sie zur S-Bahn zu bringen, weil sie sich scheinbar schlecht auskannte. Außerdem sprach er andere Fahrgäste freundlich aber bestimmt an, die Sitze von Taschen freizumachen - das würde ich mir von allen Zugbegleitern in dieser Form wünschen.
Deshalb DANKE für diese angenehme Zugfahrt! Ich wünsche dem freundlichen Zugbegleiter weiterhin so viel Freude bei der Ausübung seines Berufs und immer nette Fahrgäste!VVO
Sehr geehrte Frau Kunze,
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns diese ausführliche und wertschätzende Rückmeldung zu senden.Es freut uns sehr zu lesen, dass Sie die Fahrt als so angenehm erlebt haben und insbesondere das engagierte, umsichtige und hilfsbereite Verhalten des Zugbegleiters hervorheben. Solche positiven Rückmeldungen sind eine schöne Anerkennung für die tägliche Arbeit des Zugpersonals.
Als Verkehrsverbund geben wir Ihr Lob selbstverständlich an die DB Regio AG weiter, damit der Mitarbeiter und seine Vorgesetzten von Ihrer Anerkennung erfahren.
Wir wünschen Ihnen auch künftig viele angenehme Fahrten im Verbundgebiet.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
Adrine May
Hi ihr
S-Bahn via Meissen Rosswein nach Döbeln. Jetzt
schaltet sich auch Michael Kretschmer ein! Der Fehler von 2015
Muss wieder gut gemacht werden! Die Zeiten haben sich seit 2015
Geändert! Viele Fahrgäste sind zu erwarten! Züge müssen endlich wieder fahren 2027. -
Adrine May
Hi ihr
Wie weit sind die Planungen des neuen RE 7 bzw. RE 11
Von Altenberg über Meissen Döbeln Grossbothen Leipzig? Skigebiet
Und die größte Stadt Sachsens miteinander zu verbinden ist schon
Eine mindestens 30 Jahre alte IdeeVVO
Sehr geehrte Frau May,
Ihre Anfrage berührt die Bahnlinie Meißen – Nossen – Döbeln, die 2015 eingestellt werden musste und die jetzt Teil des Reaktivierungsprogramms des Freistaates Sachsen ist. Der zukünftige Linienverlauf auf dieser Strecke mit dem Konzept der Endpunkte und der Zwischenhalte ist jedoch noch nicht endgültig abgestimmt.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
St. Melzer
Guten Tag,
die Bauarbeiten auf der RB71 zwischen Pirna und Dürrröhrsdorf wurden mit geringer Verspätung von nur knapp drei Monaten abgeschlossen. Hoffen wir, dass damit die Strecke auf längere Zeit gesichert ist (genügend Gegenbeispiele gab es ja schon). Allerdings ist nunmehr ein neuer, riesiger Mangel vorhanden: Der Bahnsteig ist viel zu niedrig.
Im Rahmen der Bauarbeiten wurde das Gleis saniert und liegt jetzt höher. Der eh schon sehr niedrige Bahnsteig in Copitz ist damit nun noch niedriger geworden. Die Einstiegshöhe in die eingesetzten Triebwagen beträgt 40 cm und mehr. Zum Vergleich: Die DIN 18065 schreibt für öffentliche Gebäude eine Stufenhöhe von maximal 19 cm vor. Selbst bei der Bahn ist entsprechend der pdf-Datei https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Fahrzeuge/Fahrzeugtechnik/Tueren/31_Technische_Regeln_Spalt_v1.5.pdf?__blob=publicationFile&v=2 (Seite 12: "Bei Bedienung von Bahnsteigen mit einer Höhe < 550 mm über SO [Schienenoberkante] durch Hochflurfahrzeuge darf die erste Stufe nicht höher als 310mm über dem Bahnsteig liegen)" eine maximale Stufenhöhe von 31 cm zugelassen. Und auch diese wurde schon bisher in Copitz nur gerade so erreicht. In der TSI PRM (technische Richtlinien für Barrierefreiheit) sind für einen barrierefreien Einstieg sind gar maximal 5 cm Stufenhöhe zulässig.
Wie konnte es bei DB InfraGO zu solch einem eklatanten Mangel oder besser Planungsfehler kommen? Wird der VVO/ZVVO nicht in die Planungen einbezogen und prüft die Planungen? Welche Lösung wird für die Fahrgäste bis zur Behebung angeboten?
Auch die DB InfraGO zeigt unter https://www.dbinfrago.com/web/bahnhoefe/leistungen/stationsnutzung/stationshalt/stationsausstattung/Pirna-Copitz-12675442 eine Bahnsteighöhe von 15 cm an. Die Einstiegshöhe beim Fahrzeug der Baureihe 642 beträgt 57,5 cm - also eine Stufe von 42,5 cm.
In der Fahrplanauskunft der DB findet man den Hinweis: "Bitte beachten Sie: In Pirna-Copitz ist derzeit kein barrierefreier Zu- oder Ausstieg möglich. Reisende mit Mobilitätseinschränkung wenden sich bitte vor Reiseantritt an die Mobilitätsservice-Zentrale." Beim VVO fehlt ein solcher Hinweis.
Nebenbei: Der Bahnsteig 4 in Pirna wurde vor einigen Jahren mit einer Höhe von 38 cm über SO saniert. Zwar dem Regelwerk entsprechend, allerdings eben weiterhin vor allem für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen sowie allgemein alle Fahrgäste nicht vorteilhaft. Hier wurde sinnloses Geld verschleudert.
In Bischheim-Gersdorf wurde der dortige Bahnsteig in letzten Jahr (Sommerferien + zwei zusätzliche Wochen) auf eine Höhe von 55 cm über SO saniert. Die Zeit wäre für den Haltepunkt Copitz locker drin gewesen.
Viele Grüße
Stefan MelzerVVO
Hallo St.Melzer,
die Beteiligten versuchen im Moment Klarheit darüber zu schaffen, warum und inwiefern sich die Situation am Halt Pirna-Copitz verändert hat.
Der VVO beteiligt sich im Sinne der Fahrgäste an dieser Aufklärung, da aber noch keine Ergebnisse vorliegen, können wir dies nicht weiter kommentieren.
Verantwortlich für den Bau und die dabei erforderlichen Abstimmungen ist letztlich die DB InfraGO mit den beiden Geschäftsbereichen Fahrweg und Personenbahnhöfe. Der VVO wird bei solchen Bauvorhaben nicht mit beteiligt.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team