Lob & Kritik
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Ronny
Hallo VVO,
am heutigen 25.10. war der S-Bahn-Verkehr aufgrund eines Oberleitungsschadens in Königstein komplett ausgefallen. Dafür kann niemand etwas, und es wurde folgerichtig ein Schienenersatzverkehr (SEV) unter anderem ab Bad Schandau organisiert. Völlig unverständlich ist jedoch das anschließende Vorgehen am Bahnhof Pirna.
Der Bus des Schienenersatzverkehrs von Bad Schandau nach Pirna ist um 19:36 Uhr am ZOB in Pirna angekommen. Von dort aus konnte man die S1 in Richtung Meißen noch deutlich am Bahnsteig 2 stehen sehen.
Ohne auf die Ankunft der Fahrgäste aus dem Schienenersatzverkehr zu warten, ist der Zug jedoch einfach abgefahren. Nicht ein einziger Gast aus dem Schienenersatzverkehr hat die S1 erreicht – darunter befanden sich auch viele Familien und Kinder.
Erschwerend kam hinzu, dass die darauffolgende S1 um 20:06 Uhr ebenfalls komplett ausgefallen ist. Dadurch waren sämtliche Reisende und Kinder gezwungen, bei einer Außentemperatur von nur 7 Grad eine volle Stunde in der Kälte auf den nächsten Anschluss zu warten.
Ich bitte Sie hiermit um eine ausführliche Stellungnahme zu diesem Vorfall:
1. Warum hat die S1 um 19:36 Uhr nicht auf die Fahrgäste aus dem Schienenersatzverkehr gewartet, obwohl der Bus bereits in Pirna eingetroffen war?
2. Wer hat hier welchen Fehler gemacht, sodass nicht sichergestellt wurde, dass die S1 noch diese 3 Minuten wartet, um die Gäste des Schienenersatzverkehrs genau für diesen vorgesehenen Anschluss mitzunehmen?
3. Warum ist zusätzlich auch noch die S1 um 20:06 Uhr ausgefallen, und warum wurde vor diesem Hintergrund nicht erst recht dafür gesorgt, dass der Zug um 19:36 Uhr auf den SEV-Bus wartet, um den Fahrgästen und Kindern eine einstündige Wartezeit bei 7 Grad Außentemperatur zu ersparen?
Vielen Dank im Voraus für entsprechende Informationen und die Aufklärung des Sachverhalts.
Mit freundlichen Grüßen
VVO
Hallo Ronny,
folgende Zuarbeit haben wir vom Kundendialog der DB Regio Südost erhalten:
"Zunächst möchten wir uns für die Ihnen und den weiteren betroffenen Reisenden entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir können Ihren Ärger sehr gut nachvollziehen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Familien mit Kindern betroffen waren und infolge der Ereignisse eine Wartezeit von rund einer Stunde in Kauf nehmen mussten, ist Ihr Unmut verständlich.
Die Ursache der Störung war ein umgestürzter Baum im Bereich Königstein, wodurch der Zugverkehr beeinträchtigt wurde. Um die Reisenden dennoch befördern zu können, musste in kurzer Zeit ein Busnotverkehr organisiert werden.
Hierbei besteht jedoch eine besondere betriebliche Herausforderung: Solche kurzfristig eingerichteten Busverkehre werden mit externen Busunternehmen durchgeführt. Die in den Auskunftsmedien angezeigten Fahrzeiten stellen dabei zunächst Richtwerte dar, da im Vorfeld kein regulärer Fahrplan erstellt werden kann. Zudem verfügt die Leitstelle bei kurzfristig organisierten Busnotverkehren oftmals nicht über die Möglichkeit, die eingesetzten Busse in Echtzeit zu verfolgen. Entsprechend lagen den Disponenten keine verlässlichen Informationen darüber vor, wann die einzelnen Busse die jeweiligen Haltestellen tatsächlich erreichen würden.
Vor diesem Hintergrund war der Leitstelle nicht bekannt, dass Ihr Bus den Bahnhof Pirna unmittelbar vor der Abfahrt der S1 erreichte.
