Lob & Kritik
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H.
Hallo VVO,
ich möchte mich mal positiv über den SEV bzw. Umleiter aufgrund der Baumaßnahme am Dresdner Hauptbahnhof äußern.
Als jemand, der von Freital aus in die Neustadt zur Arbeit muss, ist der Umleiter zum Bahnhof Neustadt natürlich sehr praktisch. An sich keine leider keine Zeitersparnis, da sich dadurch mein Fußweg verlängert, aber schon allein das nicht mehr am Hauptbahnhof umsteigen zu müssen macht schon viel aus, da nicht mehr die Angst mitfährt, dort den Anschluss zu verpassen.
Dass es nur ein Zug in der Stunde betrifft, ist natürlich auch etwas schade, aber seine Arbeitszeiten kann man ja entsprechend anpassen.
Der SEV Plauen - Hauptbahnhof ist auch gut umgesetzt, man muss durch den engen Takt nicht lange warten, ich finde es allerdings etwas albern, dass man in DD-Plauen den Wendekreisverkehr mitfahren muss. Traut man es den Fahrgästen nicht zu, selbstständig die Straße zu überqueren?
Ich bin daher fast schon geneigt zu sagen oder mir zu wünschen, dass die Züge aus Richtung Chemnitz/Freiberg/Tharandt/Freital auch nach Ende der Baumaßnahme in DD-Neustadt enden sollten oder dass zumindest mal geprüft wird, ob das nicht für jeden zweiten Zug im Wechsel möglich wäre.
Mit freundlichen Grüßen
H.VVO
Hallo H.,
vielen.Dank für Ihre lobenden Worte zum aktuellen Verkehrskonzept und Ersatzangebot im Bereich Freital – Dresden.
Bei der Durchführung des Ersatzverkehres hat sich in den ersten Wochen herausgestellt, dass das dann zwangsläufige Überqueren der Straße am S-Bahnhof Plauen (Zugang und Fahrstuhl befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite) insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen durchaus herausfordernd ist. Aufgrund der mit entsprechenden Puffern versehenen Fahr- und Umsteigezeit des Ersatzverkehres wurde daher gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen abgestimmt, zunächst die "Wendefahrt" im Kreisverkehr Altplauen durchzuführen und dann auf der "richtigen" Seite - im Rahmen eines ggf. etwas längeren Aufenthaltes - den Aus- und Zustieg zum Ersatzverkehr zu ermöglichen. Außerdem ermöglicht diese Bedienung den Busfahrern ggf. den Fahrtweg über die Würzburger Straße nach Dresden-Plauen, welcher im Störungs- und Bauarbeitenfall in den letzten Monaten bereits öfter genutzt werden musste.
Hinsichtlich der grundsätzlichen Führung von Zügen aus Richtung Freital nach Dresden-Neustadt müssen wir Sie leider bis auf Weiteres enttäuschen. Aufgrund infrastrukturieller und verkehrlicher Probleme (z.B. fehlende Weichenverbindungen, hohe Anzahl an verkehrenden/kreuzenden Zügen aller Verkehrsarten rund um Dresden-Neustadt) kann dies leider nicht zeitnah umgesetzt werden. Bereits die baubedingte Führung, vorrangig des RE 3, bedurfte einiger Kompromisse und Fahrzeitverlängerungen, die nur dadurch möglich waren, dass durch den Bau am Kreuzungsbauwerk Dresden Hbf der dortige Verkehr ohnehin eingeschränkt bzw. kleinräumig umgeleitet wurde. Wir können hier nur auf die i.d.R. guten Umstiege am Dresdner Hbf, insbesondere zur S-Bahn (verkehrt in der Hauptverkehrszeit rund aller 10 min), in Richtung Dresden-Neustadt verweisen und danken für Ihr Verständnis.Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Julian
Liebes VVO-Team,
wir standen am Sonntag (07. Juni) um 17.01 Uhr mit vielen anderen Fahrgästen vergebens an der Haltestelle Moritzburg, Roßmarkt und haben auf die Linie 477 nach Dresden gewartet. Dies ist leider kein Einzelfall. Am Sonntag zuvor (31. Mai) das gleiche Spiel. Dort kamen dann zur nächsten Abfahrtzeit gleich 2 Busse gleichzeitig. Am 07. Juni kam nach einer halben Stunde Wartezeit nur ein Bus.
