Lob & Kritik
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Mathias Wilk
Und schon wieder hat die S1 - jetzt schon Dresden Hbf - über 10 Minuten Verspätung. Erfahrungsgemäß wird sich das noch aufsummieren. Keine Chance mehr seinen Anschlussbus in Königstein zu bekommen. Das heißt mal wieder eine Stunde auf den nächsten warten. Würde es das Deutschlandticket nicht geben, müsste man dafür sogar deutlich mehr als Doppelte im Monat bezahlen. Inzwischen ist man ja schon bescheiden geworden und froh, dass man überhaupt da ankommt wohin man wollte. Ärgerlich vor allem, da dass ja schon seit Jahren so geht und eher schlimmer als besser wird. Da nutzt mir ihr Bedauern auch nichts.
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Mathias Wilk
Ich bin Pendler und nutze täglich die S8 und die S1. Im Moment braucht man nicht nur ein dickes Fell um nicht zu frieren, sondern auch um eine gewisse Gelassenheit zu bewahren. Mal wieder und mal ehrlich, es ist mir persönlich egal, ob gebaut wird. Schön - klar, weil vielleicht dann mal meine Enkel oder Urenkel pünktlich von A nach B kommen, was im übrigen vereinfacht gesagt die einzige Aufgabe der DB ist. Wie gesagt, schön dass gebaut wird, nur muss ich ja trotzdem irgendwie pünktlich auf Arbeit sein. In dem Satz „… kann es zu Zugausfällen und Verspätungen kommen. Bitte informieren Sie sich kurz vor Fahrtantritt …“, steckt eigentlich soviel Respektlosigkeit seinen Kunden gegenüber, dass sich jedes andere Unternehmen schämen würde. Zumal hier teils von Zeiträumen bis November geschrieben wird. Wie stellen Sie sich das vor? Soll ich als Pendler nachts ständig in die App schauen, ob eventuell mein Zug fährt oder nicht? Und selbst wenn ich es machen würde, was würde es mir nutzen? Die App ist nicht immer sonderlich aktuell. Letzte Woche war ich laut App bereits in Klotzsche, obwohl der Zug noch im Hauptbahnhof Dresden stand. Oder wenn ich im Zug sitze und es wird spontan entschieden, heute fahren wir mal nur bis Pirna. Wäre es nicht seinen Kunden gegenüber fair und respektvoll gegenüber bei geplanten länger andauernden Bauarbeiten die Fahrpläne entsprechend anzupassen, dass die Züge, die fahren, wenigstens verlässlich fahren. Sitze übrigens gerade am Hauptbahnhof und hier kommen sekündlich Durchsagen von Zugausfällen und Verspätungen von sage und schreibe bis zu 70 Minuten. Und das ist leider keine Ausnahme, sondern fast schon ein immer wiederkehrender Dauerzustand bei der Bahn. Wie am Anfang geschrieben von A nach B, sie haben nur die eine Aufgabe und versagen auf ganzer Linie. Immer und immer wieder. Verständnis hat man dafür schon lange nicht mehr.
VVO
Sehr geehrter Herr Wilk,
wir können Ihren Ärger und Ihre Verärgerung sehr gut nachvollziehen. Wenn man täglich auf die Linien S1 und S8 angewiesen ist, um pünktlich zur Arbeit zu kommen, sind wiederkehrende Verspätungen, kurzfristige Ausfälle oder verkürzte Fahrten eine enorme Belastung.
Die von Ihnen zitierte Formulierung „… es kann zu Zugausfällen und Verspätungen kommen. Bitte informieren Sie sich kurz vor Fahrtantritt …“ soll keinesfalls respektlos wirken. Sie wird verwendet, wenn Dauer und konkrete Auswirkungen einer Störung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht verlässlich absehbar sind. In vielen Fällen – etwa bei polizeilichen Ermittlungen, Streckensperrungen oder kurzfristig verlängerten Bauarbeiten durch den Infrastrukturbetreiber DB InfraGo – erhalten die Verkehrsunternehmen selbst nur schrittweise Informationen.
Aktuell kam es insbesondere auf der S1 zu Ausfällen und einzelnen Verspätungen, da sich Baumaßnahmen kurzfristig verlängert haben. In diesem Zusammenhang endeten einzelne S-Bahnen außerplanmäßig bereits in Pirna. Auch die von Ihnen angesprochene S-Bahn mit einer Verspätung von 70–80 Minuten (Zug 31709) musste nach Recherche bei DB Regio Südost aufgrund einer schwerwiegenden technischen Störung in Meißen-Altstadt intensiv überprüft werden. Die Sicherheit der Fahrgäste hat dabei oberste Priorität. Der Zug konnte anschließend mit Verspätung weiterfahren und endete in Heidenau.
Zu Ihrer Kritik an der App: Im Regelbetrieb werden die Züge auf vielen Strecken über ein Leitsystem in Echtzeit erfasst und die Daten automatisch in die Auskunftssysteme übertragen. Wenn ein Zug jedoch aufgrund einer Störung nicht wie geplant abfahren kann, müssen Disponenten manuell eine neue Prognose hinterlegen. Erfolgt dies nicht rechtzeitig – insbesondere in sehr angespannten Betriebssituationen – kann es leider zu fehlerhaften oder missverständlichen Anzeigen kommen, wie von Ihnen geschildert. Das entspricht selbstverständlich nicht unserem Anspruch an eine verlässliche Kundeninformation. Ihr Hinweis wurde an die zuständige Leitstelle weitergegeben.
