Lob & Kritik
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J. Hoffmann
Situation auf der S1
Leider muss ich mich bei Ihnen melden bezüglich der aktuellen Situation auf der S1. Tägliche umfangreiche Verspätunegn und Zugausfälle. Heute früh blieb die S1 Abfahrt 5:50Uhr in Dresden-Neustadt lkiegen - Störung am Zug. Vorgestern nachmittag alle Verstärker - Ausfall wegen Reparatur am Zug. Die Verspätungen kann man gar nicht alle auflisten. Begrüdungen: Störung am Zug, Reparatur am Zug, Verspätung aus vorheriger Fahst usw. usf.. Wird in Dresdner Werkstatt eigentlich noch Qualitätsarbeit geleistet und sind die Züge überhaupt noch sicher bei dem Wartungszustand??? Was sagt der VVO dazu und wie sollen die Fahrgäste bei Laune gehalten werden?VVO
Hallo Herr Hoffmann,
die Betriebsqualität der S1 ist weiterhin unbefriedigend. Neben den bekannten Fahrzeugproblemen, insbesondere der „Türstörung“, führen aktuell Baumaßnahmen in der Sächsischen Schweiz zu erheblichen Einschränkungen. Die Sanierung des Hirschgrundviadukts bei Schmilka sowie der Schienentausch zwischen Königstein und Kurort Rathen erfordern eingleisigen Betrieb, wodurch es zu Rückstaus auf der stark frequentierten Strecke kommt. Zusätzlich erschwert der Vorrang internationaler Züge den pünktlichen Betrieb der S1, die dadurch regelmäßig „hinten ansteht“.Mit Abschluss der Arbeiten in Königstein/Kurort Rathen erwarten wir eine spürbare Entlastung und einen Rückgang der Verspätungen. Die Erfahrungen der letzten Wochen haben gezeigt, dass die ursprüngliche Einschätzung der Deutschen Bahn, die S1 könne trotz der Bauarbeiten zuverlässig verkehren, nicht zutraf.
Sollten auch weiterhin erhebliche Fahrzeitverluste auftreten, werden wir DB Regio erneut zur Sicherstellung eines zuverlässigen Betriebs auffordern. Gegebenenfalls kann dies auch Anpassungen im Fahrplan während der Bauarbeiten erforderlich machen.
Unser Ziel bleibt ein verlässliches Nahverkehrsangebot im Großraum Dresden, bei dem die S1 als zentrale Linie zuverlässig verkehrt. Abweichungen von der vereinbarten Qualität werden weiterhin detailliert pönalisiert, das heißt, Zahlungen an DB Regio werden einbehalten, wenn Züge ausfallen oder stark verspätet sind.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Steffen
Warum fahren auf der S3 keine lockbespannten Doppelstockzüge mehr ?
Die S3 ist in der Vergangenheit zwar schon immer das letzte Rad am Wagen gewesen, aber müssen es denn unbedingt die heruntergekommenen Hamsterbacken sein ?
Die können doch auf dem RE50 fahren und gegen die dort fahrende Doppelstockgarnitur getauscht werden.
MfGVVO
Hallo Steffen,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Wir verstehen, dass der Wegfall der lokbespannten Doppelstockzüge für Sie eine spürbare Veränderung darstellt. Der Einsatz von Fahrzeugen auf einzelnen Linien erfolgt jedoch nicht zufällig, sondern basiert auf betrieblichen, technischen und infrastrukturellen Anforderungen sowie auf der Verfügbarkeit der Fahrzeuge.
Die aktuell auf der S3 eingesetzten Triebzüge („Hamsterbacken“) bieten einige betriebliche Vorteile, beispielsweise eine schnellere Beschleunigung und kürzere Haltezeiten, was insbesondere auf stark frequentierten und eng getakteten Strecken zur Stabilisierung des Fahrplans beiträgt. Zudem ermöglichen sie eine flexiblere Disposition im Störungsfall.
