Lob & Kritik
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Albert
Hallo VVO-Team,
Am 13.03. gab es ja abends eine Großsstörung im S-Bahn-Netz. Wir wollten von Rathen zurück nach Dresden. Der S1-Ersatzbus war durch den Ausfall der eigentlich durchgehenden Sbahn schon massiv voll. Der Anschlusszug in Pirna 21:06 Uhr war schon als "fällt aus" in der App hinterlegt, aber es hätte 20:53 Uhr eine S2 gegeben, die nur um 2 Minuten verpasst wird. Eine Anfrage beim Busfahrer für eine mögliche Anschlusssicherung wurde unwirsch abgetan. Trotzdem sind einige der ca. 60 Fahrgäste in Pirna vom ZOB zum Gleis gesprintet - die S2 stand noch da. Aber genau als die ersten Fahrgäste die Tür erreichten, wurde die Tür verschlossen und der Zug fuhr los. Wirklich absoluter Hohn, bis zur letzten Sekunde zu warten und dann die 60 Leute stehen zu lassen.
Na gut, dann halt eine halbe Stunde warten, die nächste Sbahn stand ja pünktlich drin. Aber auch diese wurde dann erst verspätet auf 21:56 Uhr statt 21:36 Uhr gemeldet und später als Ausfall gemeldet. Nächste wäre dann 22:06 Uhr, aber auch diese wurde irgendwann als Ausfall gemeldet. Diese Art der Kommunikation ist - man muss es so deutlich sagen - wirklich unterirdisch. Wenn man wenigstens direkt gewusst hätte, dass zwei Stunden lang nichts fährt, dann hätte man ein Taxi nehmen können oder sich sonstwie kümmern können. Aber es war niemand irgendwo ansprechbar. Die Triebfahrzeugführer einer ankommenden S1 wollte nichts sagen, ein Schaffner in dieser Sbahn war ohnehin nicht zu finden, auch sonst kein VVO-Mitarbeiter, keine Hotline, keine Bahnhofsdurchsage außer das ständige "Das Rauchen ist nicht gestattet" (die Durchsage hätte also prinzipiell funktioniert). Am Ende haben wir uns in Pirna mit dem Auto abholen lassen. Fazit ist, dass vielen nicht funktioniert, aber das schlimmste wirklich die nicht funktionierende Information und Kommunikation ist. Hier sollte dringend von Seiten VVO und DB Regio verbessert werden. Und vielleicht könnte man mal den Tf der S2 um 20:53 Uhr ab Pirna mal befragen, warum er dort bewusst 60 Leute hat stehen lassen - weil die Abfahrt wirklich genau in letzter Sekunde vor den rennenden Umsteigenden war.VVO
Sehr geehrter Herr Albert,
wir haben die DB Regio AG um Stellungnahme gebeten:
"Am 13.03. kam es auf der Strecke der S1/S2 leider zu einem Notarzteinsatz / Personenunfall. Die dadurch entstehende Streckensperrung wird nicht durch die DB, sondern durch die Polizei und später den Bestatter ausgerufen und aufgehoben. In solchen Fällen sind wir auf die neuen Infos von diesen Stellen angewiesen.
Da hier meist keine genaue Prognose der Dauer angegeben wird, werden die Zugausfälle zuerst für einen erfahrungsgemäß passenden Zeitraum geplant und später nur noch schrittweise, da wir dann jeden Moment mit Freigabe der Strecke rechnen.
Wir verstehen, dass es für die Reiseplanung sehr belastend ist. Eine zeitnahe Freigabe der Strecke liegt auch hier immer in unserem Interesse.
Die S-Bahn um 20:53 Uhr ab Pirna fuhr an diesem Tag mit einer leichten Verspätung von +3 Min ab. Da der Vorfall bereits 2+ Wochen her ist, ist eine Befragung des Trieffahrzeugführers leider nicht mehr zielführend. Wenn der erste Kunde am Zug bereits eine geschlossene Tür auffand, wurde der Schließvorgang bereits schon eher eingeleitet und kann aus Gründen betrieblicher Sicherheit nicht abgebrochen werden.
Die für den SEV eingesetzten Busfahrer haben leider oft nicht die Möglichkeit, einen Anschlusszug vorzumelden wie es die Mitarbeitenden der Db Regio können - in der Regel müssten die Fahrer dessen Bus-Leitstelle telefonisch kontaktieren, was während der Fahrt natürlich untersagt ist.
Wenn Personal an Bord ist, kann dieses den Anschluss vor melden. Wenn es diese Möglichkeit nicht gibt, besteht in diesem Moment momentan leider keine passende Alternative.
Wir geben die Rückmeldung intern zur Auswertung weiter und bitten alle Fahrgäste für die entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung."
