Lob & Kritik
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Paptobeli
Liebes VVO-Team,
zugehörig zur Antwort auf das gestrige Anliegen von Ulla möchte ich die von Ihnen benötigten konkreten Verspätungsbeispiele übermitteln.
Ich nehme beispielhaft den Bahnhof „Coswig“ > und einfach mal den Nachmittag des heutigen Mittwoch, 04.11.’26:
Auf der S1 in Richtung Meißen verspäteten sich die Züge um 15:26 Uhr (+15 Minuten), 15:41 Uhr (+8 Minuten), 15:56 Uhr (+13 Minuten) und 17:26 Uhr (+12 Minuten) > während die Züge um 16:41 und 17:09 Uhr gleich komplett ausfielen.
In Richtung Pirna / Bad Schandau verspäteten sich die Züge um 16:00 Uhr (+16 Minuten), 16:20 Uhr (+6 Minuten), 16:30 Uhr (+11 Minuten), 16:50 Uhr (+11 Minuten), 17:30 Uhr (+8 Minuten) und 18:00 Uhr (+10 Minuten) > die Züge um 14:30 und 17:50 Uhr fielen komplett aus.
Dies sind Beispiele eines einzigen Tages > die Unzuverlässigkeit kann aber absolut „pauschal betrachtet“ werden.
Die Situation auf der S1, eine der wichtigsten Verbindungen in Sachsen – einer S-Bahn, welche zuverlässig als grundlegendes Verkehrsmittel da sein muss – dauern seit Jahren an und werden von Ihren Fahrgästen durch Auswirkungen auf Arbeitszeiten und durch die Reduzierung von persönlicher Freizeit kompensiert.
Sicher werden nach den fehlenden Lokführern jetzt Bauarbeiten, zunehmend alternde Loks und reduzierte Mittel die Begründungen dafür sein. Aber dann muss am Fahrplan gearbeitet werden > damit die wichtige Verlässlichkeit gegeben ist.
Viele Grüße.
VVO
Hallo Paptobeli,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die konkreten Beispiele zu den Verspätungen und Zugausfällen auf der S1.Bei der Fahrt um 15:26 Uhr in Richtung Meißen kam es zu einer Verspätung, da der Zug aufgrund einer Streckenstörung zwischen Kurort Rathen und Stadt Wehlen auf freier Strecke zum Halten kam. Die Verspätungen der Fahrten um 15:41 Uhr und 15:56 Uhr waren auf die Verspätung eines vorausfahrenden Zuges zurückzuführen.
Auch in Richtung Pirna/Bad Schandau hatten unterschiedliche betriebliche Ursachen Auswirkungen auf den Fahrplan: Bei der Fahrt um 16:00 Uhr übertrug sich eine Verspätung aus der vorherigen Fahrt. Bei der Fahrt um 16:20 Uhr stand das Zugpersonal aufgrund einer verspäteten vorherigen Fahrt nicht rechtzeitig zur Verfügung. Die Verspätung der Fahrt um 16:30 Uhr entstand durch die notwendige Reparatur eines anderen Zuges. Auch bei den weiteren von Ihnen genannten Verspätungen waren vergleichbare betriebliche beziehungsweise technische Ursachen ausschlaggebend.
Die Zugausfälle konnten wir ebenfalls nachvollziehen:
- Die Fahrt um 16:41 Uhr in Richtung Meißen musste aufgrund einer technischen Störung am Zug entfallen.
- Die Fahrt um 17:09 Uhr fiel aufgrund eines Defekts an einem anderen Zug aus.
- Die Fahrten um 14:30 Uhr und 17:50 Uhr in Richtung Pirna/Bad Schandau entfielen ebenfalls aufgrund technischer Störungen an den eingesetzten Zügen.
Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und bitten um Verständnis.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
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Ulla
Guten Tag,
Ich weiß nicht, ob dies die richtige Platform für diese Beschwerde ist, aber Sie können
das gern an die DB oder die Verantwortlichen weiterreichen.
Ich fahre täglich SBahn von / nach Dresden und Meißen.
Mich stört sehr die Unpünktlichkeit und vor allem der ständige Zugausfall.
Wenn man möchte, dass Menschen vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen,
dann muss man sich auch auf diese verlassen können. Ich kann nicht mehrmals in der Woche zu spät kommen, weil meine SBahn ausfällt oder sich sehr verspätet ….und da fahre ich schon meist eine SBahn eher als ich müsste. Sie bekommen sehr viele Gelder (Steuermittel) um den öffentlichen Nahverkehr aufrecht zu erhalten.VVO
Hallo Ulla,
wir können Ihren Unmut über Verspätungen und Zugausfälle gut nachvollziehen. Selbstverständlich ist es auch unser Anspruch, dass die Züge möglichst pünktlich und zuverlässig verkehren.
