Lob & Kritik

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743 Einträge

  • Michael Papke

    Liebes Team vom VVO Kundendialog,

    Dresden hat das Glück, eine moderne Außenreinigungsanlage für Züge zu besitzen. Doch aus irgend einem Grund wird diese kaum genutzt, was man leider den Fahrzeugen der S-Bahn und den Regionalzügen ansieht. Mir ist bewusst, dass die Sauberkeit der Flotte nicht oberste Priorität bei der Fahrgastbeförderung hat. Es hinterlässt aber auch keinen besonders guten - im bahndeutsch "verkehrswerbenden" - Eindruck bei den Reisenden.

    Und man stelle sich vor, man steht als Autofahrer auf der Marienbrücke im Stau und sieht so einen versifften Zug an sich vorbei fahren. Dann ist doch das Klischee gleich wieder erfüllt. Das ist nicht hilfreich, um Menschen zum Umstieg zu bewegen. Als ich heute die VVO Ticketlok (146 017) gesehen habe, war ihre eigentlich schöne Folierung durch die vielen Schmutzschichten kaum noch zu erkennen. Ist die Außenreinigung so ein enormer Kostenfaktor, dass man nicht jedes Fahrzeug wenigstens einmal im Monat oder nach Bedarf reinigen könnte?

    Mit sauberen Grüßen
    Michael

    VVO

    Hallo Herr Papke,

    folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:

    "Wir können Ihre Anmerkungen gut nachvollziehen. Gepflegte und saubere Fahrzeuge tragen wesentlich zum Gesamteindruck des öffentlichen Verkehrs bei und sind auch ein wichtiger Bestandteil eines attraktiven Nahverkehrsangebots. Gerade bei Fahrzeugen mit auffälligen Beklebungen, wie der von Ihnen angesprochenen VVO-Ticketlok, ist es bedauerlich, wenn diese durch starke Verschmutzungen kaum noch zur Geltung kommen.

    Die Reinigung der Fahrzeuge muss im laufenden Betrieb mit den betrieblichen Anforderungen und den verfügbaren Kapazitäten in Einklang gebracht werden. Dabei spielen unter anderem die Einsatzplanung, die erforderlichen Standzeiten und der Aufwand für die Reinigung eine Rolle. Eine regelmäßige Außenreinigung ist daher nicht immer ohne Weiteres für alle Fahrzeuge in festen monatlichen Abständen umsetzbar.

    Ihre Anregung, die vorhandene Außenreinigungsanlage häufiger und bedarfsgerechter zu nutzen, nehmen wir dennoch gern auf. Wir werden Ihre Rückmeldung an die zuständigen Stellen weitergeben, damit sie bei der Betrachtung der Fahrzeugpflege berücksichtigt werden kann."

     

     

    Viele Grüße

     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • S3-Nutzer

    Guten Tag,

    wir sind heute mit dem Bus (RVSOE) von Freital nach Zinnwald gefahren. Aufgrund der „unglücklichen“ Fahrplangestaltung besteht in Possendorf exakt 1 Minute Umsteigezeit von der 162 auf die 360/398. Aus diesem Grund haben wir beim einsteigen in Freital den freundlichen Busfahrer gebeten, unseren Umsteigewunsch in Possendorf dem anderen Bus mitzuteilen. Das hat bestens funktioniert und wir wurden im bereits wartenden Bus 360 sehr freundlich empfangen. Beim Aussteigen in Dubi clo wurde uns Wanderern noch ein angenehmer Tag gewünscht. Das ist ein tolles Instrument, welches wir von anderen Busunternehmen nicht kennen. Und es hat uns 1 Stunde Wartezeit erspart. Vielen herzlichen Dank.

    VVO

    Hallo S3-Nutzer,

     

    vielen Dank für das Lob, welches wir gern an die Kollegen der RVSOE weiterleiten.

