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831 Einträge

  • Sebastian

    Ich habe Mitte Mai ab Juni 2026 das Mitnahmeticket zum Deutschlandticket bei der DVB abgeschlossen. Nun verkünden Sie kurzfristig Sperrzeiten für Fahrradmitnahme im Trilex. Seitdem kann ich das Mitnahmeticket nicht mehr nutzen und möchte das Abo vorzeitig kündigen. Das Kundencenter der DVB teilte mir mit, dass das nur bis zum 10. des Vormonats zulässig wäre und ich solle mich bitte direkt an den VVO wenden - die DVB sei dafür nicht zuständig. Dass der Trilex die Sperrzeiten für Fahrräder einführt, konnte ich ja Mitte Mai noch nicht wissen. Ich bitte um Rückmeldung, welche Möglichkeiten ich nun habe.

    Wie lange will sich der VVO überhaupt noch die schlechte Leistung des Trilex ansehen? Die Probleme mit der schlechten Fahrzeugverfügbarkeit einfach auf die Kunden abzuwälzen, finde ich rücksichtslos! Wenn der Trilex den Verkehr nicht in dem Umfang fahren kann, wie er mit Erhalt des Vertrages versprochen hat, müssen die Strecken an eine andere Bahn abgegeben werden! Mittlerweile ist es so schlimm geworden, dass man schon gar nicht mehr einsteigen kann - am 10.06.2026 an dem RE2 6:06 Uhr ab Arnsdorf nach Dresden selber erlebt! Es kam EIN (!!!) Triebwagen, der rappelvoll war. Was sind das für Zustände, die der VVO hier zulässt?

    VVO

    Hallo Sebastian,

    Ihren Ärger über die derzeitige Situation und die Einschränkungen bei der Fahrradmitnahme können wir nachvollziehen.

    Gemeinsam mit trilex arbeiten wir an einer Verbesserung der Lage. Dazu gehören Verhandlungen über den kurzfristigen Einsatz eines Ersatzzuges, die laufenden Hauptuntersuchungen der Triebwagen, die bis Jahresende abgeschlossen werden sollen, sowie die Finanzierung von fünf zusätzlichen Triebwagen für das Ostsachsennetz ab dem kommenden Jahr, um das Platzangebot langfristig zu erhöhen.

    Die eingeführten Sperrzeiten stellen keine neue tarifliche Regelung dar. Bereits bisher konnten Fahrräder nur bei ausreichender Kapazität befördert werden; ein Anspruch auf Mitnahme bestand nicht. Da die Fahrradmitnahme in den nun betroffenen Zeitlagen aufgrund der hohen Auslastung ohnehin häufig nicht möglich war, sollen die Sperrzeiten mehr Planungssicherheit für alle Fahrgäste schaffen.

    Wir verstehen, dass das Mitnahmeticket für Sie dadurch derzeit an Nutzen verliert. Die tariflichen Kündigungsfristen bleiben jedoch unverändert bestehen, da sich die zugrunde liegenden Beförderungsbedingungen nicht geändert haben.


    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

  • Steffen

    Hallo zusammen, ich muß nochmals meinen Unmut und meine Verärgerung über den Fahrzeugeinsatz auf der S3 äußern. Von Mo.-Fr. fahren immer noch die heruntergekommenen Hamsterbacken aus Hessen, für die S-Bahn Dresden wahrscheinlich gut genug. Die Sitze sind durch, Türen kaputt und insgesamt wirkt alles sehr ranzig. Hat man wirklich keine Lok und zwei Doppelstockwagen für die S3 übrig ?
    Das kann doch nicht allein am Reparaturstau liegen. Hier muß doch irgendwie falsch geplant worden sein. Verstärkerfahrten der S1 gehen zu Lasten der S3. Gibt es nicht auch Verträge, in denen das rollende Material benannt worden ist ? Ich werde es nicht ändern können, kann es wirklich nicht verstehen und finde es sehr traurig.

    VVO

    Hallo Steffen,

    folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:

    "Der Einsatz der ET 442.2 auf der S3 ist seit 1. April 2026 planmäßig vorgesehen. Hintergrund sind Redesign-Projekte im Rahmen der Inbetrieb­nahmen Elektronetz Oberelbe und S-Bahn Dresden. Im Rahmen dieser neuen Verkehrsverträge werden Fahrzeuge umgebaut. Um durch den Umbau gebundene Fahrzeuge zu kompensieren, kommen Umbauhilfe-Fahrzeuge zum Einsatz.

    Der Fahrzeugumbau dauert bis 2030 an – in diesem Zeitraum kommen die vom Kunden genannten Fahrzeuge auf der S3 in den Einsatz. Die Fahrzeuge sind im Innenraum in einem gebrauchten, aber guten Zustand. Wir haben dem VVO angeboten, die Fahrzeuge äußerlich aufzubessern. Das entsprechende Angebot ist jedoch noch nicht bestätigt."