Sie sprechen außerdem die Frage an, warum bei längerfristigen Bauarbeiten nicht grundsätzlich angepasste und dann verlässlich fahrende Fahrpläne veröffentlicht werden. Bei planbaren Maßnahmen geschieht genau das – hier werden regulär Baustellenfahrpläne erstellt und veröffentlicht. Problematisch sind jedoch kurzfristige Änderungen oder unvorhergesehene Verlängerungen bereits laufender Maßnahmen. In diesen Fällen bleibt häufig keine ausreichende Vorlaufzeit, um einen stabilen Ersatzfahrplan inklusive Ersatzverkehr zu organisieren.
Den von Ihnen erwähnten Zeitraum „bis November“ können wir ohne nähere Angaben leider nicht eindeutig zuordnen. Gern prüfen wir dies konkret, wenn Sie uns mitteilen, auf welche Information oder Strecke sich dieser Hinweis bezieht.
Uns ist bewusst, dass all diese Erläuterungen die tägliche Belastung für Sie als Pendler nicht unmittelbar verringern. Dennoch möchten wir betonen, dass wir Ihre Kritik ernst nehmen.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
S8
Sehr geehrtes Team vom VVO/DB Regio Südost,
heute am 13.02.2023 hatte die S8 mal wieder 15+ Minuten Verspätung.
Ich habe aus Ihren letzten Antworten rauslesen können, dass es scheinbar an Bauarbeiten an der Strecke liegt. Nun stell ich mir allerdings die Frage, weshalb es dann nicht so kommuniziert wird, sondern es immer „Verspätete Bereitstellung des Zuges“ heißt? Der Gipfel der Unzuverlässigkeit war heute der komplette Ausfall der Bahnhöfe Bischheim-Gersdorf und Kamenz! Bitte verzeihen Sie mir meine Ausdrucksweise, aber das kann doch nicht ihr Ernst sein!? Wenn das die nächsten Wochen und Monate so weitergeht, na dann Gute Nacht! Ich habe natürlich Verständnis für etwaige unkontrollierte Abweichungen vom Fahrplan aufgrund von nötigen Bauarbeiten, aber so kann es meiner Meinung nach nicht weitergehen! Besonders auffällig ist auch, dass solche derartigen Probleme überwiegend in den Ferien auftauchen, da ist ja auch kein Mensch unterwegs, denn es fahren ja ausschließlich schulpflichtige Kinder mit dem Zug!
Ich bitte Sie inständig, dass Sie DBInfraGo diesbezüglich sensibilisieren, damit so wenig wie möglich ausfällt oder dauerhaft Verspätung hat.
Danke für Ihre Zeit!
Mit freundlichen Grüßen -
Karl
Guten Tag,
ich möchte meine Kritik am aktuellen Vorgehen bei der S8 äußern.
Früher wurde die S8 bei Störungen oder Baumaßnahmen nur bis Dresden-Neustadt geführt, um die durch den Hauptbahnhof entstehenden Verspätungen zu vermeiden. Dadurch blieb die Verbindung nach Kamenz stabil und zuverlässig.
Inzwischen endet die S8 jedoch teilweise vorzeitig, obwohl ab Dresden-Neustadt zahlreiche Alternativen wie S-Bahnen, Regionalzüge oder Straßenbahnen bestehen. Nach Kamenz hingegen ist die S8 die einzige schnelle Verbindung, sodass Fahrgäste bei einem vorzeitigen Ende massive Verzögerungen hinnehmen müssen. Zuletzt summierten sich diese Verzögerungen auf über 50 Minuten (Dienstag).
Es ist unverständlich, warum diese zuvor praktikable Lösung nicht mehr angewendet wird. Für die Pendlerinnen und Pendler auf dem Abschnitt nach Kamenz ist das aktuelle Vorgehen äußerst nachteilig und wirkt schlecht geplant.
Warum werden Züge nicht, wenn sie in wenigen Minuten wieder in Dresden-Neustadt wären, vorzeitig beendet, um so die Verspätungen zu minimieren? Stattdessen fahren sie weiter in den Hauptbahnhof und enden mit deutlicher Verspätung in Radeberg. Das muss nicht sein.
Meiner Ansicht nach sollte ein vorzeitiges Ende in Dresden-Neustadt immer die bevorzugte Entscheidung sein, sobald der Zug eine nennenswerte Verspätung hat. So würde verhindert, dass der Streckenabschnitt nach Kamenz unnötig beeinträchtigt wird.
Mit freundlichen Grüßen
KarlVVO
Hallo Karl,
ob die S8 bei einer Verspätung bereits am Bahnhof Dresden-Neustadt endet, ist generell eine operative Entscheidung der DB Regio bzw. DB InfraGO.
Laut der DB Regio ist ein vorzeitiges Wenden in Dresden-Neustadt aufgrund von Personalwechseln in Dresden Hbf teilweise nicht möglich.
Ihr Hinweis wird jedoch intern noch einmal geprüft.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
S8
Sehr geehrtes Team vom VVO/DB Regio Südost,
heute ist Tag 4 auf der Liste der Verspätungen.
S8 Abfahrt 05:36 Uhr von Großröhrsdorf hat mal wieder mindestens 15 Minuten Verspätung.
Was ist heute das Problem?
Es kann doch nicht jeden einzelnen Tag etwas schief laufen, das ist ja fast nicht mehr normal!
Zum Glück gibt es für das D-Ticket keine Kundengarantien mehr ab 15 Minuten, sonst hätten Ihre Mitarbeiter aber mächtig zu tun...
Auf ein Neues!
Mit freundlichen GrüßenVVO
Sehr geehrter Herr S 8,
wie schon die letzten Tage, entstehen die Verspätungen auf der S 8 weiterhin durch die Baustelle auf der Strecke.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO