Lob & Kritik
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Helene
Sehr geehrte Damen und Herren, auf der S-Bahn-Strecke Schöna-Meißen kommt es regelmäßig zu Zugausfällen, ohne dass eine Durchsage am Gleis erfolgt, ohne dass eine entsprechende Info an der Anzeigetafel erscheint und ohne dass in den Apps der Verkehrsunternehmen DB und DVB darüber informiert wird. Im Gegenteil, die Apps machen Falschaussagen: Am 23.4. fiel die S-Bahn in Schmilka -Hirschmühle nach Meißen ohne jede Durchsage, Info an der Anzeigetafel oder in der App aus. Stattdessen wird in den Apps der DB und DVB behauptet, die beiden für 17:34 und 18:34 Uhr angesetzten S-Bahnen seien trotzdem mit Verspätung gefahren. Das ist falsch. Wir standen da und es kam kein Zug. Passagiere aus Meißen erzählten, dass genauso S-Bahnen bis zu dreimal hintereinander schon in Coswig enden und nicht nach Meißen fahren, sie also nach der Arbeit nicht nach Hause kommen. Warum informieren Sie nicht wahrheitsgetreu und schnellstmöglich über Verspätungen? Wir Passagiere möchten uns einfach nur auf die Zugfahrzeiten verlassen können. Das ist das Selbstverständlichste der Welt, erst Recht bei den steigenden Preisen. Wir Passagiere können nicht mehr zuverlässig planen, wann wir auf Arbeit bzw. zu Hause sind. Die Verspätungen sind eine Verschwendung von Lebenszeit. So zwingen Sie uns zum Umsteigen aufs Auto, brauchen sich nicht über Ihren schlechten Ruf und mies gelaunte Passagiere wundern.
VVO
Hallo Helene,
vielen Dank für Ihren Hinweis zu den von Ihnen geschilderten Zugausfällen auf der S-Bahn-Strecke Schöna–Meißen. Wir verstehen sehr gut, wie ärgerlich es ist, wenn Züge kurzfristig ausfallen und gleichzeitig keine verlässlichen Informationen vor Ort oder in den Auskunftsmedien bereitgestellt werden. Gerade für die tägliche Planung ist eine korrekte und rechtzeitige Fahrgastinformation unerlässlich.
Nach Prüfung Ihres Anliegens müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass uns zu den genannten Fahrten seitens der Deutschen Bahn keine entsprechenden Informationen übermittelt wurden. Auch in den elektronischen Systemen der Bahn war diese dispositive Maßnahme nicht hinterlegt. Dadurch standen die Daten weder für Anzeigen und Durchsagen an den Stationen noch für die Fahrplanauskunftssysteme und Apps (z. B. DB Navigator) zur Verfügung.
Eine interne Nachrecherche bei DB Regio Südost hat ergeben, dass die Ausfälle der betroffenen S-Bahnen am 23.04. zwar in einem internen Dispositionssystem erfasst wurden, jedoch aufgrund eines technischen Fehlers nicht in das zentrale Reisendeninformationssystem (RIS) übertragen wurden. In der Folge wurden die Züge weiterhin als verspätet fahrend dargestellt, obwohl sie tatsächlich ausgefallen sind.
Hintergrund ist unter anderem eine derzeit laufende Systemumstellung in der Leitstelle, bei der es in den vergangenen Wochen vereinzelt zu Lücken in der Datenübermittlung gekommen ist. Dies entspricht selbstverständlich nicht den vertraglich vereinbarten Standards der Fahrgastinformation.
Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten. Ihr Hinweis wurde bereits an die zuständigen Fachbereiche sowie das Controlling weitergeleitet.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Petra
Sehr geehrte Damen und Herren,
die S2 nach DD Flughafen um 14:13 Uhr ist am 14. März 2026 2 Minuten zu früh in Dresden-Strehlen abgefahren! Bei meiner Ankunft auf dem Bahnsteig um 14:11 Uhr konnte ich nur noch den losfahrenden Zug beobachten! Nicht schön!!! Das ist nun schon das zweite Mal passiert. Auf meine Beschwerde (Eintrag vom 06.11.2025) erhielt ich damals als Antwort: "Wir haben den geschilderten Vorfall bereits an die Teamleitung des verantwortlichen Triebfahrzeugführers weitergeleitet, damit dieser intern ausgewertet wird. Ziel ist es, unsere Mitarbeitenden nochmals für die konsequente Einhaltung der planmäßigen Abfahrtszeiten zu sensibilisieren und solche Situationen künftig zu vermeiden." Scheinbar klappt das ja mit dieser Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter nicht wirklich. Ich erwarte deshalb eine nachvollziehbare Erklärung, warum der Lokführer den Fahrplan diesmal nicht eingehalten hat und 2 Minuten zu früh abgefahren ist!
