Lob & Kritik
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AlexDRS
Hallo,
Ihre Rückmeldungen sind doch irgendetwas zwischen enttäuschend und ein Armutszeugnis.
Ihre (erste) Antwort zu dem Anliegen von Petra passt zu meiner Antwort auf das Anliegen "Adventsverstärker der DVB" Da wird irgendwas aus der Schublade gezogen, ohne, das sich irgendwer beim VVO oder dem zuständigen VU wirklich mit dem Anliegen beschäftigt.
Die Antwort der DB zum Anliegen von Steffen ist auch nicht besser. Was denkt sich die DB bei solch einer Antwort und was denken Sie als beauftragtes Unternehmen wenn Sie so etwas lesen und veröffentlichen? Kennen Sie denn Ihre Verkehrsverträge? Scheinbar nicht, denn dann wüssten Sie, dass auf der S3 Dosto's und auf der RE 50 Hamster vertraglich vereinbart sind.
Aber nach gültigen Verträgen scheint man sich weder beim VVO noch bei DB Regio zu richten. Wenn die Hamster so gut für die S3 sind, warum hat die DB dann damals keine angeboten? Und warum können diese nicht auf dem RE 50 verkehren, wo sie doch dort angeboten und beauftragt wurden? 4 Absätze Antwort wo NICHTS drin steht.
Mit diesen inhaltslosen oder gar falschen Antworten macht der Kundendialog absolut keinen Sinn mehr!
Wenn der VVO oder DB Regio oder die DVB die Kundenanliegen ernste nehmen würden, dann würden Sie sich VOR der Antwort mit dem Anliegen auseinandersetzen.
Es grüßt freundlichst
AlexDRSVVO
Hallo AlexDRS,
vielen Dank für Ihr Feedback.
Die Saxonia-Linie ist eine der am stärksten nachgefragten Verbindungen in Sachsen. Daher wird die auf dem RE 50 eingesetzte Doppelstockgarnitur dringend benötigt, um die sehr hohe Fahrgastnachfrage zwischen Dresden und Leipzig abzudecken.
Für die S 3 reicht die Kapazität der eingesetzten Talentfahrzeuge grundsätzlich aus, da die Auslastung hier geringer ist. Der aktuelle Einsatz der Talente resultiert aus einem internen Fahrzeugtausch, der notwendig war, um die Neuverträge des E-Netz Oberelbe ab Dezember 2026 sowie des neuen S-Bahn-Netzes ab Dezember 2027 fahrzeugseitig (Redesign-Maßnahmen)vorzubereiten.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Matthias
Liebes VVO-Team, seitdem ich die S1 regelmäßig nach Meißen und Radebeul nutze, ist mir schmerzlich aufgefallen, dass die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit innerhalb der letzten Wochen massiv gelitten hat. Inzwischen hat man beinahe jeden Tag mit Verspätungen zu rechnen, die den kompletten Betrieb auf der Strecke durcheinander bringen und unberechenbar machen. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Coswig und Meißen fallen deshalb regelmäßig Züge ersatzlos aus. Schlimmer ist jedoch, dass die Informationen hierzu viel zu kurzfristig kommen und unklar ist, wann sich dieser Zustand ändert. Dadurch komme ich regelmäßig zu spät und da sich die Fahrgäste an den Bahnsteigen stauen, sind die Züge auch entsprechend voll. Wenn man aus Dresden raus fährt und alle Züge später sind, dann schafft man manchmal den vorhergehenden Zug. Doch von Meißen nach Dresden ist der Zug um 12:51 Uhr am 27.03. sowie am 17.04. und 24.04. ausgefallen. Besonders ärgerlich war der Fall am 17. April, da lt. Aussage der Verkäuferinnen am Bahnhof schon seit 11 Uhr keine Züge fuhren und auch bis 14 Uhr kein Zug bis bzw. ab Meißen fuhr. Zudem wurde an dem Tag der regionale Busverkehr bestreikt, sodass auch fast keine Ausweichrouten zur Verfügung standen. Der VVO sollte als Auftraggeber ein großes Interesse an einem pünktlichen und zuverlässigen Betrieb haben sowie an rechtzeitigen und vollständigen Informationen. Doch im Moment habe ich das Gefühl, als würde man die Zustände aus der Distanz heraus lediglich kritisch beobachten. Daher wünsche ich von Ihnen eine Stellungnahme und erwarte eine schnelle Verbesserung. Viele Grüße
VVO
Hallo Matthias,
folgende Nachricht haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Wir bedauern die aktuellen Umstände auf der Linie S1 und können den Frust über die häufigen Verspätungen, Ausfälle sowie der sehr kurzen Informationskette gut nachvollziehen.