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
Carsten
Sehr geehrtes VVO Team,
seit dem Fehlen der Carolabrücke hat der Pirnarische Platz seine Bedeutung als Zentraler Umsteigepunkt verloren. Somit hat der Straßburger Platz mehr an Bedeutung gewonnen. Vor allem seit dem die Linie 8 über diesen verkehrt, wurde eine schnelle Verbindung aus dem Dresdner Osten zum Hauptbahnhof geschaffen. Leider funktioniert dies nur wenn in Zeiten wo auch das Treffen am Postplatz stattfindet, ein Anschluss zwischen der Linie 2 oder 9 zur Linie 8 besteht. Ich musste leider am 21.03.26 feststellen, dass dies nicht gewährleistet wird. Laut Plan ist Ankunft der Linie 2 am Straßburger Platz um 8:06 in Richtung Gorbitz. Die Linie 8 verkehrt in Richtung Südvorstadt um 8:08. So wird es auch in der App der DVB angezeigt. Um die Linie 8 zu erreichen, müssen zwei Straßenabschnitte welche durch LZA gesichert werden, überwunden werden. Ich habe mich nicht getraut eine vierspurige Straße bei Rot zu überqueren. Als dann Grün wurde um die Stübelalle zu überqueren, fuhr die Linie 8 von dannen.
Die Linie 2 war auf die Minute pünktlich am Straßburger Platz. Die Linie 8 fuhr sehr pünktlich, leider ohne mich, ab.
Vielleicht ist es möglich eine Anschlussgarantie einzurichten.
Mit freundlichen Grüßen
CarstenVVO
Hallo Carsten,
folgende Antwort haben wir von der DVB AG erhalten:
"Am Morgen des 21. März gelang Ihnen am Straßburger Platz der Übergang von der Linie 2 zur Linie 8 nicht. Deshalb schlagen Sie das Einrichten einer Anschlussgarantie vor.
Ihrem Anliegen gingen wir nach. Aus unseren Aufzeichnungen geht hervor, dass die Linie 2 fast eine Minute zu spät eintraf. Die Linie 8 fuhr kurz danach um 8:08 Uhr pünktlich ab. Dass Sie die Bahn nicht mehr erreichten bedauern wir.
Unabhängig davon ist uns bewusst, dass sich unsere Fahrgäste jederzeit Übergänge mit kurzen Umsteigezeiten wünschen. Am Straßburger Platz verkehren derzeit sieben Straßenbahnlinien, wo viele Passagiere in verschiedene Richtungen umsteigen wollen. Eine Anschlussgarantie richteten wir hier im Spät-, Nacht- und Wochenendfrühverkehr zwischen den Linien 2 und 9 von bzw. zur Linie 13 ein. Ein Priorisieren auf weitere Verbindungen ist leider unmöglich. Dafür bitten wir um Verständnis. Alternativ bietet sich beispielsweise das Postplatztreffen um 7:45 Uhr oder 8:15 Uhr an. Dort besteht zum Erreichen des Hauptbahnhofes ein garantierter Übergang von der Linie 2 zur Linie 3."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Cornelius Seidel
Liebes VVO Team, ich bin nun mehrmals mit der Zuglinie U 28 gefahren, und mir ist aufgefallen, dass in den neueren Zügen (die mit dem VVO Streifen an der Seite) keine tschechische Ansage mehr haben, nur die etwas älteren mit dem Schriftzug Nationalparkbahn, und die ohne VVO Streifen, ich finde es wirklich schade dass es diese Ansage nicht mehr gibt, schon weil die Linie ja auch auf tschechischer Seite unterwegs ist. Ich bin nun auch mit einem tschechischem Triebwagen (so ein grüner) gefahren und da ist die Ansage ganz klar und deutlich, erst auf deutsch-dann auf tschechische. Ich würde mir wünschen dass dies vielleicht geändert wird. Viele Grüße
VVO
Hallo Herr Seidel,
folgende Antwort haben wir vom Kundendialog der DB Regio Südost erhalten:
"Vielen Dank für Ihren Hinweis zu den Durchsagen in den Zügen der Linie U28.
Bei den eingesetzten Triebwagen gibt es unterschiedliche Konfigurationen, insbesondere hinsichtlich der automatischen Durchsagen. Durch technische Besonderheiten werden in vereinzelten Triebwagen die tschechischen Ansagen momentan unterdrückt. Dies führt momentan und vorübergehend dazu, dass die entsprechenden Ansagen vorerst deaktiviert sind.
Wir verstehen, von welcher Bedeutung diese Ansagen für unsere Fahrgäste sind und prüfen momentan, die tschechischen Ansagen wieder in allen Triebwagen auf der Linie U28 anzubieten.
Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld und bedanken uns dennoch für das Feedback."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Manja Leffler
Betreff: Beschwerde über unangemessenes Verhalten eines Busfahrers und falsche Fahrpreisangabe am 25.03.2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte hiermit eine Beschwerde über einen Vorfall einreichen, der sich am 25.03.2026 gegen 12:40 Uhr während einer Busfahrt ereignet hat.
