Lob & Kritik
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S8
Sehr geehrte Damen und Herren,
was bitte läuft bei Ihnen eigentlich schief?
Am 27.10.2026 sollte die S8 um 05:36 Uhr von Großröhrsdorf nach Kamenz fahren. Zunächst wurden lediglich 8 Minuten Verspätung angezeigt, anschließend fiel der Zug plötzlich komplett aus.
Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass die Leitstelle in Leipzig dem Triebfahrzeugführer gesagt habe, es gebe eine Baustelle und der Zug könne deshalb nur bis Radeberg fahren.
Jetzt wird es allerdings besonders interessant: Der Triebfahrzeugführer hat daraufhin selbst direkt beim VVO angerufen und dort die Auskunft erhalten, dass es überhaupt keine Baustelle gibt.
Mal ganz ehrlich: Was soll man als Fahrgast von einer solchen Organisation halten?
Erst wird eine Verspätung angezeigt, dann fällt der Zug komplett aus. Als Begründung wird eine Baustelle genannt, die laut Auskunft des VVO gegenüber dem Triebfahrzeugführer überhaupt nicht existiert.
Reden Ihre Leitstelle und der VVO eigentlich überhaupt miteinander, oder würfeln Sie morgens aus, welche Informationen Sie Ihren Fahrgästen präsentieren?
Dass es im Bahnverkehr zu Störungen kommen kann, ist jedem klar. Aber wenn selbst der Triebfahrzeugführer offenbar widersprüchliche Informationen erhält und erst selbst telefonisch nachfragen muss, um die Situation zu klären, läuft gewaltig etwas schief.
Und während intern offenbar niemand genau weiß, was Sache ist, stehen die Fahrgäste früh morgens am Bahnhof und müssen die Konsequenzen ausbaden. Man plant seine Fahrt, verlässt sich auf die angezeigten Informationen und wird dann mit einem kompletten Zugausfall konfrontiert – ohne eine nachvollziehbare Erklärung.
Eine Baustelle als Begründung für eine Einschränkung zu nennen, obwohl der VVO dem Triebfahrzeugführer anschließend mitteilt, dass es gar keine Baustelle gibt, ist schlichtweg absurd.
Daher erwarte ich Antworten auf folgende Fragen:
1. Warum wurde die S8 zunächst mit 8 Minuten Verspätung angezeigt und anschließend vollständig gestrichen?
2. Warum wurde dem Triebfahrzeugführer von der Leitstelle mitgeteilt, dass eine Baustelle vorliege und der Zug nur bis Radeberg fahren könne?
3. Warum erhielt der Triebfahrzeugführer vom VVO telefonisch die gegenteilige Auskunft, dass überhaupt keine Baustelle existiere?
Ich erwarte ausdrücklich eine sachliche und nachvollziehbare Erklärung dieses Vorfalls. Bitte ersparen Sie mir eine allgemeine Standardantwort darüber, dass es im Bahnverkehr gelegentlich zu Unregelmäßigkeiten kommen kann. Darum geht es hier nicht.
Es geht darum, dass offenbar selbst die Verantwortlichen nicht wissen, was Sache ist, und die Fahrgäste dafür die Zeche zahlen.
Jemand der regelmäßig mit der S8 fährt weiß, dass diese Situation keinesfalls ein Einzelfall ist, aber das ist wirklich der Gipfel!
Ich erwarte Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen GrüßenVVO
Hallo S8,
folgende Antwort haben wir vom Kundendialog der DB Regio Südost erhalten:
"Langfristig waren im Zeitraum 26. – 30.10.2026 jeweils in den Morgenstunden Bauarbeiten am Bahnsteig in Radeberg geplant. Deswegen sollten die Zugfahrten S 16741 und S 16742 in Radeberg enden/ beginnen und auf dem Streckenabschnitt zwischen Radeberg und Kamenz ausfallen. Dazu gab es von DB InfraGO eine Fahrplananordnung (Fplo) 42803.
Diese Bauarbeiten hat aber DB InfraGO wieder abgesagt. Damit wurden die ursprünglich geplanten Ausfälle durch die Umlaufplanung von DB Regio Südost wieder zurückgenommen. Das heißt, für die Zugpersonale, aber auch für unsere Disponenten und ebenfalls in der Reiseauskunft gab es an dem Morgen des 27.10.2026 keine Abweichungen. Die S 16741 sollte von Dresden kommend planmäßig bis Kamenz durchfahren.