    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

  • Martin

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte mich über diese Park-and-Ride-Ansagen in der S-Bahn Dresden beschweren, die gefühlt bei jeder zweiten Stationsansage zu hören sind. Außerdem nervt mittlerweile auch der Hinweis auf diese Bike-and-Ride Fahrradgaragen. Eine Zugbegleiterin habe ich letztens bereits direkt in der S1 darauf angesprochen - sie antwortete mir, dass sie die Beschwerden von mehreren Fahrgästen bereits an ihren Vorgesetzten weitergegeben hätte. Scheinbar tut sich dahingehend ja nichts… oder sind diese Ansagen seitens VVO ausdrücklich erwünscht?

    VVO

    Hallo Martin,

    folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:

    "Diese Ansagen wurden im Zuge der Umstellung der Ansagen erstellt und stellen aufgrund des Ausbaus der genannten Strukturen den neuen Standard dar. Dies dient der Sichtbarkeit der vielfältigen Möglichkeiten die öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen und besser nutzen zu können. Die Resonanz zu den Ansagen ist bis auf wenige Ausnahmen positiv."

    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

  • H.

    Hallo VVO,

    ich möchte mich mal positiv über den SEV bzw. Umleiter aufgrund der Baumaßnahme am Dresdner Hauptbahnhof äußern.

    Als jemand, der von Freital aus in die Neustadt zur Arbeit muss, ist der Umleiter zum Bahnhof Neustadt natürlich sehr praktisch. An sich keine leider keine Zeitersparnis, da sich dadurch mein Fußweg verlängert, aber schon allein das nicht mehr am Hauptbahnhof umsteigen zu müssen macht schon viel aus, da nicht mehr die Angst mitfährt, dort den Anschluss zu verpassen.

    Dass es nur ein Zug in der Stunde betrifft, ist natürlich auch etwas schade, aber seine Arbeitszeiten kann man ja entsprechend anpassen.

    Der SEV Plauen - Hauptbahnhof ist auch gut umgesetzt, man muss durch den engen Takt nicht lange warten, ich finde es allerdings etwas albern, dass man in DD-Plauen den Wendekreisverkehr mitfahren muss. Traut man es den Fahrgästen nicht zu, selbstständig die Straße zu überqueren?

    Ich bin daher fast schon geneigt zu sagen oder mir zu wünschen, dass die Züge aus Richtung Chemnitz/Freiberg/Tharandt/Freital auch nach Ende der Baumaßnahme in DD-Neustadt enden sollten oder dass zumindest mal geprüft wird, ob das nicht für jeden zweiten Zug im Wechsel möglich wäre.

    Mit freundlichen Grüßen

    H.

    VVO

    Hallo H.,

    vielen.Dank für Ihre lobenden Worte zum aktuellen Verkehrskonzept und Ersatzangebot im Bereich Freital – Dresden.

    Bei der Durchführung des Ersatzverkehres hat sich in den ersten Wochen herausgestellt, dass das dann zwangsläufige Überqueren der Straße am S-Bahnhof Plauen (Zugang und Fahrstuhl befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite) insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen durchaus herausfordernd ist. Aufgrund der mit entsprechenden Puffern versehenen Fahr- und Umsteigezeit des Ersatzverkehres wurde daher gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen abgestimmt, zunächst die "Wendefahrt" im Kreisverkehr Altplauen durchzuführen und dann auf der "richtigen" Seite - im Rahmen eines ggf. etwas längeren Aufenthaltes - den Aus- und Zustieg zum Ersatzverkehr zu ermöglichen. Außerdem ermöglicht diese Bedienung den Busfahrern ggf. den Fahrtweg über die Würzburger Straße nach Dresden-Plauen, welcher im Störungs- und Bauarbeitenfall in den letzten Monaten bereits öfter genutzt werden musste.

    Hinsichtlich der grundsätzlichen Führung von Zügen aus Richtung Freital nach Dresden-Neustadt müssen wir Sie leider bis auf Weiteres enttäuschen. Aufgrund infrastrukturieller und verkehrlicher Probleme (z.B. fehlende Weichenverbindungen, hohe Anzahl an verkehrenden/kreuzenden Zügen aller Verkehrsarten rund um Dresden-Neustadt) kann dies leider nicht zeitnah umgesetzt werden. Bereits die baubedingte Führung, vorrangig des RE 3, bedurfte einiger Kompromisse und Fahrzeitverlängerungen, die nur dadurch möglich waren, dass durch den Bau am Kreuzungsbauwerk Dresden Hbf der dortige Verkehr ohnehin eingeschränkt bzw. kleinräumig umgeleitet wurde. Wir können hier nur auf die i.d.R. guten Umstiege am Dresdner Hbf, insbesondere zur S-Bahn (verkehrt in der Hauptverkehrszeit rund aller 10 min), in Richtung Dresden-Neustadt verweisen und danken für Ihr Verständnis.

    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

  • St. Melzer

    Guten Tag,

    ich bin überrascht über die Fahrzeugprobleme bei DB Regio.

    Es wird berichtet, dass nicht genügend Fahrzeuge des Typs Desiro zur Verfügung stehen. Allerdings ist schon seit Dezember 2025 die RB71 im SEV, seit zwei Monaten sogar komplett. Dadurch sind drei Triebwagen frei geworden. Was ist denn mit denen passiert? Hat man vergessen, dass diese auch noch zur Verfügung stehen? Warum erzählt man den Fahrgästzen jetzt den Quatsch, dass zuviele Fahrzeuge notwendige Werkstattaufenthalte haben? Es können doch nicht alle gleichzeitig kaputt sein, zumal drei Fahrzeuge "übrig" sind?

    Bei der elektrischen S-Bahn kommen immer wieder Ersatzfahrzeuge von DB Gebrauchtzug zum Einsatz. Meist Fahrzeuge der Baureihe 143, inzwischen auch ein Fahrzeug der Baureihe 112. Gleichzeitig ist aber 146 010 ("Schloss Wackerbarth") derzeit um Magdeburg unterwegs. Wie passt das zusammen? Einerseits fehlen die Loks, andererseits fahren diese ganz woanders?

    Gefühlt nimmt der VVO das alles aber klaglos hin. Andere Besteller arbeiten mit Pönalen und geben auch mal der Öffentlichkeit ein ordentliches Feedback außer weichgespülten Antworten auf die berechtigten Beschwerden.

    VG St. Melzer

    VVO

    Hallo Herr Melzer,

    folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:

    "Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die damit verbundenen kritischen Fragen zur aktuellen Fahrzeugverfügbarkeit im VVO-Dieselnetz sowie im Bereich der S-Bahn-Ersatzverkehre.

    Es ist korrekt, dass sich durch die Sperrung der RB 71 im Schienenersatzverkehr der laufende Fahrzeugbedarf im VVO-Dieselnetz insgesamt reduziert hat. Gleichzeitig wurde dieser Zeitraum jedoch genutzt, um bereits im Vorfeld größere Fristen und umfangreichere Werkstattaufenthalte einzuplanen. Dadurch sind aktuell mehr Fahrzeuge als im Regelbetrieb gebunden und stehen nicht für den Einsatz im täglichen Betrieb zur Verfügung.

    Hinzu kommt, dass ein weiteres Fahrzeug aufgrund der Entgleisung in Glashütte derzeit weiterhin nicht einsatzfähig ist und somit zusätzlich aus dem Fahrzeugbestand fehlt. Insgesamt ist die verfügbare Flotte damit nicht in dem Umfang nutzbar, wie es auf den ersten Blick aus der reinen SEV-Situation der RB 71 erscheinen könnte.

    Bezüglich des von Ihnen angesprochenen Fahrzeugs aus dem Bestand: Dieses hat nach Instandhaltungsmaßnahmen wiederholt Störungen gezeigt und wurde daher zur tiefergehenden technischen Prüfung in das Werk Magdeburg überführt. Um sicherzustellen, dass es anschließend zuverlässig in den Betrieb zurückkehren kann, wird es derzeit im ENORM-Netz im Rahmen von Lastfahrten getestet. Erst wenn es dort über mehrere Tage hinweg stabil und störungsfrei läuft, erfolgt die Rückführung nach Dresden.

    Vor diesem Hintergrund ergibt sich die aktuell wahrgenommene angespannte Fahrzeuglage aus einer Kombination aus planmäßigen Instandhaltungen, unvorhergesehenen Ausfällen sowie gezielten technischen Prüfungen einzelner Fahrzeuge. Dies führt kurzfristig zu Einschränkungen in der Flexibilität der Fahrzeugdisposition.

    Wir verstehen, dass diese Situation aus Fahrgastsicht schwer nachvollziehbar wirkt, und nehmen die Kritik an der Kommunikation sehr ernst. Gleichzeitig arbeiten alle Beteiligten daran, die Verfügbarkeit schrittweise zu stabilisieren und die Auswirkungen auf den Betrieb so gering wie möglich zu halten."


    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

VVO-Netiquette

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Unsere Spielregeln

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Regelbruch

Bei Verstößen halten wir uns vor, entsprechende Beiträge zu löschen.

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