Zu Ihrer Frage, warum die S1 nicht wenige Minuten auf die Fahrgäste aus dem Ersatzverkehr gewartet hat, möchten wir erläutern, dass ein Triebfahrzeugführer nicht eigenständig über zusätzliche Wartezeiten entscheiden darf. Sobald ein Zug betriebsbereit gemeldet ist und das Abfahrsignal erhält, ist er verpflichtet, entsprechend der betrieblichen Vorgaben zu verkehren. Ein Abweichen hiervon ist grundsätzlich nur mit einem ausdrücklichen Warteauftrag der Leitstelle oder des Fahrdienstleiters möglich. Da der Leitstelle die tatsächliche Ankunft des Ersatzverkehrs nicht bekannt war, konnte ein solcher Auftrag leider nicht erteilt werden.
Wir verstehen sehr gut, dass dies aus Fahrgastsicht unbefriedigend wirkt, zumal die Fahrgäste den Zug bereits sehen konnten. Die Absicherung von Anschlüssen zwischen kurzfristig organisiertem Ersatzverkehr und dem Schienenverkehr ist tatsächlich ein Bereich, für den weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten gesucht werden. Technische Möglichkeiten zur Standortübermittlung der eingesetzten Busse könnten künftig helfen, Anschlussbeziehungen zuverlässiger zu sichern. Auf die Ausstattung der kurzfristig beauftragten Fahrzeuge externer Unternehmen hat die Deutsche Bahn jedoch leider keinen Einfluss.
Zum Ausfall der S1 um 20:06 Uhr kommt hinzu, dass größere Betriebsstörungen regelmäßig Auswirkungen auf Fahrzeug- und Personalumläufe haben. Durch die außerplanmäßigen Ereignisse mussten Fahrzeuge und Personale neu disponiert werden. Zudem befanden sich nicht alle benötigten Fahrzeuge an den Orten, an denen sie für die planmäßige Weiterführung des Verkehrs benötigt worden wären. Dadurch kam es leider auch zu weiteren Teilausfällen und zum Ausfall der genannten Verbindung.
Ihre Beschwerde haben wir zur internen Auswertung an die zuständigen Fachabteilungen weitergeleitet. Uns ist bewusst, dass die Ereignisse dieses Abends für die betroffenen Reisenden sehr belastend waren. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie daher nochmals ausdrücklich um Entschuldigung."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
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Adrine May
Hi ihr
S 1 bis Döbeln endlich verlängern damit Rosswein
Und Nossen wieder Bahnverkehr haben oder alternativ neue
Eigene RB Meissen-Nossen-Rosswein-Döbeln einführen. Die sonderfahrten
Zeigen es könnte bereits ab 2027 und nicht erst 2031 Züge wieder fahrenVVO
Sehr geehrte Frau May,
wir bedauern, selbst sofern die Schieneninfrastruktur einen Betrieb zeitnah ermöglichen würde, so fehlen derzeit die Fahrzeuge für diese zusätzlichen Leistungen sowie eine solide Finanzierungsperspektive.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
Melanie
Hallo VVO,
die von der DB umworbene Anzeige der Wagen an den Bahnhöfen und im DB Navigator verspricht nicht das, was es bewirken soll.
RE50 nach Leipzig Hbf heute 15.10.26 um 9:20 Uhr von Dresden-Neustadt: Am Bahnhofsanzeiger und auch im DB Navigator war vermerkt, dass sich die 1. Klasse im zweiten Wagen befindet. Dann rollte der Zug ein - und die 1. Klasse war im letzten Wagen an der Lok!
Wenn es in der Realität eh nicht übereinstimmt, dann kann man diese Spielerei auch sein lassen - spart Geld! Wieso wurde die Reihenfolge der Wagen hier falsch angezeigt?
Achja - bitte stellt diese Park&Ride-Ansagen endlich ab! Gefühlt an jeder zweiten Haltestelle in der S-Bahn und im RE50 ertönt dieser Hinweis. Es nervt nur noch!VVO
Hallo Melanie,
die DB Regio bittet um Verzeihung, dass die angezeigte Wagenreihung des RE 50 am 15.10.2026 nicht mit der tatsächlichen Wagenreihung übereingestimmt hat.