     

     

    Viele Grüße

     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Tom

    Guten Tag lieber VVO,

    ich war heute am 26.10. mit der Linie 531 von Kamenz (URB/09:32Uhr ab KM) nach Bernsdorf unterwegs. Leider muss ich mich über den Busfahrer beschweren. Er hing während der Fahrt öfters am Handy, las Nachrichten und machte Sprachaufnahmen. Das ist bei der Personenbeförderung und bei der Teilnahme im Straßenverkehr ein Unding. Es wäre schön, wenn Sie dem betreffenden Unternehmen einen Hinweis dazu geben könnten. So fühlt man sich während der Busfahrt nicht wirklich sicher und es macht keinen guten Eindruck.

    Danke und eine schöne Woche.
    Tom

    VVO

    Hallo Tom,
     

    ich leite Ihren Hinweis an das betreffende Verkehrsunternehmen, die Regionalbus Oberlausitz GmbH (RBO), weiter. Die Kollegen werden mit dem Busfahrer das Gespräch suchen.

     

    Viele Grüße
     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Carolin

    Beschwerde: RE 50 Dresden–Leipzig, 26.10.2026, Abfahrt 08:20 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auf meiner heutigen Fahrt mit dem RE 50, Abfahrt 08:20 Uhr ab Dresden in Richtung Leipzig, war die 2. Klasse massiv überfüllt. Zahlreiche Fahrgäste mussten dicht gedrängt stehen, während in der 1. Klasse etwa 25 Sitzplätze frei blieben.

    Fahrgäste, die sich deshalb in der 1. Klasse aufhalten wollten, wurden von einer Bahnmitarbeiterin aufgefordert, den Bereich zu verlassen. Als Begründung führte sie an, dass Fahrgäste der 1. Klasse schließlich mehr für ihre Fahrkarten bezahlen würden.

    Ein Fahrgast erwiderte, dass er dann eben im Eingangsbereich stehen müsse, wo möglicherweise Fluchtwege beeinträchtigt würden. Die Mitarbeiterin reagierte darauf unfreundlich und bestand auf ihrer Anweisung.

    Ein weiterer Fahrgast kritisierte lautstark, dass diese Überfüllung regelmäßig, offenbar sogar wöchentlich, auftrete.

    Mir ist bewusst, dass für die 1. Klasse besondere Tarifbestimmungen gelten. Dennoch halte ich es für schwer nachvollziehbar, dass bei einer derartigen Überfüllung zahlreiche Sitzplätze ungenutzt bleiben, anstatt eine vorübergehende Freigabe zu prüfen.

    Ich bitte daher um eine konkrete Stellungnahme:

    1. Weshalb wurde die 1. Klasse trotz der erheblichen Überfüllung nicht vorübergehend freigegeben?
    2. Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um die offenbar wiederkehrende Überfüllung des RE 50 zu reduzieren?
    3. Wie wird sichergestellt, dass das Zugpersonal auch in angespannten Situationen sachlich und respektvoll mit Fahrgästen umgeht?

    Die Einhaltung von Tarifbestimmungen ist wichtig. Die Sicherheit und eine zumutbare Beförderung aller Fahrgäste sollten jedoch ebenso berücksichtigt werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    VVO

    Hallo Carolin,

    folgende Zuarbeit haben wir von DB Regio Südost erhalten: 

    "Vielen Dank für Ihre Nachricht und die ausführliche Schilderung Ihrer Erfahrungen während der Fahrt mit dem RE 50 von Dresden in Richtung Leipzig.

    Wir bedauern, dass es aufgrund der hohen Auslastung in der 2. Klasse zu erheblichen Einschränkungen kam und Sie die Situation als unangenehm erlebt haben.

    Die 1. und 2. Klasse unterliegen unterschiedlichen Tarifbestimmungen. Eine Freigabe der 1. Klasse ist daher nicht ohne Weiteres möglich und muss unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen sowie der jeweiligen betrieblichen Situation geprüft werden.

