Lob & Kritik
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Tamara
Liebes Team vom VVO!
Ich habe noch einige Nachttickets auf Vorrat Zuhause.
Leider sind sich die Busfahrer der 477 nicht einig. Darf ich noch damit fahren oder nicht?
Ein Umtausch im Kundenzentrum der VGM war auch nicht möglich. Weil die Mitarbeiter nicht wissen, wie man die Nachttickets erstatten soll.
Bitte klärt mich mal zum Thema Nachticket auf.
Viele Grüße TamaraVVO
Hallo Tamara,
Nachttickets – wie alle Tickets zum alten Preis – können noch bis zum 30.06. genutzt werden. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, diese gegen Wertausgleich in andere Tickets umzutauschen.
Wir bitten die entstandenen Unklarheiten zu entschuldigen und hoffen, dass wir Ihnen damit weiterhelfen konnten.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Finn Melde
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich eine Beschwerde über das Verhalten eines Busfahrers auf der Linie 411 einreichen.
Am heutigen Tag fuhr ich mit dem Bus der Linie 411 von Meißen Busbahnhof in Richtung Speedwaystadion (Abfahrt um 16:21 Uhr). Während der Fahrt telefonierte der Fahrer über einen längeren Zeitraum mit einem Mobiltelefon am linken Ohr.
Da ein solches Verhalten ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Fahrgäste darstellt, halte ich dies für äußerst bedenklich. Zudem handelt es sich bei dem eingesetzten Unternehmen um Satra Eberhardt.
Ich bitte Sie, diesen Vorfall zu prüfen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten.
Für eine Rückmeldung wäre ich Ihnen dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Finn MeldeVVO
Sehr geehrter Herr Melde,
die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) teilt Ihnen nach Rücksprache mit dem Subunternehmen Folgendes mit:
"Wir bedauern sehr, dass Sie während Ihrer Fahrt mit der Linie 411 am 04. April Anlass zur Beanstandung hatten.
Die Sicherheit unserer Fahrgäste hat für uns oberste Priorität und das von Ihnen geschilderte Verhalten entspricht selbstverständlich nicht unseren Anforderungen an einen sicheren und verantwortungsvollen Fahrbetrieb.
Wir haben Ihre Beschwerde an die betreffende Firma Satra, welche die Fahrt durchgeführt hat, weitergeleitet.
Inzwischen haben wir eine Rückmeldung erhalten. Darin wurde uns mitgeteilt, dass mit dem betroffenen Fahrer gesprochen wird und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um einen solchen Vorfall künftig zu vermeiden. Zudem betonte das Unternehmen ausdrücklich, wie wichtig ihm die Sicherheit der Fahrgäste ist.
Für Ihren Hinweis danken wir Ihnen ausdrücklich, da er uns dabei hilft, die Qualität und Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr kontinuierlich zu verbessern.
Sollten Sie weitere Informationen zum Vorfall ergänzen wollen, können Sie sich jederzeit gerne erneut an uns wenden."
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
Max Howkin
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 03.04.2026 fuhr ich 19.39 ab Bautzen mit dem RE1 bis Bischofswerda. Von dort wollte ich 5 min. später mit dem RE2 bis Dresden Hautbahnhof. Nichts wurde draus. Kurz vor Bischofswerda informierte uns der Zugbegleiter das zwischen Bischofswerda und Radeberg Bus-NOT SEV ist. Alle stiegen in Bischofswerda aus. Keiner wusste, wann überhaupt ein Bus kommt. Nach ca. 20 Minuten kam ein Gelenkbus, wo zu allem Übel der Fahrer jedoch nicht weiter Gen Radeberg aufgrund einer Lenkzeitpause fahren konnte. Es kamen immer mehr Züge aus Richtung Bautzen/ Zittau, immer mehr Menschen, der Bus stand brechend voll und fuhr nach 30 Minuten immer noch keinen Meter. Das schönste an allem, das keiner der Trilex Mitarbeiter vor Ort zu einem Ersatzbus noch zu sonstigen Fragen zur Störung etwas wusste. Ich entsinne mich noch als Trilex groß verkündete das DB REGIO Bus Zittau der SEV Vertragspartner für Not-SEV auch ist. Nichts gar nichts. Stattdessen ein RBO Fahrzeug. Und weder an den Anzeigen, weder in der App, noch die Lautsprecherdurchsagen ein Hinweis auf eine Störung. Klappt überhaupt was? Nach 1h kam ein Zug der dann bis Klotzsche! fahren sollte, aber auch hier noch mal 20 min warten. In Klotzsche angekommen gefühlt 500 Leute auf einen SEV Gelenkbus. Habe ich gleich gelassen. Ich habe von Bautzen nach Dresden Niedersedlitz 3h statt 1,5 gebraucht aufgrund eines völligen Totalversagens seitens VVO/ZVON/TRILEX/DB.