Die von Ihnen angesprochene Fahrzeugrotation mit anderen Linien wie dem RE50 ist leider nicht ohne Weiteres möglich. Unterschiedliche Linien haben spezifische Anforderungen hinsichtlich Kapazität, Streckenprofil, Bahnsteighöhen und Umlaufplanung, die bei der Fahrzeugzuweisung berücksichtigt werden müssen.
Unabhängig davon nehmen wir Ihre Rückmeldung zur Qualität und zum Komfort der eingesetzten Fahrzeuge sehr ernst und geben diese intern weiter. Rückmeldungen wie Ihre helfen uns, Verbesserungen gezielt anzugehen."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Carsten
Hallo Frau Findeisen,
Bezug nehmend auf ihre Antwort vom 16.04.2026
Es ist nicht richtig das die Linie 2 verspätet am Straßburger Platz eingetroffen ist.
Die Linie 2 ist 2 Minuten später abgefahren, weil diese keine Frei bekommen hat.
Es ist nicht richtig das die Linie 8 pünktlich abgefahren ist. Die Abfahrzeit war 08:07:40!
Es ist richtig das momentan 7 Linien dort verkehren. Aber wenn die Bahnen nur aller
30 Minuten verkehren, gibt es zu dieser Zeit nur eine sichtbare Umsteigemöglichkeit.
Wie ich in meinen Schreiben vom 27.03. ausgeführt habe, bestand bis zum 11.11.2024 der Umstieg
in Richtung Hauptbahnhof am Pirnaischen Platz. Dadurch sparte man sich den Umweg über
den Postplatz und war einige Minuten eher am Hauptbahnhof.
Des weiteren möchte ich meine Ansprüche aus der Antwortgarantie geltend machen.
Die Dauer der Beantwortung soll 10 Werktage betragen. In diesem Fall wurde aber erst am
12 Werktag geantwortet.
Mit freundlichen Grüßen
CarstenVVO
Hallo Carsten,
vielen Dank für Ihre erneute Nachricht und die ergänzenden Hinweise zu Ihrem Erlebnis am 21. März 2026.
Es tut uns leid, dass Sie mit der bisherigen Antwort nicht zufrieden sind. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ist in diesem Fall grundsätzlich nicht der richtige Ansprechpartner. Daher hatten wir Ihr Anliegen zur Prüfung an die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) weitergeleitet und Ihnen deren Stellungnahme übermittelt.
Sollten Sie mit der inhaltlichen Bewertung oder den dort getroffenen Aussagen nicht einverstanden sein, bitten wir Sie, sich direkt an die DVB zu wenden. Nur das Verkehrsunternehmen selbst kann betriebliche Abläufe, konkrete Fahrzeiten sowie mögliche Anpassungen - wie beispielsweise Anschlussregelungen - verbindlich prüfen und bewerten.
Zu Ihrem Hinweis bezüglich der Antwortfrist möchten wir gern erläutern, dass es sich bei Ihrem Anliegen um einen Gästebucheintrag handelt. Für diese Art von Anfragen besteht keine Antwortgarantie im Sinne einer festgelegten Bearbeitungsfrist. Die sogenannten Kundengarantien sind Bestandteil der Ausschreibungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und beziehen sich nicht auf derartige Rückmeldungen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Martina
Ich habe eine Frage zum SEV ab Dresden Hauptbahnhof. Warum sind diese Haltestellen nicht direkt am Hinterausgang des Hauptbahnhofes. Es ist doch nahezu eine Zumutung für umsteigende Fahrgäste in Richtung Dresden-Plauen mit Sack und Pack durch dichten Autoverkehr über Ampeln zu der Haltestelle an der Strehlener Straße zu hetzen. Gerade in jetziger Zeit, wo Verspätungen der Regionalbahnen an der Tagesordnung sind und sich die Umsteigezeiten locker mal halbieren. Genauso auf dem SEV zum Hauptbahnhof, der sich durch dichten Verkehr mit roten Ampeln quälen muss. Man muss da wieder den langen Fußweg von der Bushaltestelle über 2 Fußgängerampeln zum Hauptbahnhof zurück legen. Können in dieser besonderen für Pendler zusätzlich belastenden Situation nicht die Haltestellen der Fernbusse verlegt werden, z.B. an den Neustädter Bahnhof oder auf den großen Busparkplatz unterhalb der Budapester Straße. Die Fernbusse sind doch keine Unternehmen der DB, die müssen ja nun nicht unbedingt in 1. Reihe am Bahnhof halten. Diese Haltestellen sollten ja wohl doch dem SEV der DB zur Verfügung stehen.