Kurz noch ein weiteres Thema: Wer hatte eigentlich die Idee mit diesen S-Bahn-Ansagen "Park&Ride" und "Bike&Ride Fahrradgarage" und welcher Sinn steckt dahinter? Mittlerweile nerven diese Ansagen nur noch, wenn man sie tagtäglich hört!VVO
Hallo Petra,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir können gut nachvollziehen, dass es sehr ärgerlich ist, wenn man den Zug noch abfahren sieht und dadurch den Anschluss verpasst oder warten muss. Besonders, wenn Sie den Eindruck haben, dass so etwas bereits zum zweiten Mal passiert ist.
Wir haben den geschilderten Vorfall beim Kundendialog der DB Regio Südost prüfen lassen. Nach Auswertung der vorliegenden Echtzeit- bzw. IST-Daten konnte dort keine verfrühte Abfahrt festgestellt werden. Der Zug 32739 der Linie S2 in Richtung Dresden Flughafen ist demnach am 14. März 2026 in Dresden-Strehlen planmäßig um 14:13 Uhr abgefahren.
Uns ist bewusst, dass sich Ihre Beobachtung vor Ort anders dargestellt hat. Eine nachvollziehbare Erklärung für eine Abfahrt vor der planmäßigen Zeit liegt uns auf Grundlage der geprüften Daten daher leider nicht vor.
Zu Ihrem zweiten Hinweis zu den Ansagen „Park&Ride“ und „Bike&Ride Fahrradgarage“: Diese Hinweise sollen Fahrgäste auf vorhandene Umstiegsmöglichkeiten und Abstellangebote aufmerksam machen. Wir verstehen aber, dass sich solche Ansagen bei täglicher Nutzung wiederholen und als störend empfunden werden können.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Florian R
Werte Damen und Herren des VVO,
Ich komme aus dem Umland von Dresden (3 Tarifzonen) und fahre so 2x im Monat zum Abend in die Innenstadt um mich mit Freunden zu treffen. Stets mit dem Nachtticket, einem Angebot, wie gemacht für Freizeit, Kultur und eben Nachtschwärmer. Nun traf mich heute am Fahrkartenautomat ein wenig der Schlag. ABGESCHAFFT?!
Ich verstehe das jede Firma, jeder Konzern etc. sich den massiven Preiserhöhungen ausgesetzt ist und reagieren muss, klar, nichts wird billiger. Muss es nun aber sein, dass ich durch die Abschaffung mehr als das doppelte zahlen muss? (2x 3TZ à 9,5€ anstelle von 9€ für das gute alte Nachtticket)
Ich finde das schon ein wenig happig, für einen abendlichen Ausflug, eine Preissteigerung von mehr als 100% erfahren zu müssen.
Können sie mir erklären, warum es nicht zu einer erträglichen Preisanpassung kam und gibt es eine Alternative, die mir bisher nicht bekannt ist?
ein wenig enttäuscht aber dennoch freundliche Grüße
Florian RVVO
Hallo Florian R,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr offenes Feedback.
Wir verstehen gut, dass die Abschaffung des Nachttickets für Sie eine spürbare Veränderung darstellt – insbesondere, wenn Sie dieses Angebot regelmäßig für Ihre Fahrten in die Dresdner Innenstadt genutzt haben.Das Nachtticket wurde im Rahmen einer Sortimentsbereinigung aus dem Angebot genommen. Hintergrund ist, dass dieses Ticket zuletzt nur noch von vergleichsweise wenigen Fahrgästen genutzt wurde und damit nicht mehr wirtschaftlich tragfähig war. In solchen Fällen prüfen wir unser Tarifsortiment regelmäßig und passen es an, um die Angebote insgesamt übersichtlich und für alle Fahrgäste nachvollziehbar zu halten.
