Lob & Kritik
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Konrad
Hallo,
wie kann es passieren, dass der RE50 (16539) am Freitag dem 16.5.2026 keine einzige Toilette aufwies. Wieso wird darüber nicht informiert (z.B. im DB Navigator). Wird es seitens DB Regio Konsequenzen geben oder ist das jetzt der Normalzustand, bis die "neuen" Fahrzeuge ab Dezember im Einsatz gehen. Jedes mal eine richtige Enttäuschung mit dem RE50 zu fahren, weil immer etwas ist.VVO
Hallo Konrad,
folgende Antwort haben wir vom Kundendialog der DB Regio Südost erhalten:
"Wir verstehen Ihren Ärger sehr gut. Dass in einem Zug keine nutzbare Toilette zur Verfügung steht, entspricht keinesfalls unserem Anspruch an einen verlässlichen und kundenfreundlichen Nahverkehr. Besonders auf längeren Fahrten ist dies für unsere Fahrgäste eine erhebliche Einschränkung.
Ebenso nachvollziehbar ist Ihre Kritik an der fehlenden Information im Vorfeld. Hinweise zu relevanten Komforteinschränkungen sollten unseren Fahrgästen möglichst transparent zur Verfügung gestellt werden. Wir nehmen Ihren Hinweis daher sehr ernst und geben diesen intern zur Prüfung weiter.
Leider kommt es bei den derzeit eingesetzten Fahrzeugen vereinzelt zu technischen Ausfällen, die trotz regelmäßiger Wartung nicht immer kurzfristig behoben werden können. Dies soll jedoch keinesfalls als „Normalzustand“ verstanden werden. Gemeinsam mit unseren technischen Bereichen arbeiten wir kontinuierlich daran, die Fahrzeugverfügbarkeit und -qualität zu verbessern. Auch die geplante Einführung neuer Fahrzeuge ab Dezember soll künftig zu einer stabileren und komfortableren Betriebsqualität beitragen.
Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie ausdrücklich um Entschuldigung."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Claudia Engelhaupt
Hallo,
es betrifft die Fahrt 17:09 Uhr Kennzeichen PIR R 2704 von Dresden Hbf - Teplice am 15.5.2026 mit der Buslinie 360
Ich möchte Ihnen die Sitation kurz darstellen:
Andrang sehr hoch, große Belastung für den Busfahrer. Da ich mitbekommen hatte, dass 4 Jungs im Alter von ca. 11/12 Jahren mit ihren Fahrrädern an der hinteren Türe standen, um auch einzusteigen, signalisierte ich ihnen, dass ich dem Busfahrer Bescheid gebe. Nach dem ich mein Ticket gezeigt hatte, machte ich ihn auf die Jungs aufmerksam. Ich bekam die Antwort, dass er sich nicht gleichzeitig um alles kümmern könnte und dass er sowieso nicht alle mitnehmen würde. Diese Art der Aussage hätte auch netter rüberkommen können, aber mit 66 Jahren steckt man es einfach weg. Nachdem er die letzten Passagiere kontrolliert bzw. abkassiert hatte, stieg er aus und machte eine Ansage an die 4 Jungs. Aus seiner ganzen Haltung und Mimik war ersichtlich und an den Gesichtern der Jungen war zu erkennen, dass Machtdemonstration und Arroganz von ihm ausging. Dann stieg er ein und machte die Tür auf. Die Jungen waren mit der Situation völlig überfordert und wollten schon abdrehen, da ging er sie wieder an " Na was ist den nun!!!" Mein Man stand drinne und war bereit mit zu helfen, dass es zügig geht. Einer der Jungen stieg ein und die anderen waren so verschüchtert und drehten ab. In diesem kurzen Moment stieg noch ein junges Mädchen in die hintere Tür, froh den Bus noch erreicht zu haben. Dies wurde im barschen Ton hingewiesen, dass sie vorne einzusteigen hat.
Natürlich hat er die Verantwortung als Fahrer, aber hätte er die Situation nicht mit einer Ansage bzw. Anfrage an die Fahrgäste wie: "Ich möchte die Kinder nicht gerne draußen lassen, könnten sie bitte nicht alle ein bisschen zusammenrücken und helfen." Es wäre Platz gewesen und es hätte geklappt. Wo ein Wille ist...