VVO
Hallo Martina,
wir können gut nachvollziehen, dass die derzeitige Situation – insbesondere bei knappen Umsteigezeiten und mit Gepäck – für viele Fahrgäste unbefriedigend ist. Die Wegeführung zwischen dem Hauptbahnhof und der SEV-Haltestelle an der Strehlener Straße ist tatsächlich mit einem gewissen Aufwand verbunden und nicht ideal.Im aktuell konkreten Fall sehen wir jedoch leider keine kurzfristig umsetzbare Alternative. Die Haltestellen in der Bayrischen Straße sind durch die Landeshauptstadt Dresden an Fernbusunternehmen vergeben und stehen daher für den SEV nicht zur Verfügung. Darüber hinaus ist die Verkehrssituation in der Bayrischen Straße vergleichsweise unübersichtlich und aus unserer Sicht nicht optimal für einen sicheren und geordneten Betrieb von SEV-Verkehren. Auch die notwendigen Wendemöglichkeiten für Busse sind dort nur eingeschränkt gegeben.
Der Standort an der Strehlener Straße wurde daher bereits vor einigen Jahren in Abstimmung mit den Beteiligten festgelegt – in dem Bewusstsein, dass längere Fußwege für Fahrgäste in Kauf genommen werden müssen. Gleichzeitig bietet dieser Standort Vorteile für den Betrieb: bessere Möglichkeiten zum Wenden der Fahrzeuge, zur Einhaltung von Pausenzeiten für das Fahrpersonal sowie eine insgesamt übersichtlichere und besser organisierbare Haltestellensituation.
Mit der zukünftigen Inbetriebnahme des Fernbusterminals am Wiener Platz wird sich die Gesamtsituation am Hauptbahnhof Dresden voraussichtlich verändern. In diesem Zusammenhang wird auch die Organisation der SEV-Haltestellen erneut geprüft werden können.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
EH
Hallo, die DB Regio schrieb: "Der Einsatz der BR 143 auf der Stammlinie der S 1 erfolgt nur im Bedarfsfall bei Fahrzeugengpässen und ist nicht planmäßig. Die BR 143 ist sehr wohl in der Lage den Fahrplan zu halten, allerdings kann eine Verspätung von 8 Minuten aufgrund der Zugfolge - wie im vorliegenden Fall beschrieben - nicht kompensiert werden, auch nicht bei Einsatz der BR 146."
Insbesondere diese Aussage ist fragwürdig: "Die BR 143 ist sehr wohl in der Lage den Fahrplan zu halten, ...".
Da mir in letzter Zeit aufgefallen ist, dass meist die 4 Wagen S1 mit BR 143 zu viel Verspätung neigen, ist die Aussage sehr unglaubwürdig. Da ich großen Respekt gegenüber dem DB Personal auf dem Zug habe, die wirklich alles versuchen um den Fahrplan zu halten, kann es nur an der Baureihe 143 liegen und natürlich an den nervigen Baustellen.
Nun eine Frage: Wieso ist die komplette S2 auf BR 146 umgestellt worden?VVO
Hallo EH,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Derzeit verkehrt die S2 überwiegend mit der Baureihe 146.2. Hintergrund hierfür ist, dass die Fahrzeuge der Baureihe 143 aktuell nicht alle Sicherheitsanforderungen für den Tunnel Dresden-Flughafen erfüllen, da ein Ersatzteil fehlt. Sobald dieses Ersatzteil geliefert wird (voraussichtlich im Frühsommer), können die Loks der BR 143 wieder planmäßig auf der S2 eingesetzt werden.
Wir danken für Ihr Verständnis und bitten die vorübergehende Umstellung zu entschuldigen."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team