Uns ist bewusst, dass sich für Sie dadurch eine deutliche Preissteigerung ergibt. Mit der Umstellung gilt jedoch nun auch für nächtliche Fahrten derselbe Tarif wie tagsüber. Damit wird eine einheitliche und faire Preisstruktur für alle Fahrgäste sichergestellt, unabhängig davon, zu welcher Tageszeit sie unterwegs sind.
Gern möchten wir Ihnen noch eine Alternative aufzeigen: Mit der FAIRTIQ-App haben Sie die Möglichkeit, automatisch den günstigsten Preis für Ihre gefahrenen Strecken zu erhalten. Zusätzlich profitieren Sie dort vom BONUS-System, bei dem sich durch regelmäßige Nutzung weitere Einsparungen ergeben können, denn je öfter Sie mit FAIRTIQ fahren, desto größer wird Ihr Bonus und umso weniger zahlen Sie für Ihre Fahrten im VVO. Sind Sie an drei Tagen mit FAIRTIQ unterwegs erhalten Sie 5 % Nachlass auf Ihre nächsten Fahrten … nutzen Sie die App an 7 Tagen profitieren Sie von 10 % und bei 11 Tagen von 15 % Bonus auf die nächsten Fahrten.
Am Anfang jedes neuen Monats setzt sich Ihr Bonus-Level zurück, sodass Sie diesen jeden Monat neu erreichen können.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen, dass Sie auch weiterhin unsere Angebote nutzen.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Christian R.
bei der Planung einer Reise von Dresden nach Cottbus war ich überrascht, wie stark sich das Angebot auf dieser Relation aufgrund der aktuellen Baumaßnahmen verschlechtert hat:
Normalerweise ist dies stündlich möglich (alle 2 Stunden mit Umstieg in Ruhland). Durch die Baumaßnahmen verschlechtert sich diese Verbindung jetzt in mehrfacher Weise: Neben der Verlängerung der Fahrzeit um ca. 30 Minuten und den zusätzlichen Umstiegen in Ortrand und Ruhland ist die Verbindung generell nur noch alle 2h fahrbar, weil die Züge der brandenburgischen Linien RB49 und RE11 nicht mit an die geänderten Fahrzeiten von RE15/18 angepasst wurden und der Anschluss in Ruhland in Richtung Cottbus/Hoyerswerda daher nicht mehr funktioniert. Mit dieser Gestaltung des SEV haben zwar Fahrgäste von Dresden nach Großenhain, Lampertswalde und Ortrand keine Einschränkungen, Fahrgäste nach Cottbus und Hoyerswerda (die m.E. die Mehrzahl der Reisenden der RE15/18 ausmachen) schauen hingegen in die Röhre.
Mir ist schon klar, dass man die Züge der RB49 und RE11 nicht so einfach zeitlich anpassen kann, da diese ebenfalls Restriktionen an ihren jeweiligen Endpunkten unterliegen. Aber warum war es z.B. nicht möglich, die RE15/18 über die Berliner Strecke ohne Halt von Dresden-Neustadt nach Elsterwerda-Biehla zu führen (dort mit Anschluss an RB49/RE11 Richtung Cottbus/Hoyerswerda)? Dies sollte möglich sein, ohne die Abfahrts-/Ankunftszeit der RE15/18 in Dresden-Neustadt anzupassen. Die direkte Strecke Priestewitz-Ruhland hätte man mit Bus-SEV bedienen oder durch zusätzliche Fahrten der RB31 abdecken können. Zusätzlich bräuchte man noch eine Pendellinie Cottbus-Ruhland-Hoyerswerda u.z., die den Anschluss in Ruhland in der Stunde herstellt, in der RB49/RE11 jeweils nicht verkehrt. Auf diese Weise hätte man das stündliche Angebot nach Cottbus/Hoyerswerda ohne Fahrzeitverlängerung erhalten können.VVO
Hallo Christian,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Nordost:"Vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung zur aktuellen Reisemöglichkeit zwischen Dresden und Cottbus/Hoyerswerda während der Baumaßnahmen. Ich verstehe gut, dass die verlängerten Fahrzeiten, zusätzlichen Umstiege in Ortrand und Ruhland sowie der zweistündliche Takt für Sie eine deutliche Verschlechterung bedeuten. Die Einschränkungen für die Fahrtziele Cottbus und Hoyerswerda bedaure ich.