Mich hat die Situation sehr traurig und nachdenklich gemacht. Ist es dann noch ein Wunder, wenn die Kinder in ein paar Jahren genau so ein Verhalten aufzeigen? Sollten wir nicht alle, auch wenn es stressig ist, versuchen freundlich und wertschätzend zu agieren.
Ich hätte dem Busfahrer gerne persönlich mein Anliegen vorgetragen, aber er musste ja seinen Dienst verrichten und er wäre, so glaube ich, nicht offen für ein sachliches Gespräch gewesen.VVO
Hallo Frau Engelhaupt,
folgende Antwort haben wir von der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE) erhalten:
"Wir haben Ihr Anliegen umgehend intern geprüft und ausgewertet. Grundsätzlich ist die Mitnahme von 4 Fahrrädern aus Sicherheitsgründen nicht zulässig. Unser Mitarbeiter wurde auf die Einhaltung der entsprechenden Umgangsformen im Kundenbetrieb verwiesen. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Melanie
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 6.4.2026 fuhr ich mit dem RE50 14:12 Uhr von Dresden Hbf nach Leipzig Hbf. In Weinböhla tätigte der Zugbegleiter eine Durchsage, dass es bei der Bahn aktuell eine Systemstörung gäbe und er deshalb keine Auskünfte geben und keine Fahrkarten kontrollieren könne. Bei Fragen oder Problemen sei er hinten im Zug zu finden und man solle zu ihm kommen.
Von Dresden bis Leipzig habe ich den Zugbegleiter nicht gesehen. Ich hätte mir gewünscht, dass der Zugbegleiter sich zumindest mal bei den Fahrgästen blicken lässt und andere Leute aufgefordert hätte die Sitze von den Taschen freizuräumen. Eine Systemstörung rechtfertigt in meinen Augen nicht, überhaupt keine Tätigkeiten während der Zugfahrt auszuführen. Der Zug war jetzt auch nicht so voll, dass die Gänge vollgestopft waren. Wobei ich gerade auch in solchen Situationen eine Präsenz des Zugpersonals erwarte.
Ich erwarte hier seitens der zuständigen Verkehrsverbünde entsprechende Maßnahmen. Ich habe die Berichterstattung verfolgt, wo es darum geht die Zugbegleiter in unserer Region bald abzuschaffen. Wenn überall so "gearbeitet" wird, sind solche Entscheidungen kein Wunder. Ich erwarte auch seitens VVO Maßnahmen zu ergreifen, die den gewohnten Service im RE50 wieder zurückholen. Denn in der Vergangenheit hatte ich bereits mehrere Zugfahrten im RE50, wo kein Zugbegleiter zu sehen war und auch keine Tickets kontrolliert wurden. Das lief mal besser...
Freundliche Grüße
VVO
Hallo Melanie,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Vielen Dank für Ihre Nachricht und die ausführliche Schilderung Ihrer Erfahrungen während der Fahrt mit dem RE50 von Dresden nach Leipzig am 06.05.2026.
Natürlich haben Sie vollkommen recht: Auch wenn aktuell technische Störungen vorliegen und dadurch beispielsweise keine Fahrscheinkontrollen durchgeführt werden können, sollte sich der Kundenbetreuer dennoch aktiv im Zug für die Fahrgäste präsent zeigen und seine Aufgaben als Ansprechpartner wahrnehmen.