Ein Hauptpunkt im Bezug auf diese Unzuverlässigkeit ist auf schwerwiegende Baumaßnahmen im Elbtal, zwischen Pirna und Bad Schandau mit teilweise eingleisiger Betriebsführung, und einer Überlastung der Streckenabschnitte mit Zugfolgekonflikten mit dem Güter- und Fernverkehr zurückzuführen. Ein weiterer Punkt sind häufige Fahrzeugstörungen, welche im enggetakteten S-Bahn-Verkehr insbesondere zwischen Pirna und Dresden-Neustadt eine Reihe von Folgeverspätungen nach sich ziehen.
Um Verspätungen nicht über den ganzen Tag zu ziehen, wenden Züge teilweise vorzeitig, um nicht die Verspätungen auf die Folgefahrt zu übertragen (= Betriebsstabilisierung). Da die Verspätungen teilweise über den Fahrtverlauf ansteigen, wird die Entscheidung zur vorzeitigen Wende im Zulauf auf den Wendebahnhof getroffen und entsprechend kurzfristig kommuniziert. Interne Dispositionsregeln legen fest, dass nicht mehrere Züge hintereinander vorzeitig wenden dürfen, sondern im Nachlauf innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine nächste Fahrt stattfinden muss.
Dies ist hauptsächlich für die Kund:innen, aber auch für uns, sehr unbefriedigend. Wir befinden uns derzeit mit DB InfraGO im Austausch, welche Alternativen zu den vorzeitigen Wenden bestehen, um den Betrieb zu stabilisieren. Die Bauarbeiten im Elbtal enden jedoch morgen Abend. Wir bereiten uns also auf vergleichbare Fälle vor.
Der von Ihnen angesprochene 17.04. war leider ein Extremfall und wurde entsprechend bereits ausgewertet. Das mehrere Züge hintereinander ausfallen, ist eigentlich ausgeschlossen. Durch die sehr hohen Verspätungen an diesem Tag waren jedoch die Leitstellen überlastet.
Demzufolge liegen ein Großteil der Verspätungsursachen in der Infrastruktur und der hohen Trassenauslastung. Diese Themen sind leider nicht direkt durch uns zu beeinflussen. Wir haben den Zustand gegenüber DB InfraGO deutlich bemängelt und versuchen gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, um die Pünktlichkeit auch im Baustellenfall zu verbessern. Die durch uns verursachten Fahrzeugausfälle werden einzeln ausgewertet, um Ausfallursachen zu identifizieren und nachhaltig zu beheben.