Da Verspätungen und Zugausfälle unterschiedliche Ursachen haben können, bitten wir Sie um konkretere Angaben zu den betroffenen Tagen und Uhrzeiten. Nur so können wir die geschilderten Beeinträchtigungen gezielt nachvollziehen und prüfen lassen. Eine pauschale Betrachtung ist hierfür leider nicht ausreichend.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
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H.
Hallo VVO,
ich stehe gerade an der Tharandter Straße auf die Linie 160 wartend.
Diverse Apps (DB/DVB) zeigen Abfahrt 19:14 Uhr an und auch auf der Abfahrtstafel an der Haltestelle wird er so angezeigt, der Bus steht aber 19:18 noch an der Gröbelstrasse und macht Pause.
Um es kurz zu machen, das gemeldete Problem vom Mi, 06.05.2026 | 19:55 besteht weiterhin.
Bitte mal endgültig korrigieren.
Ich erinnere mich auch gerade an die Zeiten, als der Bus noch alle 10 Minuten fuhr… schön wars… vielleicht kommt das ja mal wieder.
Lg
H.VVO
Hallo H.,
das Problem von Mai ist längst behoben. Damals wollte ein Fahrgast ab Hst. "Gröbelstraße" fahren, aber der Bus bedient nur die Hst. "Tharandter Straße".
Diesmal standen Sie an der Hst. "Tharandter Str." und wollten in den Bus steigen, der dort planmäßig um 19.13 Uhr abfährt. Wir haben die Daten ausgewertet.
Am Abend des 02.11.hatte der Bus um 19.03 Uhr eine voraussichtliche Verspätung von 50 Sekunden vorgemeldet.
Die Echtzeitauskunft hat demzufolge die voraussichtliche Ankunft des Busses um 19.14 Uhr berechnet.
Um 19.11 Uhr hatte der Bus dann nur noch eine Verspätung von 10 Sekunden gemeldet. Er ist planmäßig um 19.13 Uhr ab der Haltestelle Tharandter Straße abgefahren.
Wir können deshalb Ihren Hinweis zur Busfahrt 19:13 Uhr nicht nachvollziehen. Der Bus, den Sie in der Gröbelstraße stehen gesehen haben, war die Fahrt Nr. 163 mit planmäßiger Abfahrt um 19.24 UhrVermutlich haben Sie den Bus nicht gesehen oder nicht beachtet, da Sie Ihren Fokus auf den Bus in der Gröbelstraße gerichtet haben.
Es kann auch sein, dass die Abfahrt an der Abfahrtstafel nicht gleich gelöscht wurde. Dadurch könnte die Irritation ebenfalls entstanden sein.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
Tim
Ich muss mich über den Fahrer der Linie 333 nach Dresden heute Morgen 1012Uhr an der Unkersdorfer Str beschweren. Ich rannte zur Haltestelle, ein Auto hinter dem Bus, was mich bis dorthin mitnahm hupte und trotzdem fuhr der Fahrer los.. Haltestelle Straße des Friedens überholten wir ihn und ich konnte einsteigen. Auf Nachfrage bestätigte er, mich gesehen zu haben ( ich lief ja zeitweise auf Fahrerhöhe neben dem Bus her), man müsse eben pünktlich sein. 2 Haltestellen vorher ließ er jemanden an der Ampel aussteigen ( sahen wir vom Auto aus).
Also ein sehr seltsames und unfreundliches Verhalten.
Sicher war ich etwas knapp dran, aber ein wenig Kundenpflege wünscht man sich doch, fällt doch auch der Bus gelegentlich hinter den Fahrplan zurück ( gesten früh um satte 15 min).
Ich denke ein höfliches, hilfsbereites Miteinander sollte möglich sein
Vielen DankVVO
Hallo Tim,
ich habe Ihr Anliegen an das betreffende Verkehrsunternehmen, die Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE), weitergeleitet. Die Kollegen werden sich des Vorfalls annehmen.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
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S8
Sehr geehrte Damen und Herren,
was bitte läuft bei Ihnen eigentlich schief?
Am 27.10.2026 sollte die S8 um 05:36 Uhr von Großröhrsdorf nach Kamenz fahren. Zunächst wurden lediglich 8 Minuten Verspätung angezeigt, anschließend fiel der Zug plötzlich komplett aus.
Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass die Leitstelle in Leipzig dem Triebfahrzeugführer gesagt habe, es gebe eine Baustelle und der Zug könne deshalb nur bis Radeberg fahren.
Jetzt wird es allerdings besonders interessant: Der Triebfahrzeugführer hat daraufhin selbst direkt beim VVO angerufen und dort die Auskunft erhalten, dass es überhaupt keine Baustelle gibt.
Mal ganz ehrlich: Was soll man als Fahrgast von einer solchen Organisation halten?
