Lob & Kritik
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St. Melzer
Guten Tag,
ich bin überrascht über die Fahrzeugprobleme bei DB Regio.
Es wird berichtet, dass nicht genügend Fahrzeuge des Typs Desiro zur Verfügung stehen. Allerdings ist schon seit Dezember 2025 die RB71 im SEV, seit zwei Monaten sogar komplett. Dadurch sind drei Triebwagen frei geworden. Was ist denn mit denen passiert? Hat man vergessen, dass diese auch noch zur Verfügung stehen? Warum erzählt man den Fahrgästzen jetzt den Quatsch, dass zuviele Fahrzeuge notwendige Werkstattaufenthalte haben? Es können doch nicht alle gleichzeitig kaputt sein, zumal drei Fahrzeuge "übrig" sind?
Bei der elektrischen S-Bahn kommen immer wieder Ersatzfahrzeuge von DB Gebrauchtzug zum Einsatz. Meist Fahrzeuge der Baureihe 143, inzwischen auch ein Fahrzeug der Baureihe 112. Gleichzeitig ist aber 146 010 ("Schloss Wackerbarth") derzeit um Magdeburg unterwegs. Wie passt das zusammen? Einerseits fehlen die Loks, andererseits fahren diese ganz woanders?
Gefühlt nimmt der VVO das alles aber klaglos hin. Andere Besteller arbeiten mit Pönalen und geben auch mal der Öffentlichkeit ein ordentliches Feedback außer weichgespülten Antworten auf die berechtigten Beschwerden.
VG St. MelzerVVO
Hallo Herr Melzer,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die damit verbundenen kritischen Fragen zur aktuellen Fahrzeugverfügbarkeit im VVO-Dieselnetz sowie im Bereich der S-Bahn-Ersatzverkehre.
Es ist korrekt, dass sich durch die Sperrung der RB 71 im Schienenersatzverkehr der laufende Fahrzeugbedarf im VVO-Dieselnetz insgesamt reduziert hat. Gleichzeitig wurde dieser Zeitraum jedoch genutzt, um bereits im Vorfeld größere Fristen und umfangreichere Werkstattaufenthalte einzuplanen. Dadurch sind aktuell mehr Fahrzeuge als im Regelbetrieb gebunden und stehen nicht für den Einsatz im täglichen Betrieb zur Verfügung.
Hinzu kommt, dass ein weiteres Fahrzeug aufgrund der Entgleisung in Glashütte derzeit weiterhin nicht einsatzfähig ist und somit zusätzlich aus dem Fahrzeugbestand fehlt. Insgesamt ist die verfügbare Flotte damit nicht in dem Umfang nutzbar, wie es auf den ersten Blick aus der reinen SEV-Situation der RB 71 erscheinen könnte.
Bezüglich des von Ihnen angesprochenen Fahrzeugs aus dem Bestand: Dieses hat nach Instandhaltungsmaßnahmen wiederholt Störungen gezeigt und wurde daher zur tiefergehenden technischen Prüfung in das Werk Magdeburg überführt. Um sicherzustellen, dass es anschließend zuverlässig in den Betrieb zurückkehren kann, wird es derzeit im ENORM-Netz im Rahmen von Lastfahrten getestet. Erst wenn es dort über mehrere Tage hinweg stabil und störungsfrei läuft, erfolgt die Rückführung nach Dresden.
Vor diesem Hintergrund ergibt sich die aktuell wahrgenommene angespannte Fahrzeuglage aus einer Kombination aus planmäßigen Instandhaltungen, unvorhergesehenen Ausfällen sowie gezielten technischen Prüfungen einzelner Fahrzeuge. Dies führt kurzfristig zu Einschränkungen in der Flexibilität der Fahrzeugdisposition.
Wir verstehen, dass diese Situation aus Fahrgastsicht schwer nachvollziehbar wirkt, und nehmen die Kritik an der Kommunikation sehr ernst. Gleichzeitig arbeiten alle Beteiligten daran, die Verfügbarkeit schrittweise zu stabilisieren und die Auswirkungen auf den Betrieb so gering wie möglich zu halten."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Matthias
Guten Tag,
meine Freundin bat mich, folgenden Sachverhalt zu klären. Am 02.06.2026 wollte meine Freundin die Buslinie 414 ab Haltestelle Gasthaus Taubenheim b. Meißen um 19:40 Uhr in Richtung Meißen Busbahnhof nutzen. Laut ihrer Aussage fuhr der Bus ab dieser Haltestelle schon um 19:36 Uhr ab, Sie fragte freundlich den Busfahrer warum er schon so zeitig abgefahren sei, darauf hin sagte er wohl in einem nicht so netten Ton was die Frage soll und Sie soll sich hinten in den Bus setzen. Bitte klären Sie die Fahrt an diesem besagten Tag ab und überprüfen Sie bitte die tatsächlichen Abfahrtszeiten dieser Fahrt.
Sollte der Bus wirklich schon so zeitig abgefahren sein, sollte man die Fachkraft im Fahrbetrieb bitte darauf hinweisen, dass der Fahrplan eingehalten wird, zumal es sich um die letzte Fahrt an diesem Tag gehandelt hat. Und wenn meine Freundin freundlich fragt warum die Abfahrt schon so zeitig war, dann kann man kurz innehalten und sich entschuldigen, auch wenn ich weiß, dass einige Fahrgäste den Fahrern nicht freundlich gegenüber stehen. Ich bedanke mich im voraus. Mit freundlichen GrüßenVVO
Hallo Matthias,
folgende Antwort haben wir von der Verkehrsgesellschaft Meißen mbH (VGM) erhalten:
"Vielen Dank für Ihre Nachricht und den Hinweis zu der Fahrt der Linie 414 am 02.06.2026 ab der Haltestelle Gasthaus Taubenheim b. Meißen.