Es standen auch viele eingeschränkte Leute 1h lang ohne Information in Bischofswerda. Trilex Personal informierte nur auf Nachfragen. Ich bitte um Aufarbeitung. Den ÖPNV nutze ich sicherlich nicht mehr.
Mit freundlichen GrüßenVVO
Hallo Herr Howkin,
folgende Antwort haben wir von Trilex, die Länderbahn erhalten:
"Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre offenen Worte zu dem eingesetzten Busnotverkehr (BNV) am 03.04.2026 ab Bischofswerda.
Ihren Ärger über die unangenehme Situation sowie die fehlende Kommunikation können wir sehr gut nachvollziehen. Wir verstehen, wie belastend eine solche Situation für Sie gewesen ist.
Der Busnotverkehr wurde ohne feste Fahrzeiten durchgeführt, da es sich um einen kurzfristig notwendigen Buseinsatz handelte. Uns ist bewusst, dass sich die Busse hierbei nicht an den veröffentlichten Zugfahrzeiten orientieren können.
Bitte seien Sie versichert, dass wir grundsätzlich alles daransetzen, einen möglichst verlässlichen Busnot‑ bzw. Ersatzverkehr bereitzustellen. Die Busse wurden sehr kurzfristig für den Einsatz disponiert, was insbesondere in den Abendstunden mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist. Es liegt keinesfalls in unserem Interesse, unsere Fahrgäste im Stich zu lassen.
Gern möchten wir in diesem Zusammenhang auf den Hintergrund der Situation eingehen. Notarzteinsätze im Bahnverkehr können unterschiedliche Ursachen haben – von akuten medizinischen Notfällen bis hin zu schwerwiegenderen Ereignissen. Am 03.04.2026 kam es zu einem Notarzteinsatz mit Polizeieinsatz.
Auch die Länderbahn missbilligt die fehlenden Lautsprecherdurchsagen bei Verspätungen an Bahnhöfen. Der Reisende hat einen Anspruch auf Fahrgastinformationen. Gerade bei Unregelmäßigkeiten sind die Auskünfte von erheblicher Bedeutung für die weitere Reiseplanung.
Grundsätzlich ist aber die Deutsche Bahn > DB InfraGo für das Stationsmanagement und somit auch für funktionierende Zugzielanzeiger und Lautsprecherdurchsagen verantwortlich.
Es handelt sich hierbei um absolute Ausnahmesituationen. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten außerordentlich und möchten uns ausdrücklich bei Ihnen entschuldigen.
Grundsätzlich stehen Echtzeitauskünfte auf unserer Internetseite zur Verfügung; zudem bieten wir einen Newsletter an, über den unsere Fahrgäste wichtige Informationen direkt per E Mail erhalten.
Wir würden uns freuen, Sie unter angenehmeren Umständen wieder in unseren Zügen begrüßen zu dürfen."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
EH
Hallo, eine betriebliche Frage zum Fahrzeugeinsatz auf der S1 am 01.04.2026.