Warum kommt es denn neuerdings öfters zu Fahrtenausfällen bzw. massiven Verspätungen bei diesen Fahrten am Wochenende bzw. was plant man dagegen zu unternehmen? Wenn man die Fahrer fragt, bekommt man immer zur Antwort, dass die Wendezeiten wegen der Baustelle in Dresden nicht ausreichen und keine Busse mehr getauscht werden.
MfG JulianVVO
Hallo Julian,
folgende Zuarbeit haben wir von der VGM, dem Betreiber der Linie 477, erhalten:
"Vielen Dank für Ihre Nachricht und den Hinweis zu den Fahrten der Linie 477 an den genannten Sonntagen. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und können Ihren Ärger über die wiederholten Verspätungen bzw. den Ausfall der Fahrt um 17:01 Uhr ab Moritzburg, Roßmarkt nachvollziehen.
Tatsächlich kommt es derzeit aufgrund der Baumaßnahmen im Dresdner Stadtgebiet zu Beeinträchtigungen im Betriebsablauf. Durch das erhöhte Verkehrs- und Fahrgastaufkommen sind dabei Verspätungen von bis zu 30 Minuten entstanden. Die dadurch verlängerten Fahrzeiten wirken sich insbesondere auf Linien mit engen Umläufen aus, sodass Verspätungen leider nicht immer vollständig aufgefangen werden können. In Einzelfällen kann dies auch zu Fahrtausfällen führen.
Die von Ihnen geschilderten Vorkommnisse haben wir zum Anlass genommen, die Situation gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen erneut zu prüfen. Ziel ist es, die Fahrplanstabilität der Linie 477 insbesondere an Wochenenden zu verbessern und die Auswirkungen der Baustellensituation so gering wie möglich zu halten.
Wir bitten um Verständnis, dass kurzfristige betriebliche Einschränkungen leider nicht immer vermeidbar sind. Für Ihre Rückmeldung danken wir Ihnen jedoch ausdrücklich, da sie uns hilft, bestehende Probleme gezielt zu analysieren und Verbesserungen anzustoßen. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns und hoffen, Sie auch weiterhin als Fahrgast begrüßen zu dürfen."Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
St. Melzer
Guten Tag,
ich bin überrascht über die Fahrzeugprobleme bei DB Regio.
Es wird berichtet, dass nicht genügend Fahrzeuge des Typs Desiro zur Verfügung stehen. Allerdings ist schon seit Dezember 2025 die RB71 im SEV, seit zwei Monaten sogar komplett. Dadurch sind drei Triebwagen frei geworden. Was ist denn mit denen passiert? Hat man vergessen, dass diese auch noch zur Verfügung stehen? Warum erzählt man den Fahrgästzen jetzt den Quatsch, dass zuviele Fahrzeuge notwendige Werkstattaufenthalte haben? Es können doch nicht alle gleichzeitig kaputt sein, zumal drei Fahrzeuge "übrig" sind?
Bei der elektrischen S-Bahn kommen immer wieder Ersatzfahrzeuge von DB Gebrauchtzug zum Einsatz. Meist Fahrzeuge der Baureihe 143, inzwischen auch ein Fahrzeug der Baureihe 112. Gleichzeitig ist aber 146 010 ("Schloss Wackerbarth") derzeit um Magdeburg unterwegs. Wie passt das zusammen? Einerseits fehlen die Loks, andererseits fahren diese ganz woanders?
Gefühlt nimmt der VVO das alles aber klaglos hin. Andere Besteller arbeiten mit Pönalen und geben auch mal der Öffentlichkeit ein ordentliches Feedback außer weichgespülten Antworten auf die berechtigten Beschwerden.