Erst wird eine Verspätung angezeigt, dann fällt der Zug komplett aus. Als Begründung wird eine Baustelle genannt, die laut Auskunft des VVO gegenüber dem Triebfahrzeugführer überhaupt nicht existiert.
Reden Ihre Leitstelle und der VVO eigentlich überhaupt miteinander, oder würfeln Sie morgens aus, welche Informationen Sie Ihren Fahrgästen präsentieren?
Dass es im Bahnverkehr zu Störungen kommen kann, ist jedem klar. Aber wenn selbst der Triebfahrzeugführer offenbar widersprüchliche Informationen erhält und erst selbst telefonisch nachfragen muss, um die Situation zu klären, läuft gewaltig etwas schief.
Und während intern offenbar niemand genau weiß, was Sache ist, stehen die Fahrgäste früh morgens am Bahnhof und müssen die Konsequenzen ausbaden. Man plant seine Fahrt, verlässt sich auf die angezeigten Informationen und wird dann mit einem kompletten Zugausfall konfrontiert – ohne eine nachvollziehbare Erklärung.
Eine Baustelle als Begründung für eine Einschränkung zu nennen, obwohl der VVO dem Triebfahrzeugführer anschließend mitteilt, dass es gar keine Baustelle gibt, ist schlichtweg absurd.
Daher erwarte ich Antworten auf folgende Fragen:
1. Warum wurde die S8 zunächst mit 8 Minuten Verspätung angezeigt und anschließend vollständig gestrichen?
2. Warum wurde dem Triebfahrzeugführer von der Leitstelle mitgeteilt, dass eine Baustelle vorliege und der Zug nur bis Radeberg fahren könne?
3. Warum erhielt der Triebfahrzeugführer vom VVO telefonisch die gegenteilige Auskunft, dass überhaupt keine Baustelle existiere?
Ich erwarte ausdrücklich eine sachliche und nachvollziehbare Erklärung dieses Vorfalls. Bitte ersparen Sie mir eine allgemeine Standardantwort darüber, dass es im Bahnverkehr gelegentlich zu Unregelmäßigkeiten kommen kann. Darum geht es hier nicht.
Es geht darum, dass offenbar selbst die Verantwortlichen nicht wissen, was Sache ist, und die Fahrgäste dafür die Zeche zahlen.
Jemand der regelmäßig mit der S8 fährt weiß, dass diese Situation keinesfalls ein Einzelfall ist, aber das ist wirklich der Gipfel!
Ich erwarte Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen GrüßenVVO
Hallo S8,
folgende Antwort haben wir vom Kundendialog der DB Regio Südost erhalten:
"Langfristig waren im Zeitraum 26. – 30.10.2026 jeweils in den Morgenstunden Bauarbeiten am Bahnsteig in Radeberg geplant. Deswegen sollten die Zugfahrten S 16741 und S 16742 in Radeberg enden/ beginnen und auf dem Streckenabschnitt zwischen Radeberg und Kamenz ausfallen. Dazu gab es von DB InfraGO eine Fahrplananordnung (Fplo) 42803.
Diese Bauarbeiten hat aber DB InfraGO wieder abgesagt. Damit wurden die ursprünglich geplanten Ausfälle durch die Umlaufplanung von DB Regio Südost wieder zurückgenommen. Das heißt, für die Zugpersonale, aber auch für unsere Disponenten und ebenfalls in der Reiseauskunft gab es an dem Morgen des 27.10.2026 keine Abweichungen. Die S 16741 sollte von Dresden kommend planmäßig bis Kamenz durchfahren.
Die Absage der Bauarbeiten in Radeberg war aber in der Betriebszentrale (BZ) Leipzig von DB InfraGO und auch bei den zuständigen Fahrdienstleitern (özF) nicht bekannt. Im Dispositionssystem (LeiDis) von DB InfraGO standen die Züge 16741 und 16742 als Teilausfall zwischen Radeberg und Kamenz.Damit ergab sich die in der Kundenbeschwerde beschriebene Situation:
Durch den unterschiedlichen Kenntnisstand des Fahrdienstleiters in Radeberg und des Disponenten von DB Regio Südost stand der Zug in Radeberg zunächst ohne klare Prognose. Deswegen wurde im ersten Schritt eine Verspätungsprognose angezeigt. Da die BZ Leipzig jedoch auf den Teilausfall zwischen Radeberg und Kamenz bestand, wurde dann die Verspätungsprognose in den Anzeigen und Reiseauskunftsmedien auf Ausfall geändert.
Wir haben die unbefriedigende Situation am gestrigen Tag auch gleich mit DB InfraGO besprochen. Die Kommunikation zur Absage der Bauarbeiten war zwischen der Fahrplanabteilung und der BZ Leipzig nicht richtig gelaufen. DB InfraGO hat eine interne Auswertung zugesagt."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team