Die Absage der Bauarbeiten in Radeberg war aber in der Betriebszentrale (BZ) Leipzig von DB InfraGO und auch bei den zuständigen Fahrdienstleitern (özF) nicht bekannt. Im Dispositionssystem (LeiDis) von DB InfraGO standen die Züge 16741 und 16742 als Teilausfall zwischen Radeberg und Kamenz.Damit ergab sich die in der Kundenbeschwerde beschriebene Situation:
Durch den unterschiedlichen Kenntnisstand des Fahrdienstleiters in Radeberg und des Disponenten von DB Regio Südost stand der Zug in Radeberg zunächst ohne klare Prognose. Deswegen wurde im ersten Schritt eine Verspätungsprognose angezeigt. Da die BZ Leipzig jedoch auf den Teilausfall zwischen Radeberg und Kamenz bestand, wurde dann die Verspätungsprognose in den Anzeigen und Reiseauskunftsmedien auf Ausfall geändert.
Wir haben die unbefriedigende Situation am gestrigen Tag auch gleich mit DB InfraGO besprochen. Die Kommunikation zur Absage der Bauarbeiten war zwischen der Fahrplanabteilung und der BZ Leipzig nicht richtig gelaufen. DB InfraGO hat eine interne Auswertung zugesagt."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
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Michael Papke
Liebes Team vom VVO Kundendialog,
Dresden hat das Glück, eine moderne Außenreinigungsanlage für Züge zu besitzen. Doch aus irgend einem Grund wird diese kaum genutzt, was man leider den Fahrzeugen der S-Bahn und den Regionalzügen ansieht. Mir ist bewusst, dass die Sauberkeit der Flotte nicht oberste Priorität bei der Fahrgastbeförderung hat. Es hinterlässt aber auch keinen besonders guten - im bahndeutsch "verkehrswerbenden" - Eindruck bei den Reisenden.
Und man stelle sich vor, man steht als Autofahrer auf der Marienbrücke im Stau und sieht so einen versifften Zug an sich vorbei fahren. Dann ist doch das Klischee gleich wieder erfüllt. Das ist nicht hilfreich, um Menschen zum Umstieg zu bewegen. Als ich heute die VVO Ticketlok (146 017) gesehen habe, war ihre eigentlich schöne Folierung durch die vielen Schmutzschichten kaum noch zu erkennen. Ist die Außenreinigung so ein enormer Kostenfaktor, dass man nicht jedes Fahrzeug wenigstens einmal im Monat oder nach Bedarf reinigen könnte?
Mit sauberen Grüßen
MichaelVVO
Hallo Herr Papke,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Wir können Ihre Anmerkungen gut nachvollziehen. Gepflegte und saubere Fahrzeuge tragen wesentlich zum Gesamteindruck des öffentlichen Verkehrs bei und sind auch ein wichtiger Bestandteil eines attraktiven Nahverkehrsangebots. Gerade bei Fahrzeugen mit auffälligen Beklebungen, wie der von Ihnen angesprochenen VVO-Ticketlok, ist es bedauerlich, wenn diese durch starke Verschmutzungen kaum noch zur Geltung kommen.
Die Reinigung der Fahrzeuge muss im laufenden Betrieb mit den betrieblichen Anforderungen und den verfügbaren Kapazitäten in Einklang gebracht werden. Dabei spielen unter anderem die Einsatzplanung, die erforderlichen Standzeiten und der Aufwand für die Reinigung eine Rolle. Eine regelmäßige Außenreinigung ist daher nicht immer ohne Weiteres für alle Fahrzeuge in festen monatlichen Abständen umsetzbar.
Ihre Anregung, die vorhandene Außenreinigungsanlage häufiger und bedarfsgerechter zu nutzen, nehmen wir dennoch gern auf. Wir werden Ihre Rückmeldung an die zuständigen Stellen weitergeben, damit sie bei der Betrachtung der Fahrzeugpflege berücksichtigt werden kann."
Viele Grüße
Jana FindeisenVVO-Team
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S3-Nutzer
Guten Tag,
wir sind heute mit dem Bus (RVSOE) von Freital nach Zinnwald gefahren. Aufgrund der „unglücklichen“ Fahrplangestaltung besteht in Possendorf exakt 1 Minute Umsteigezeit von der 162 auf die 360/398. Aus diesem Grund haben wir beim einsteigen in Freital den freundlichen Busfahrer gebeten, unseren Umsteigewunsch in Possendorf dem anderen Bus mitzuteilen. Das hat bestens funktioniert und wir wurden im bereits wartenden Bus 360 sehr freundlich empfangen. Beim Aussteigen in Dubi clo wurde uns Wanderern noch ein angenehmer Tag gewünscht. Das ist ein tolles Instrument, welches wir von anderen Busunternehmen nicht kennen. Und es hat uns 1 Stunde Wartezeit erspart. Vielen herzlichen Dank.VVO
Hallo S3-Nutzer,
vielen Dank für das Lob, welches wir gern an die Kollegen der RVSOE weiterleiten.