Die angezeigten Informationen zur Lage der 1. Klasse basieren auf der Vorplanung und werden derzeit nur einmal täglich aktualisiert.
Bei kurzfristigen Änderungen, beispielsweise durch einen Fahrzeugwechsel oder Änderungen bei den Zugwenden, kann es vorkommen, dass ein Zug mit einer anderen Wagenreihung als ursprünglich vorgesehen eingesetzt wird. Dadurch können Abweichungen zwischen der Anzeige und der tatsächlichen Situation entstehen.
"Wir können nachvollziehen, dass eine solche Anzeige für Sie wenig hilfreich ist, wenn Sie sich am Bahnsteig nicht darauf verlassen können. Gerne nehmen wir Ihren Hinweis auf und leiten ihn an die zuständige Stelle weiter. Wir hoffen, damit zu einer Verbesserung der Datenqualität und der Zuverlässigkeit der Wagenstandsanzeige beitragen zu können.
Auch Ihren Hinweis zu den wiederkehrenden Park&Ride-Ansagen haben wir geprüft. Unsere zuständige Fachabteilung hat uns mitgeteilt, dass diese Ansagen nicht mehr geschaltet sein sollten und eigentlich nicht mehr in den Zügen zu hören sein dürften.Sollten Sie bei einer Ihrer nächsten Fahrten mit der S-Bahn oder dem RE50 erneut eine solche Ansage hören, bitten wir Sie, uns das Datum, die Uhrzeit und nach Möglichkeit die Zugnummer mitzuteilen. So können wir den Sachverhalt erneut prüfen lassen.
Vielen Dank, dass Sie uns auf diese Punkte aufmerksam gemacht haben", so die DB Regio AG.Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
Carola
Ich wollte eben mit meinem Fahrrad von Heidenau süd nach pirna fahren um 21:13uhr ungefähr , Zug hatte Verspatung. Zwei Türen nebeneinander hatten kein Fahrradabteil. Deshalb rannte ich zur nächsten Tür mit Fahrradabteil, doch die Tür ging nicht auf und der Zug fuhr ab. Bin sehr frustriert und wütend! Die Tür sah normal und nicht kaputt aus und hatte auch keinen Aufkleber auf dem stand defekt.
VVO
Hallo Carola,
wir können Ihren Unmut sehr gut nachvollziehen und haben die DB Regio um Stellungnahme gebeten:
"Wir bitten um Verzeihung für die Unannehmlichkeiten, die Ihnen bei Ihrer geplanten Fahrt von Heidenau Süd nach Pirna entstanden sind.
Wir bedauern, dass an dem Fahrzeug zwei Türen nicht funktionierten und diese zudem nicht durch entsprechende Aufkleber als defekt gekennzeichnet waren. Sobald uns eine Türstörung bekannt ist, sind unsere Kundenbetreuer im Zug angewiesen, die betroffenen Türen entsprechend zu kennzeichnen. Wir haben Ihre Rückmeldung zu der betreffenden Fahrt an das zuständige Team weitergeleitet, damit der Vorfall geprüft werden kann.
Grundsätzlich ist der Ein- und Ausstieg möglich, solange der grüne Taster an der Tür leuchtet. Wenn innerhalb einer gewissen Zeit kein Ein- oder Ausstieg erfolgt und sich keine Person mehr im Bereich der Lichtschranke befindet, schließen die Türen automatisch. Sobald alle Türen geschlossen sind und die Abfahrtszeit erreicht ist, verriegelt der Triebfahrzeugführer die Türen endgültig. Ein erneuter Einstieg ist dann grundsätzlich nicht mehr möglich, sofern kein Notfall eine erneute Öffnung erforderlich macht.
Wir möchten ausdrücklich betonen, dass es keinesfalls die Absicht des Triebfahrzeugführers war, Sie am Bahnsteig zurückzulassen. Dennoch bedauern wir, dass Sie Ihre Fahrt aufgrund der geschilderten Umstände nicht antreten konnten.
Vielen Dank, dass Sie uns auf diesen Vorfall aufmerksam gemacht haben."