Wir bedauern daher sehr, dass Sie während Ihrer Reise einen anderen Eindruck gewinnen mussten. Ihren Hinweis geben wir gerne an die zuständige Teamleitung weiter, damit der geschilderte Vorfall ausgewertet wird und sich eine solche Situation künftig nicht wiederholt."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
J. Hoffmann
Situation auf der S1
Leider muss ich mich bei Ihnen melden bezüglich der aktuellen Situation auf der S1. Tägliche umfangreiche Verspätunegn und Zugausfälle. Heute früh blieb die S1 Abfahrt 5:50Uhr in Dresden-Neustadt lkiegen - Störung am Zug. Vorgestern nachmittag alle Verstärker - Ausfall wegen Reparatur am Zug. Die Verspätungen kann man gar nicht alle auflisten. Begrüdungen: Störung am Zug, Reparatur am Zug, Verspätung aus vorheriger Fahst usw. usf.. Wird in Dresdner Werkstatt eigentlich noch Qualitätsarbeit geleistet und sind die Züge überhaupt noch sicher bei dem Wartungszustand??? Was sagt der VVO dazu und wie sollen die Fahrgäste bei Laune gehalten werden?VVO
Hallo Herr Hoffmann,
die Betriebsqualität der S1 ist weiterhin unbefriedigend. Neben den bekannten Fahrzeugproblemen, insbesondere der „Türstörung“, führen aktuell Baumaßnahmen in der Sächsischen Schweiz zu erheblichen Einschränkungen. Die Sanierung des Hirschgrundviadukts bei Schmilka sowie der Schienentausch zwischen Königstein und Kurort Rathen erfordern eingleisigen Betrieb, wodurch es zu Rückstaus auf der stark frequentierten Strecke kommt. Zusätzlich erschwert der Vorrang internationaler Züge den pünktlichen Betrieb der S1, die dadurch regelmäßig „hinten ansteht“.Mit Abschluss der Arbeiten in Königstein/Kurort Rathen erwarten wir eine spürbare Entlastung und einen Rückgang der Verspätungen. Die Erfahrungen der letzten Wochen haben gezeigt, dass die ursprüngliche Einschätzung der Deutschen Bahn, die S1 könne trotz der Bauarbeiten zuverlässig verkehren, nicht zutraf.
Sollten auch weiterhin erhebliche Fahrzeitverluste auftreten, werden wir DB Regio erneut zur Sicherstellung eines zuverlässigen Betriebs auffordern. Gegebenenfalls kann dies auch Anpassungen im Fahrplan während der Bauarbeiten erforderlich machen.
Unser Ziel bleibt ein verlässliches Nahverkehrsangebot im Großraum Dresden, bei dem die S1 als zentrale Linie zuverlässig verkehrt. Abweichungen von der vereinbarten Qualität werden weiterhin detailliert pönalisiert, das heißt, Zahlungen an DB Regio werden einbehalten, wenn Züge ausfallen oder stark verspätet sind.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
AlexDRS
Hallo,
Ihre Rückmeldungen sind doch irgendetwas zwischen enttäuschend und ein Armutszeugnis.
Ihre (erste) Antwort zu dem Anliegen von Petra passt zu meiner Antwort auf das Anliegen "Adventsverstärker der DVB" Da wird irgendwas aus der Schublade gezogen, ohne, das sich irgendwer beim VVO oder dem zuständigen VU wirklich mit dem Anliegen beschäftigt.
Die Antwort der DB zum Anliegen von Steffen ist auch nicht besser. Was denkt sich die DB bei solch einer Antwort und was denken Sie als beauftragtes Unternehmen wenn Sie so etwas lesen und veröffentlichen? Kennen Sie denn Ihre Verkehrsverträge? Scheinbar nicht, denn dann wüssten Sie, dass auf der S3 Dosto's und auf der RE 50 Hamster vertraglich vereinbart sind.
Aber nach gültigen Verträgen scheint man sich weder beim VVO noch bei DB Regio zu richten. Wenn die Hamster so gut für die S3 sind, warum hat die DB dann damals keine angeboten? Und warum können diese nicht auf dem RE 50 verkehren, wo sie doch dort angeboten und beauftragt wurden? 4 Absätze Antwort wo NICHTS drin steht.
Mit diesen inhaltslosen oder gar falschen Antworten macht der Kundendialog absolut keinen Sinn mehr!
Wenn der VVO oder DB Regio oder die DVB die Kundenanliegen ernste nehmen würden, dann würden Sie sich VOR der Antwort mit dem Anliegen auseinandersetzen.
Es grüßt freundlichst
AlexDRSVVO
Hallo AlexDRS,
vielen Dank für Ihr Feedback.
Die Saxonia-Linie ist eine der am stärksten nachgefragten Verbindungen in Sachsen. Daher wird die auf dem RE 50 eingesetzte Doppelstockgarnitur dringend benötigt, um die sehr hohe Fahrgastnachfrage zwischen Dresden und Leipzig abzudecken.
Für die S 3 reicht die Kapazität der eingesetzten Talentfahrzeuge grundsätzlich aus, da die Auslastung hier geringer ist. Der aktuelle Einsatz der Talente resultiert aus einem internen Fahrzeugtausch, der notwendig war, um die Neuverträge des E-Netz Oberelbe ab Dezember 2026 sowie des neuen S-Bahn-Netzes ab Dezember 2027 fahrzeugseitig (Redesign-Maßnahmen)vorzubereiten.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team