Viele Grüße
Jana FindeisenVVO-Team
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Tom
Guten Tag lieber VVO,
ich war heute am 26.10. mit der Linie 531 von Kamenz (URB/09:32Uhr ab KM) nach Bernsdorf unterwegs. Leider muss ich mich über den Busfahrer beschweren. Er hing während der Fahrt öfters am Handy, las Nachrichten und machte Sprachaufnahmen. Das ist bei der Personenbeförderung und bei der Teilnahme im Straßenverkehr ein Unding. Es wäre schön, wenn Sie dem betreffenden Unternehmen einen Hinweis dazu geben könnten. So fühlt man sich während der Busfahrt nicht wirklich sicher und es macht keinen guten Eindruck.
Danke und eine schöne Woche.
TomVVO
Hallo Tom,
ich leite Ihren Hinweis an das betreffende Verkehrsunternehmen, die Regionalbus Oberlausitz GmbH (RBO), weiter. Die Kollegen werden mit dem Busfahrer das Gespräch suchen.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
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Carolin
Beschwerde: RE 50 Dresden–Leipzig, 26.10.2026, Abfahrt 08:20 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf meiner heutigen Fahrt mit dem RE 50, Abfahrt 08:20 Uhr ab Dresden in Richtung Leipzig, war die 2. Klasse massiv überfüllt. Zahlreiche Fahrgäste mussten dicht gedrängt stehen, während in der 1. Klasse etwa 25 Sitzplätze frei blieben.
Fahrgäste, die sich deshalb in der 1. Klasse aufhalten wollten, wurden von einer Bahnmitarbeiterin aufgefordert, den Bereich zu verlassen. Als Begründung führte sie an, dass Fahrgäste der 1. Klasse schließlich mehr für ihre Fahrkarten bezahlen würden.
Ein Fahrgast erwiderte, dass er dann eben im Eingangsbereich stehen müsse, wo möglicherweise Fluchtwege beeinträchtigt würden. Die Mitarbeiterin reagierte darauf unfreundlich und bestand auf ihrer Anweisung.
Ein weiterer Fahrgast kritisierte lautstark, dass diese Überfüllung regelmäßig, offenbar sogar wöchentlich, auftrete.
Mir ist bewusst, dass für die 1. Klasse besondere Tarifbestimmungen gelten. Dennoch halte ich es für schwer nachvollziehbar, dass bei einer derartigen Überfüllung zahlreiche Sitzplätze ungenutzt bleiben, anstatt eine vorübergehende Freigabe zu prüfen.
Ich bitte daher um eine konkrete Stellungnahme:
1. Weshalb wurde die 1. Klasse trotz der erheblichen Überfüllung nicht vorübergehend freigegeben?
2. Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um die offenbar wiederkehrende Überfüllung des RE 50 zu reduzieren?
3. Wie wird sichergestellt, dass das Zugpersonal auch in angespannten Situationen sachlich und respektvoll mit Fahrgästen umgeht?
Die Einhaltung von Tarifbestimmungen ist wichtig. Die Sicherheit und eine zumutbare Beförderung aller Fahrgäste sollten jedoch ebenso berücksichtigt werden.
Mit freundlichen GrüßenVVO
Hallo Carolin,
folgende Zuarbeit haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Vielen Dank für Ihre Nachricht und die ausführliche Schilderung Ihrer Erfahrungen während der Fahrt mit dem RE 50 von Dresden in Richtung Leipzig.
Wir bedauern, dass es aufgrund der hohen Auslastung in der 2. Klasse zu erheblichen Einschränkungen kam und Sie die Situation als unangenehm erlebt haben.
Die 1. und 2. Klasse unterliegen unterschiedlichen Tarifbestimmungen. Eine Freigabe der 1. Klasse ist daher nicht ohne Weiteres möglich und muss unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen sowie der jeweiligen betrieblichen Situation geprüft werden.
Wir nehmen Ihre Rückmeldung zur hohen Auslastung des RE 50 ernst. Die Kapazitätsauslastung kann je nach Fahrt und Fahrgastaufkommen variieren. Ihr Hinweis auf wiederkehrende Überfüllungen ist für uns dennoch wichtig und wird zur Prüfung möglicher Verbesserungen weitergegeben.
Ein freundlicher und respektvoller Umgang mit unseren Fahrgästen ist uns ebenfalls wichtig. Wir bedauern, dass Sie die Kommunikation des Zugpersonals in der geschilderten Situation als unfreundlich wahrgenommen haben. Ihre Rückmeldung nehmen wir zum Anlass, auf die Bedeutung einer sachlichen und angemessenen Kommunikation auch in angespannten Situationen hinzuweisen.
Vielen Dank für Ihre Hinweise und Ihr Verständnis."Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team