Ich hoffe, dass sich die Situation im Elbtal schnell stabilisiert und wünsche Ihnen für kommende Fahrten ausschließlich positive Reiseerlebnisse."Die derzeitige Betriebsqualität der S1 ist selbstverständlich auch unserem Hause bekannt. Sollte es aufgrund der über das Jahr andauernden Arbeiten am Hirschgrundviadukt bei Schmilka weiterhin zu spürbaren Fahrzeitverlängerungen und daraus resultierenden Einschränkungen im Betrieb kommen, werden wir die Deutsche Bahn erneut auffordern, geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung des Betriebs der S1 zu prüfen. Dies kann bei Bedarf auch Anpassungen des Fahrtenangebots im Baustellenbereich umfassen. Unser Ziel bleibt ein verlässliches Nahverkehrsangebot für den Großraum Dresden, bei dem die S1 eine zentrale Rolle einnimmt. Wir stehen hierzu weiterhin im engen Austausch mit DB Regio Südost als Betreiber der Linie und verfolgen die Betriebsqualität aufmerksam. Vertraglich vorgesehene Maßnahmen bei Zugausfällen oder erheblichen Verspätungen werden dabei weiterhin angewendet.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
H.
Hallo VVO-Team,
bitte mal den Fahrplan der Linie 160 prüfen, angeblich soll laut DVB-App um 19:13 Uhr ein Bus von der Gröbelstraße/Tharandter Straße fahren, den es aber auf dem Aushangfahrplan nicht gibt, der korrekte Bus laut Aushang fährt dann 10 Minuten später erst.
Heute leider nicht das erste Mal, dass ich auf diesen „Geisterbus“ reinfiel.
Vielen DankVVO
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht und den Hinweis.Der von Ihnen gesuchte Bus fährt erst ab der Haltestelle „Tharandter Straße“. In unseren Daten war bisher die Haltestelle „Gröbelstraße“ mit der „Tharandter Straße“ verknüpft, sodass bei Eingabe von „Gröbelstraße“ auch die Abfahrten der nahegelegenen Haltestelle „Tharandter Straße“ angezeigt wurden. Dies hat vermutlich zu der Irritation in der App geführt.
Wir haben diese Verknüpfung nun entfernt. Zukünftig sollten die Abfahrten klarer angezeigt werden.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Steffen
Warum fahren auf der S3 keine lockbespannten Doppelstockzüge mehr ?
Die S3 ist in der Vergangenheit zwar schon immer das letzte Rad am Wagen gewesen, aber müssen es denn unbedingt die heruntergekommenen Hamsterbacken sein ?
Die können doch auf dem RE50 fahren und gegen die dort fahrende Doppelstockgarnitur getauscht werden.
MfGVVO
Hallo Steffen,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Wir verstehen, dass der Wegfall der lokbespannten Doppelstockzüge für Sie eine spürbare Veränderung darstellt. Der Einsatz von Fahrzeugen auf einzelnen Linien erfolgt jedoch nicht zufällig, sondern basiert auf betrieblichen, technischen und infrastrukturellen Anforderungen sowie auf der Verfügbarkeit der Fahrzeuge.
Die aktuell auf der S3 eingesetzten Triebzüge („Hamsterbacken“) bieten einige betriebliche Vorteile, beispielsweise eine schnellere Beschleunigung und kürzere Haltezeiten, was insbesondere auf stark frequentierten und eng getakteten Strecken zur Stabilisierung des Fahrplans beiträgt. Zudem ermöglichen sie eine flexiblere Disposition im Störungsfall.
Die von Ihnen angesprochene Fahrzeugrotation mit anderen Linien wie dem RE50 ist leider nicht ohne Weiteres möglich. Unterschiedliche Linien haben spezifische Anforderungen hinsichtlich Kapazität, Streckenprofil, Bahnsteighöhen und Umlaufplanung, die bei der Fahrzeugzuweisung berücksichtigt werden müssen.
Unabhängig davon nehmen wir Ihre Rückmeldung zur Qualität und zum Komfort der eingesetzten Fahrzeuge sehr ernst und geben diese intern weiter. Rückmeldungen wie Ihre helfen uns, Verbesserungen gezielt anzugehen."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Martin
Guten Tag,
ich möchte mich über die Fahrt mit der S1 am 26.4.2026 um 9:14 Uhr ab Bad Schandau beschweren.