Die Umplanung bei größeren Baumaßnahmen ist durch mehrere Rahmenbedingungen geprägt – unter anderem verfügbare Trassen auf den Umleitungsstrecken, die Kapazitäten auf stark belegten Korridoren, notwendige Zeitfenster für Bauarbeiten der DB InfraGO AG sowie die Anschlusssysteme beteiligter Linien. Dabei müssen wir Taktlagen verschiedener Linien, betriebliche Wenden an den Endpunkten, verfügbare Fahrzeuge und Personal sowie die Fahrzeiten im Gesamt-Netz berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund sind naheliegende Alternativen wie eine durchgehende Führung der RE 15/RE 18 über die Berliner Strecke ohne Halt zwischen Dresden Neustadt und Elsterwerda Biehla, zusätzliche Fahrten auf der Relation Priestewitz–Ruhland per Ersatzverkehr mit Bus oder eine pendelnde Verbindung Cottbus–Ruhland–Hoyerswerda nur umsetzbar, wenn sich diese betrieblich stabil und mit den vorhandenen Ressourcen abbilden lassen. Dass Ihre vorgeschlagenen Maßnahmen das Angebot für Cottbus und Hoyerswerda verbessern könnten, ist nachvollziehbar; in der Gesamtbewertung mussten jedoch Bau- und Netzrestriktionen, die Stabilität des Gesamtkonzepts und die Abstimmung mit weiteren Linien berücksichtigt werden.
Ihr Hinweis, dass die Takte von RB 49 und RE 11 in Ruhland in der aktuellen Lage nicht in jeder Stunde passend anschließen, ist wichtig. Ich habe Ihr Feedback zu den Anschlüssen in Ruhland, der Taktlücke sowie zu den von Ihnen skizzierten Alternativen zur Prüfung an die zuständigen Planungs- und Dispositionsbereiche weitergegeben.
Dafür bitte ich um Entschuldigung und danke Ihnen ausdrücklich für die konkreten Vorschläge. Sie helfen uns, die Auswirkungen der Baumaßnahmen besser zu bewerten und – wo machbar – nachzuschärfen."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Thomas
Was ist heute wieder los? Meine morgen Routine um 10 Uhr pünktlich auf Arbeit zu sein. Dvb App um 8.30 Uhr öffnen und schauen ob der Bus 65 um 8.49 Uhr nach Heidenau Bahnhof von der Johannes Brahms Straße pünktlich fährt damit ich die S-Bahn um 9.01 Uhr bekomme.
Heute der 14.04 wieder morgen Routine da stand Fahrt kann nicht stattfinden da der 65iger 4 Minuten Verspätung hat. OK 👍 dann eben zur elbinsel zum 86 iger nach Heidenau Bahnhof 8.43 Uhr pünktlich. Dann dahin laufen 1 2 3 4 Minuten gewartet es war 9.50 Uhr kein Bus. Dvb App, VVO App überall stand pünktlich. Nein er kam nicht. Kein Kommentar vorhanden keine Info ob der Bus kommt nix . Wozu gibt es die Apps? Noch nicht mal eine Info. Null Kundenservice. Dankeschön für nixVVO
Hallo Thomas,
folgende Stellungnahme haben wir von der DVB AG erhalten:
"Der Bus der Linie 86 um 8:43 Uhr ab der Haltestelle Johannes-Brahms-Straße fiel am 14. April auf Grund eines Wagenschadens kurzfristig aus. Ein Ersatzfahrzeug stand uns erst ab Heidenau zur Verfügung. Dass unsere Fahrgäste gerade bei Unregelmäßigkeiten schnellstmöglich einen Hinweis erwarten verstehen wir. Offenbar wurde die Fahrt der Linie 86 durch unsere Leitstellenmitarbeiter nicht sofort auf Ausfall gesetzt. In solchen Fällen bilden unsere Informationssysteme derzeit nicht zuverlässig alle Abweichungen ab und entnehmen die Verbindungsdaten teilweise aus dem online hinterlegten Fahrplan. Das bedauern wir sehr. An einer Verbesserung unserer Störungsinformationen arbeiten wir. Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie um Entschuldigung."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team