    Wir nehmen Ihre Rückmeldung zur hohen Auslastung des RE 50 ernst. Die Kapazitätsauslastung kann je nach Fahrt und Fahrgastaufkommen variieren. Ihr Hinweis auf wiederkehrende Überfüllungen ist für uns dennoch wichtig und wird zur Prüfung möglicher Verbesserungen weitergegeben.

    Ein freundlicher und respektvoller Umgang mit unseren Fahrgästen ist uns ebenfalls wichtig. Wir bedauern, dass Sie die Kommunikation des Zugpersonals in der geschilderten Situation als unfreundlich wahrgenommen haben. Ihre Rückmeldung nehmen wir zum Anlass, auf die Bedeutung einer sachlichen und angemessenen Kommunikation auch in angespannten Situationen hinzuweisen.

    Vielen Dank für Ihre Hinweise und Ihr Verständnis."

    Viele Grüße

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Mandy Koschmieder

    Sehr geehrtes VVO-Kundendialog-Team,

    ich wende mich heute mit einer massiven Kritik bezüglich der misslungenen Anschluss-Sicherung am Abend des 25.10. in Pirna an Sie.

    Dass die S-Bahnen wegen einer beschädigten Oberleitung in Königstein nicht regulär fahren konnten, ist höhere Gewalt und nachvollziehbar. Lobenswert war zunächst, dass ab Bad Schandau Ersatzbusse bereitgestellt wurden. Was sich allerdings beim Umstieg in Pirna abspielte, ist für mich als Fahrgast absolut nicht hinnehmbar.

    Unser Ersatzbus aus Bad Schandau traf um Punkt 19:36 Uhr am Busbahnhof in Pirna ein. Beim Aussteigen hatten wir noch direkten Sichtkontakt zur S1 nach Meißen, die abfahrbereit auf Gleis 2 stand. Anstatt die wenigen Augenblicke zu überbrücken, bis die Gruppe aus dem Bus den Bahnsteig erreicht hat, setzte sich die Bahn in Bewegung. Somit blieb ausnahmslos jeder Insasse des Ersatzbusses am Bahnhof zurück – unter den Betroffenen waren auch etliche Eltern mit ihren Kindern.

    Die Situation wurde dadurch auf die Spitze getrieben, dass die nächste geplante S1 um 20:06 Uhr ersatzlos gestrichen wurde. Das Resultat dieser Kette von Pannen: Alle Gestrandeten, inklusive der kleinen Kinder, mussten bei eisigen 7 Grad Außentemperatur geschlagene 60 Minuten im Freien ausharren, bis endlich eine Weiterfahrt möglich war.

    Ich erwarte von Ihnen eine detaillierte Aufklärung zu folgenden Fragestellungen:

    - Aus welchem Grund ist die S1 um 19:36 Uhr abgefahren, anstatt die Ankunft der Reisenden aus dem extra eingerichteten Ersatzverkehr abzuwarten?
    - Wo genau lag das Versäumnis in Ihrer internen Kommunikation? Wer hat es zu verantworten, dass wegen lächerlicher drei Minuten Wartezeit der gesamte Busanschluss geplatzt ist?
    - Weshalb fiel im Anschluss auch noch die Verbindung um 20:06 Uhr aus? Gerade wenn ein solcher Ausfall bekannt ist, hätte die Leitstelle doch zwingend eingreifen und den Zug um 19:36 Uhr kurz zurückhalten müssen, um den Familien und Fahrgästen eine Stunde Frieren bei 7 Grad zu ersparen.

    Ich sehe Ihrer zeitnahen und konkreten Antwort entgegen.

    Mit freundlichen Grüßen

    VVO

    Hallo Frau Koschmieder,
     

    folgende Zuarbeit haben wir vom Kundendialog der DB Regio Südost erhalten:

    "Zunächst möchten wir uns für die Ihnen und den weiteren betroffenen Reisenden entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir können Ihren Ärger sehr gut nachvollziehen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Familien mit Kindern betroffen waren und infolge der Ereignisse eine Wartezeit von rund einer Stunde in Kauf nehmen mussten, ist Ihr Unmut verständlich.