Strecke: Abfahrt: 12.40 Uhr Neustadthalle Neustadt in Sachsen
Ankunft: 13.16 Uhr Rossendorf Siedlung
Tarifzonen 2
Preis 6,10 €
Laut gültigem Fahrplan umfasst die von mir gefahrene Strecke zwei Tarifzonen, wofür ein Ticketpreis von 6,10 € vorgesehen ist. Beim Einsteigen wollte ich diesen Betrag ordnungsgemäß beim Fahrer bezahlen. Der Fahrer teilte mir jedoch mit, dass der Fahrpreis 9,20 € betrage. Nachdem ich ihn höflich darauf hingewiesen hatte, dass laut aktuellem Tarif der Preis 6,10 € beträgt, reagierte er äußerst unfreundlich und beharrte auf dem höheren Betrag.
Die Situation war für mich sehr unangenehm, da sie sich vor allen anderen Fahrgästen abspielte und der Fahrer mir das Gefühl vermittelte, ich wolle absichtlich nicht zahlen. Trotz meines Angebots, den korrekten Betrag von 6,10 € zu entrichten, lehnte er die Zahlung kategorisch ab. Er verwies mich auf einen Platz und erklärte, er wolle nicht weiter mit mir diskutieren. Ich wurde somit faktisch daran gehindert, mein Ticket zu bezahlen.
Der Fahrer war nach eigener Aussage als Ersatzfahrer eingesetzt. Unabhängig davon erwarte ich jedoch einen respektvollen Umgang sowie die korrekte Anwendung der geltenden Tarifbestimmungen.
Ich bitte Sie daher um folgende Punkte:
- Klärung des Vorfalls und Überprüfung des Verhaltens des betreffenden Fahrers
- Bestätigung, dass der korrekte Fahrpreis für die betreffende Strecke tatsächlich 6,10 € beträgt
- Information, wie in solchen Situationen künftig verfahren werden soll, um Missverständnisse und unangenehme Situationen zu vermeiden
Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Rückmeldung und die Bearbeitung meiner Beschwerde.
Mit freundlichen Grüßen
Manja Leffler
VVO
Sehr geehrte Frau Leffler,
der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) dankt Ihnen für Ihren Hinweis zum Verhalten ihres Fahrerpersonals.
"Der Fahrer erklärte, dass er davon ausging, dass es sich hierbei um 3 Tarifzonen handelte. Da er sich jedoch unsicher war, wollte er sich im Anschluss über die Grenzraumregelung informieren.
Die Absicht, Ihnen unfreundlich oder respektlos gegenüberzutreten, hatte er dabei nicht. Sollte der Eindruck jedoch entstanden sein, bitten wir Sie um Entschuldigung.
Unser Mitarbeiter wurde umgehend über die tarifliche Regelung belehrt", so die RVSOE.
Zukünftig allzeit gute Fahrt mit fachlich kompetentem und freundlichem Fahrpersonal wünscht Ihnen
Anja Baldamus
VVO-Team -
Henning Kuschnig
Sehr geehrtes VVO -Team,
Seit geraumer Zeit werden auf den Strecken Kamenz-DD und Görlitz/Zittau-DD zwischen 6:30 und 8:00 zu wenige Wagen bereit gestellt. So kommt es Richtung DD bereits ab Radeberg zu völliger Überfüllung, von Sitzplätzen ganz zu schweigen. Wenn Sie nicht kurzfristig mehr Wagen bereit stellen können, bitte ich übergangsweise um eine Verstärkung der schnellen Buslinie vom Bahnhof Radeberg zum Waldschlösschen, um von dort mit der Straßenbahn in die Innenstadt von Dresden zu kommen.
Der aktuelle Zustand ist nicht mehr zumutbar.
Mit freundlichen Grüßen
Henning KuschnigVVO
Hallo Herr Kuschnig,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wir können gut nachvollziehen, dass die geschilderte Situation für Sie sehr belastend ist, insbesondere wenn es bereits ab Radeberg zu einer hohen Auslastung und eingeschränktem Platzangebot kommt.Allerdings ist die Umsetzung solcher Angebote an mehrere Rahmenbedingungen gebunden. Insbesondere liegt die Bestellung und Finanzierung zusätzlicher Busverkehre in der Zuständigkeit der beteiligten Landkreise. Zudem ist die Haushaltslage sowohl im Landkreis Bautzen als auch in der Landeshauptstadt Dresden derzeit angespannt, sodass weder kurzfristig noch mittelfristig entsprechende finanzielle Mittel für eine Verdichtung der Linie 520 zur Verfügung stehen. Kurzfristige Anpassungen sind daher in der Regel nicht möglich, da hierfür entsprechende Mittel bereitgestellt sowie vertragliche und organisatorische Abstimmungen vorgenommen werden müssen.
Vor diesem Hintergrund müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass eine kurzfristige Erweiterung des Angebots derzeit nicht realisierbar ist.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team