VG St. MelzerVVO
Hallo Herr Melzer,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die damit verbundenen kritischen Fragen zur aktuellen Fahrzeugverfügbarkeit im VVO-Dieselnetz sowie im Bereich der S-Bahn-Ersatzverkehre.
Es ist korrekt, dass sich durch die Sperrung der RB 71 im Schienenersatzverkehr der laufende Fahrzeugbedarf im VVO-Dieselnetz insgesamt reduziert hat. Gleichzeitig wurde dieser Zeitraum jedoch genutzt, um bereits im Vorfeld größere Fristen und umfangreichere Werkstattaufenthalte einzuplanen. Dadurch sind aktuell mehr Fahrzeuge als im Regelbetrieb gebunden und stehen nicht für den Einsatz im täglichen Betrieb zur Verfügung.
Hinzu kommt, dass ein weiteres Fahrzeug aufgrund der Entgleisung in Glashütte derzeit weiterhin nicht einsatzfähig ist und somit zusätzlich aus dem Fahrzeugbestand fehlt. Insgesamt ist die verfügbare Flotte damit nicht in dem Umfang nutzbar, wie es auf den ersten Blick aus der reinen SEV-Situation der RB 71 erscheinen könnte.
Bezüglich des von Ihnen angesprochenen Fahrzeugs aus dem Bestand: Dieses hat nach Instandhaltungsmaßnahmen wiederholt Störungen gezeigt und wurde daher zur tiefergehenden technischen Prüfung in das Werk Magdeburg überführt. Um sicherzustellen, dass es anschließend zuverlässig in den Betrieb zurückkehren kann, wird es derzeit im ENORM-Netz im Rahmen von Lastfahrten getestet. Erst wenn es dort über mehrere Tage hinweg stabil und störungsfrei läuft, erfolgt die Rückführung nach Dresden.
Vor diesem Hintergrund ergibt sich die aktuell wahrgenommene angespannte Fahrzeuglage aus einer Kombination aus planmäßigen Instandhaltungen, unvorhergesehenen Ausfällen sowie gezielten technischen Prüfungen einzelner Fahrzeuge. Dies führt kurzfristig zu Einschränkungen in der Flexibilität der Fahrzeugdisposition.
Wir verstehen, dass diese Situation aus Fahrgastsicht schwer nachvollziehbar wirkt, und nehmen die Kritik an der Kommunikation sehr ernst. Gleichzeitig arbeiten alle Beteiligten daran, die Verfügbarkeit schrittweise zu stabilisieren und die Auswirkungen auf den Betrieb so gering wie möglich zu halten."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Ingrid Schmidt
Guten Tag Liebes VVO-Team, Am Wochenende war ich am Sa. den 06.06.26 auf der Linie 446 um 14:52 von Meißen Busbahnhof in Richtung Riesa. Unterwegs bin ich dann ausgestiegen an der Haltestelle Niedermuschütz Weg zum Göhrischgut weil ich dachte ich wäre da ,doch dann merkte ich das es die falsche Haltestelle war und wollte wieder einsteigen aber der Busfahrer war total unfreundlich und sagte zu mir entweder steigen sie ein oder sie laufen weil ich muss mein Fahrplan einhalten betonte er rotzfrech. Ich musste dann laufen weil er einfach weitergefahren ist sowas finde ich unter aller Sau. ich hoffe sie können es für mich klären. Vielen Dank und ein schönes Wochenende wünscht Ingrid Schmidt
VVO
Hallo Frau Schmidt,
folgende Antwort haben wir von der Verkehrsgesellschaft Meißen mbH (VGM) erhalten:
"Unser Busfahrer schilderte uns den Vorfall wie folgt: Der Fahrgast stieg aus dem Bus aus, wirkte dabei etwas orientierungslos und äußerte den Wunsch, zur Feuerwehr zu gelangen. Unser Fahrer konnte hierzu leider keine Auskunft geben, bot jedoch an, den Fahrgast bis zur nächsten Haltestelle mitzunehmen. Dieses Angebot nahm der Fahrgast nicht an. Nach einer kurzen Wartezeit wies unser Fahrer darauf hin, dass er seine Fahrt fortsetzen müsse und daher nicht länger warten könne.