Die S1 um 12:39 Uhr (real 12:49 Uhr) hatte die 143 967 als Zuglok.
Trotz der Verspätung konnte ich meinen Termin noch erreichen. Was mir dann aber negativ aufgefallen ist, dass der selbe Zug dann für noch mehr Verspätung im Betrieb gesorgt hat. Durch die Verspätung von ca. 17 Minuten in Schöna und dann durch Bauarbeiten angewachsen auf ca. 24 Minuten in Pirna, müsste die von mir genutzte S1 um 14:22 Uhr auf den mit 24 Minuten Verspätung fahrende S1 warten. Nun ist die S1 Pirna 14:22 Uhr mit ca. 8 Minuten Verspätung unterwegs. Nun meine Frage: Wieso setzt man die BR 143 noch auf der S1 (4 Wagen) ein, obwohl der Fahrplan anscheinend für die BR 143 zu straff ist?VVO
Hallo EH,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Der Einsatz der BR 143 auf der Stammlinie der S 1 erfolgt nur im Bedarfsfall bei Fahrzeugengpässen und ist nicht planmäßig. Die BR 143 ist sehr wohl in der Lage den Fahrplan zu halten, allerdings kann eine Verspätung von 8 Minuten aufgrund der Zugfolge - wie im vorliegenden Fall beschrieben - nicht kompensiert werden, auch nicht bei Einsatz der BR 146."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Johannes
Inakzeptable Zuverlässigkeit der S-Bahn
Guten Tag,
bis vor ca. vier Jahren war ich noch ein großer Freund der S-Bahnen S1 und S2, als ich noch täglich zwischen Pirna und Dresden pendelte. Während bereits überall anders die Züge unzuverlässig wurden, Züge ausfielen und zu spät kamen, hielt es sich bei S-Bahn in Grenzen. Man konnte sich darauf verlassen, die Strecke gut und in einer hervorragenden Zeit zu bewältigen.
Das hat sich leider drastisch in einen inakzeptablen Zustand verschlechtert. Erst heute Abend wollte ich vom Bahnhof Neustadt nach Dobritz. Normalerweise eine entspannte Fahrt, 16 Minuten von 22:20 bis 22:36. Aber der Zug kommt erst einmal vier Minuten zu spät, um dann an der Freiberger Straße zu warten, weil angeblich das Gleis im Hbf nicht frei war. Zu dieser späten Uhrzeit eigentlich unvorstellbar; das ist keine Hauptverkehrszeit mit vielen Zügen, die vom Stellwerk untergebracht werden müssen. Wie das passieren kann trotz moderner Technik, ist mir ein Rätsel. Am Ende kam ich mit 15 Minuten Verspätung in Dobritz an, bei 16 Minuten Normalfahrzeit sind das fast 100 % Verspätung.
Das ist nur eines von mittlerweile unzähligen Beispielen, wie inakzeptabel der Zustand geworden ist. Mal werden Züge in der App und am Bahnsteig angezeigt, die dann real nicht kommen, und erst 20 Minuten erfährt man, dass der Zug 25 Minuten Verspätung hat - in der Zwischenzeit wird er wie als Geisterzug behandelt. Mal kommen Züge auch einfach so viel zu spät oder fallen komplett aus. Die Gründe fadenscheinig.
Regelmäßig prüfe ich auch in der App, ob die Züge denn fahren, oder ob ich mit dem Fahrrad von Dresden nach Pirna fahre. Teilweise ist das sogar schneller, wenn mal wieder ein Zug 20 Minuten Verspätung hat, was man sich vor Aigen führen muss: Ein sonst maximal 25 km/h schnelles Fahrrad schafft die Strecke schneller als eine S-Bahn. Und insbesondere, wenn man es mit dem Zustand vor ein paar Jahren vergleicht, ist es untragbar geworden. Insbesondere in Zeiten hoher Spritkosten und zunehmenden Klimawandels wäre eine zuverlässige S-Bahn so wichtig.
Ich möchte niemandem vorwerfen seine Arbeit nicht zu machen, weder im Stellwerk, noch den Lokführern, noch weiteren Beteiligten. Aber sie muss zwingend besser werden, sonst lügt man sich in die eigene Tasche. Wir hatten ein besseres Niveau, welches es wieder zu erreichen gilt.
Überzeugen Sie mich wieder. Mit Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.VVO
Hallo Johannes,
Sie beschreiben die aktuelle Situation der S-Bahn sehr treffend – und leider deckt sich das in weiten Teilen mit den Rückmeldungen, die uns in letzter Zeit häufiger erreichen.Besonders die von Ihnen geschilderten Punkte – Verspätungen trotz vermeintlich freier Infrastruktur, kurzfristige Änderungen, ausbleibende oder widersprüchliche Informationen in App und am Bahnsteig sowie komplette Zugausfälle – sind aus Kundensicht äußerst ärgerlich. Dass eine Fahrt sich dadurch nahezu verdoppelt oder ein Fahrrad zeitlich konkurrenzfähig wird, darf im S-Bahn-Verkehr eigentlich nicht vorkommen.
Die Hintergründe sind vielschichtig: Der Bahnknoten Dresden ist insgesamt stärker ausgelastet als noch vor einigen Jahren, gleichzeitig führen Störungen im Betriebsablauf – auch zu später Stunde – oft zu Kettenreaktionen. Hinzu kommen Einschränkungen bei Fahrzeugen und Personal sowie Schwächen in der Echtzeitinformation.
Leider kam es nun im März zu erheblichen Einschränkungen bei der Gleisverfügbarkeit durch Baumaßnahmen der DB InfraGO im Raum Pirna. Zusätzlich wird ganzjährig das Kreuzungsbauwerk am Dresdner Hbf gebaut. Dies führt zusätzlich zu Kapazitätseinschränkungen auf den Gleisen.
Bezüglich Ihrer abendlichen verspäteten Fahrt mit 16 min Verspätung können wir Ihnen mitteilen, dass die S-Bahn die Verspätungsminuten sammelte, da erst ein vorausfahrender Zug die Gleise frei machen musste.
Folgende Hintergrundinfos möchten wir Ihnen dazu mitteilen
Konkret wurden ab dem 22.03. die Fernbahngleise im Gleisvorfeld Pirna totalgesperrt. Erschwerend kamen hier noch eine Eingleisigkeit zwischen Pirna und Obervogelgesang sowie Gleisverfügbarkeitseinschränkungen am Pirnaer Bahnhof hinzu. Dadurch wurden sämtliche Fern- und Güterzüge über die S-Bahn-Gleise (teilweise ab Dresden Hbf) gelenkt. Planmäßig können alle Züge regulär verkehren, kommt aber ein Güterzug oder ein Fernverkehrszug verspätet in den Knoten Dresden rein, hat dies direkte Auswirkungen auf die Pünktlichkeit der S-Bahn. Da wie oben genannt, die Fernbahngleise baubedingt gesperrt waren, gab es mit der noch vorhandenen befahrbaren Infrastruktur keinerlei Ausweich- oder Überholmöglichkeiten für die Züge. Die Folge sind Zugfolgekonflikte und Verspätungen durch verspätete vorausfahrende Züge.
Die Baumaßnahme im Raum Pirna endete am 01.04.2026, sodass zumindest diese Einschränkung seit dem entfällt und für bessere Verfügbarkeiten im System Infrastruktur führt.Das erklärt einiges, macht die Situation für Sie als Fahrgast aber selbstverständlich nicht akzeptabler.
Wichtig ist uns daher zweierlei: Zum einen wollen wir die Abläufe gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen stabilisieren – etwa durch engere Abstimmungen im Betrieb und Verbesserungen im Störungsmanagement. Zum anderen arbeiten wir daran, die Fahrgastinformation verlässlicher und schneller zu machen, damit Sie sich besser auf die Situation einstellen können.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team