Als ob die Bauarbeiten in der Sächsischen Schweiz nicht schon für genug Verspätungen bei der S1 sorgen, hat IHR (!!!) Oberelbe-Marathon an diesem Tag das Fass ganz zum Überlaufen gebracht! Ich habe absolut kein Verständnis, dass die S1 wegen IHREM VVO-Oberelbe-Marathon über 70 Minuten auf freier Strecke gestoppt wurde, nur weil für die Marathonläufer der Bahnübergang in Rathen gesperrt wurde! Wir waren über 70 Minuten im Zug eingesperrt, konnten nicht raus und durften auch nicht zurückfahren. Das Personal im Zug tat mir leid, die Schaffnerin konnte absolut nichts dafür und musste sich das Gemeckere von den Leuten anhören. Gut war, dass uns regelmäßig neue Infos durchgegeben wurden - während dessen haben wir aus dem Zug heraus die Marathonläufer beobachtet…
Lieber VVO, Sie schimpfen so oft über verursachte Verspätungen der Deutschen Bahn und ziehen dort die Verantwortlichen zur Rechenschaft - in diesem Fall haben Sie meines Erachtens SELBER zu einer entstandenen Verspätung beigetragen! 70 Minuten stehen in keinem Verhältnis mehr! Nicht zu vergessen der Zugausfall ab Dresden Hauptbahnhof wegen der hohen Verspätung!
Ich möchte gerne eine Stellungnahme hierzu und möchte zusätzlich bitte wissen, ob die Deutsche Bahn hier auch die Pönalezahlung für die Verspätung und den Zugausfall an Sie leisten muss, obwohl das IHR eigener veranstalteter Marathon war, der zu dieser Sperrung des Zugverkehrs führte! Für einen normalen Fahrgast ist das ein absoluter Widerspruch - sind Sie als VVO doch an einem pünktlichen Zugverkehr interessiert, behindern mit IHREM Sportevent aber zusätzlich den Zugverkehr. Dabei ist die S1 bis Königstein pünktlich gewesen und hätte noch im geplanten Zeitslot gemäß geänderten Fahrplan „durchgepasst“. Aber nein, da legen Sie mit Ihrem Marathon erstmal selber den Zugverkehr lahm! Kann ich leider absolut nicht nachvollziehen!VVO
Hallo Martin,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wir können Ihren Ärger über den langen Halt des Zuges und die dadurch entstandenen erheblichen Verspätungen sehr gut nachvollziehen. Insbesondere die Situation, über einen so langen Zeitraum im Zug festzusitzen und anschließend zusätzlich noch von einem Zugausfall betroffen zu sein, war für die Fahrgäste äußerst belastend.Danke auch für Ihren Hinweis zum Verhalten des Zugpersonals im Umgang mit der Situation.
Grundsätzlich war vorgesehen, dass der Oberelbe-Marathon ohne größere Auswirkungen auf den Zugverkehr durchgeführt werden kann. Infolge von Fahrzeugstörungen bei DB Regio konnten die Läufer jedoch an diesem Tag nur in zwei Wellen und mit entsprechenden Verzögerungen starten. Dies machte kurzfristige Änderungen in der Disposition erforderlich und führte letztlich zu den von Ihnen geschilderten Auswirkungen auf die S1.
Dass dies ausgerechnet im Kontext einer Veranstaltung geschieht, die wir selbst mittragen, ist auch aus unserer Sicht besonders unglücklich.
Wir stehen hierzu im engen Austausch mit der DB Regio und werten die Abläufe gemeinsam detailliert aus. Auch im Namen der DB Regio Südost möchten wir uns bei Ihnen ausdrücklich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen.
Zu Ihrer Frage hinsichtlich der Pönalenregelungen können wir Ihnen mitteilen, dass Verspätungen, die ein Verkehrsunternehmen nicht selbst zu verantworten hat, bei entsprechenden Bewertungen und Regelungen berücksichtigt werden.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team