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
Thomas
Guten Tag,
ich nehme Bezug auf meinen Eintrag vom 25.09.2026 zur Fahrgastbetreuung im RE50 Dresden - Leipzig. Sie haben sich weitere konkrete Rückmeldungen hierzu gewünscht, denn an der Situation hat sich immer noch nichts geändert.
Gestern, 14.10.2026 Abfahrt 14:12 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof, hinterer Zugteil. Von Dresden bis Leipzig kein Fahrgastbetreuer zu sehen, demzufolge auch keine Kontrolle der Tickets. Der Zug war normal ausgelastet, nicht voll. Welche Aussage finden Sie diesmal für den fehlenden Fahrgastbetreuer?
Dass scheinbar etwas nicht ganz in der Führung ihrer Fahrgastbetreuer stimmt, habe ich zusätzlich am 12.10.2026 in der S1 Abfahrt 10:30 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof Richtung Meißen beobachtet. Der Zug fuhr pünktlich ein, dann kam eine Durchsage man solle aus den Türen rausgehen. Danach kam 8 Minuten lang nichts mehr. VVO-Informationsgarantie?! Und dabei waren 2 Fahrgastbetreuer im Zug, die nichts anderes zu tun hatten, als sich miteinander zu unterhalten. Eine Durchsage, warum es nicht weitergeht, hätte ich erwartet. In Dresden-Neustadt wurden keine Anschlusszüge durchgesagt - spätestens dort wäre eine Information schön gewesen, warum der Zug verspätet ist.
Von ihrer versprochenen Sensibilisierung merkt man nichts - es bedarf hier endlich andere Mittel!! Vielleicht auch endlich mal durch den VVO?!VVO
Hallo Thomas,
wir haben Ihren Hinweis an den DB Regio Südost Kundendialog weitergeleitet und folgende Antwort für Sie erhalten:
"Wir bedauern, dass Sie trotz unserer vorherigen Rückmeldung und der angekündigten Sensibilisierung unserer Mitarbeitenden keine Verbesserung feststellen konnten. Wir können nachvollziehen, dass dies bei Ihnen den Eindruck erweckt, dass Ihre Hinweise nicht die notwendige Wirkung entfalten.
Ihre Schilderung zur Fahrt des RE 50 am 14.10.2026 mit Abfahrt um 14:12 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof nehmen wir ernst. Dass Sie während der gesamten Fahrt im hinteren Zugteil keinen Fahrgastbetreuer wahrgenommen haben, entspricht nicht Ihren Erwartungen an eine verlässliche Fahrgastbetreuung. Wir werden Ihre konkrete Rückmeldung an die zuständigen Teamleitungen weitergeben, damit der Sachverhalt geprüft und die erforderlichen Schritte eingeleitet werden können.
Auch Ihre Beobachtungen zur Fahrt der S 1 am 12.10.2026 um 10:30 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof Richtung Meißen nehmen wir auf. Wir verstehen, dass Sie sich während der Wartezeit eine verständliche Information über den Grund der Verzögerung sowie gegebenenfalls Hinweise zu Anschlussverbindungen gewünscht hätten. Eine zeitnahe und transparente Fahrgastinformation ist gerade bei Unregelmäßigkeiten wichtig. Auch diesen Sachverhalt werden wir den zuständigen Teamleitungen zur Prüfung vorlegen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen aus Gründen des Datenschutzes keine konkreten Auskünfte über interne Maßnahmen im Zusammenhang mit einzelnen Mitarbeitenden geben können. Wir versichern Ihnen jedoch, dass Ihre Hinweise ernst genommen werden und die zuständigen Teamleitungen sich mit den geschilderten Sachverhalten befassen. Dabei geht es darum, mögliche Ursachen zu klären und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrgastbetreuung und der Fahrgastinformation zu veranlassen.
Wir nehmen Ihre Kritik an der bisherigen Wirkung unserer Maßnahmen ernst. Uns ist bewusst, dass Ankündigungen allein nicht ausreichen, sondern sich Verbesserungen auch im täglichen Betrieb für unsere Fahrgäste bemerkbar machen müssen.
Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und danken Ihnen, dass Sie sich erneut die Zeit genommen haben, uns Ihre Beobachtungen so konkret mitzuteilen."Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team