Sollte beim Fahrgast der Eindruck entstanden sein, von unserem Fahrer unfreundlich behandelt worden zu sein, bedauern wir dies. Eine unfreundliche Behandlung lag nach unserem Kenntnisstand nicht vor. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und hoffen, mit diesen Erläuterungen zur Klärung des Sachverhalts beigetragen zu haben."Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Ein Bahnbenutzer
Sehr geehrte VVOler,
wird das nächste Unheil kommuiniziert? Allerdings nur bei Facebook?
Dort fand ich auf der VVO-Seite u.a. folgendes Zitat:
"Zukünftig sind die Talent 2-Fahrzeuge nur noch in frühen Morgen- und späten Abendstunden unterwegs".
Plant man diese viel zu kleinen Fahrzeuge also weiterhin für den RE50? Spätestens als Fünf- oder gar Dreiteiler kommen diese Fahrzeuge auch in Tagesrandlagen mehrfach an ihre Kapazitätsgrenzen.
Wenn man von dieser Fehlbesetzung auch weiterhin nicht lassen will, dann sind diese Züge nur in 3+5-Konfiguration auf dem RE50 ertragbar. Als Ersatz für ausfallende Dosto, aber nicht schon wieder als Regelbetrieb! Denn die Fahrgastzahlen steigen aus meiner regelmäßigen Beobachtung weiter an.
VG vom BahnbenutzerVVO
Hallo Ein Bahnbenutzer,
wir teilen Ihre Auffassung: Die immense Steigerung der Fahrgastnachfrage auf der Linie RE 50 in den vergangenen Jahren erfordert dringend eine Steigerung der Kapazitäten. Das bislang bestehende Konzept zum Einsatz einstöckiger Triebfahrzeuge mit variabler Zuglänge stößt u.a. bei unerwarteten Nachfragespitzen schnell an seine Grenzen.
Im Rahmen der Inbetriebnahme des neuen Verkehrsvertrages mit DB Regio ist es gelungen, ab Dezember 2026 einen durchgängigen Einsatz von fünfteiligen, niederflurigen Doppelstockfahrzeugen vom Typ Twindexx Vario (Baureihe 445) mit einer Kapazität von 479 Sitzen vorzusehen. Aufgrund eines separaten Fahrradwagens (einseitig Klappsitze vorhanden, im Obergeschoss Festsitze sowie mehrere Gepäckablageflächen) bietet das Fahrzeug zudem die Möglichkeit, deutlich mehr Fahrräder mitzunehmen. Durch mehr Kniefreiheit, insbesondere bei vis-à-vis-Bestuhlung, bietet das Fahrzeug im Vergleich zu den bislang eingesetzten Fahrzeugen einen Komfortgewinn.
Wie Sie richtig bemerken kann an einzelnen Tagen im Jahr es für Überführungsfahrten in die Werkstatt zu einem Einsatz von Fahrzeugen mit geringerer Sitzplatzkapazität kommen, was wir nicht verschweigen möchten. Dies wurde dem Verkehrsunternehmen im Rahmen der Vertragsverhandlungen zugestanden, da es hier um einen nennenswerte Kosteneinsparungen handelt und die Verkehrsleistungen insgesamt auch weiterhin finanzierbar bleiben müssen. Zur Eingrenzung wurden die Fahrgastzahlen der vergangenen Jahre ausgewertet. Zulässig ist ein Einsatz anderer Fahrzeuge nur auf Fahrten mit Abfahrt vor 6 Uhr bzw. nach 22 Uhr ab Leipzig bzw. Abfahrt nach 20 Uhr ab Dresden. Es handelt sich hier dann um 4-teilige Talente (je nach Bedarf in Doppeltraktion), die üblicherweise auf den Linien RE 15 und RE 18 zum Einsatz kommen. Gemäß Verkehrsvertrag gewährleistet DB Regio, dass an Tagen mit absehbar höherer Nachfrage die regulär geforderte Mindestsitzplatzkapazität eingehalten wird.Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team