    Die Ursache der Störung war ein umgestürzter Baum im Bereich Königstein, wodurch der Zugverkehr beeinträchtigt wurde. Um die Reisenden dennoch befördern zu können, musste in kurzer Zeit ein Busnotverkehr organisiert werden.

    Hierbei besteht jedoch eine besondere betriebliche Herausforderung: Solche kurzfristig eingerichteten Busverkehre werden mit externen Busunternehmen durchgeführt. Die in den Auskunftsmedien angezeigten Fahrzeiten stellen dabei zunächst Richtwerte dar, da im Vorfeld kein regulärer Fahrplan erstellt werden kann. Zudem verfügt die Leitstelle bei kurzfristig organisierten Busnotverkehren oftmals nicht über die Möglichkeit, die eingesetzten Busse in Echtzeit zu verfolgen. Entsprechend lagen den Disponenten keine verlässlichen Informationen darüber vor, wann die einzelnen Busse die jeweiligen Haltestellen tatsächlich erreichen würden.

    Vor diesem Hintergrund war der Leitstelle nicht bekannt, dass Ihr Bus den Bahnhof Pirna unmittelbar vor der Abfahrt der S1 erreichte.

    Zu Ihrer Frage, warum die S1 nicht wenige Minuten auf die Fahrgäste aus dem Ersatzverkehr gewartet hat, möchten wir erläutern, dass ein Triebfahrzeugführer nicht eigenständig über zusätzliche Wartezeiten entscheiden darf. Sobald ein Zug betriebsbereit gemeldet ist und das Abfahrsignal erhält, ist er verpflichtet, entsprechend der betrieblichen Vorgaben zu verkehren. Ein Abweichen hiervon ist grundsätzlich nur mit einem ausdrücklichen Warteauftrag der Leitstelle oder des Fahrdienstleiters möglich. Da der Leitstelle die tatsächliche Ankunft des Ersatzverkehrs nicht bekannt war, konnte ein solcher Auftrag leider nicht erteilt werden.

    Wir verstehen sehr gut, dass dies aus Fahrgastsicht unbefriedigend wirkt, zumal die Fahrgäste den Zug bereits sehen konnten. Die Absicherung von Anschlüssen zwischen kurzfristig organisiertem Ersatzverkehr und dem Schienenverkehr ist tatsächlich ein Bereich, für den weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten gesucht werden. Technische Möglichkeiten zur Standortübermittlung der eingesetzten Busse könnten künftig helfen, Anschlussbeziehungen zuverlässiger zu sichern. Auf die Ausstattung der kurzfristig beauftragten Fahrzeuge externer Unternehmen hat die Deutsche Bahn jedoch leider keinen Einfluss.

    Zum Ausfall der S1 um 20:06 Uhr kommt hinzu, dass größere Betriebsstörungen regelmäßig Auswirkungen auf Fahrzeug- und Personalumläufe haben. Durch die außerplanmäßigen Ereignisse mussten Fahrzeuge und Personale neu disponiert werden. Zudem befanden sich nicht alle benötigten Fahrzeuge an den Orten, an denen sie für die planmäßige Weiterführung des Verkehrs benötigt worden wären. Dadurch kam es leider auch zu weiteren Teilausfällen und zum Ausfall der genannten Verbindung.

    Ihre Beschwerde haben wir zur internen Auswertung an die zuständigen Fachabteilungen weitergeleitet. Uns ist bewusst, dass die Ereignisse dieses Abends für die betroffenen Reisenden sehr belastend waren. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie daher nochmals ausdrücklich um Entschuldigung."

     

    Viele Grüße
     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

VVO-Netiquette

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Bei Verstößen halten wir uns vor, entsprechende Beiträge zu löschen.

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