Es tut uns leid zu hören, dass Ihre Freundin diese Situation als unangenehm empfunden hat. Wir können nachvollziehen, dass insbesondere bei der letzten Fahrt des Tages eine vorzeitige Abfahrt zu Verunsicherung und Ärger führen kann.
Die von Ihnen geschilderte Fahrt haben wir geprüft. Laut unseren RBL-Daten ist der Bus tatsächlich zu zeitig abgefahren. Dieser Sachverhalt wurde mit dem Fahrpersonal ausgewertet und es wurde eine Ermahnung ausgesprochen.
Unabhängig davon legen wir großen Wert auf einen respektvollen und freundlichen Umgang mit unseren Fahrgästen. Wir bedauern, wenn der Eindruck entstanden ist, dass dies in der geschilderten Situation nicht der Fall war.
Vielen Dank, dass Sie uns auf diesen Vorfall aufmerksam gemacht haben. Ihr Hinweis hilft uns dabei, die Qualität unseres Angebots und unseres Kundenservice kontinuierlich zu verbessern."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Ein Bahnbenutzer
Warum schafft DB Regio es nicht geplanten (!) SEV so zu organisieren wie es in vielen anderen mitteleuropäischen Ländern üblich ist?
Fahrt am 31.5. mit der vorletzten Verbindung des RE50 von Dresden Hbf nach Leipzig. Warum wir zwischen Glaubitz und dem temporären Endbahnhof Riesa 10' Verspätung anhäufen bleibt Geheimnis von InfraGo. Etwa 50 hoffnungsvolle Umsteiger und ein engagierter Zugbegleiter streben treppab-treppauf zum Busbahnhof und sehen? Nichts! Kein einziger Bus und der nächste per Anzeige beworbene SEV soll in 55 Minuten gen Oschatz fahren. Der eigentliche Anschlußbus ist pünktlich und ohne einen einzigen Fahrgast nach Oschatz (oder wo auch immer hin) gestartet. Freundlicherweise gelingt es dem wirklich zu lobenden Zugbegleiter die Fahrgäste mit der Organisation der Rückkehr des Busses bei Laune zu halten. So halbiert sich die Wartezeit auf ca. 30 Minuten und wieder durch selbst geknüpfte Kontakte des Zub wartet der Anschluss nach Leipzig im Bahnhof Oschatz. Für den hier sintflutartigen Regen kann DB Regio wirklich nichts, 30' früher (also pünktlich) wäre der Umstieg noch im Trockenen gewesen.
Wenn DB Regio immerhin begriffen hat, den SEV mit Begleitung durch den planmäßigen Zub zu fahren muss auch ganz klar geregelt werden, dass kein Bus ohne Begleiter abfährt! Warum muss diese seit Jahrzehnten bewährte Praxis immer wieder neu eingefordert werden?
Quintessenz dieser eigenmächtigen Abfahrt des SEV war unnötige Verspätung für die Fahrgäste nach Leipzig. Und natürlich auch die verspätete Abfahrt des nächsten SEV von OZ in Richtung Dresden. Es pendelte nur dieser eine Bus zwischen Riesa und Oschatz. Während die Güterzüge fleißig rollten...
Es wäre schön, wenn Sie auch meine Frage nach der schleichenden Deklassierung der RE50-Züge beantworten würden. Heute nach ca. vier Wochen saß ich schon wieder in diesem (hoffentlich nur einem) Zug mit der fehlenden Tür zur 1. Klasse und den dort entfernten Hinweisen auf den Klassenwechsel. Dementsprechend überfüllt war auch dieser Bereich. Für unterwegs zusteigende Fahrgäste mit dem Aufpreis 1. Klasse sehr ärgerlich. Wann wird hier endlich, auch durch konsequente Fahrscheinkontrollen, gegengesteuert?
Die Nichtveröffentlichung meiner Anfrage zu dieser Problematik betrachte ich als willentliche Missachtung derjenigen Fahrgäste, die mit ihren Aufpreisen den sächsischen Nahverkehr übers normale Maß hinaus alimentieren. Wenn diese Mehreinnahmen nicht gewünscht sind sollte man dies auch klar benennen.VVO
Hallo Bahnbenutzer,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Vielen Dank für die Hinweise bezüglich Ihrer Fahrt von Dresden nach Leipzig, welche ebenfalls von einem SEV (Schienenersatzverkehr) betroffen war.
Allgemeinumfassend beeinträchtigt der SEV die Fahrten unserer Reisenden beispielsweise durch längere Fahrtzeiten. Dass Sie nun diesen Bus, aufgrund Verspätung der RE50, nicht erreicht haben bedauern wir ausdrücklich.
Baubedingt kann es durchaus vorkommen, dass die Züge verspätet abfahren/ankommen können. In solchen Situationen ist eine ordentliche und transparente Kommunikation zwischen Busunternehmen und Eisenbahnverkehrsunternehmen von Nöten.
Der Ersatzverkehr orientiert sich grundsätzlich an einem festen Fahrplan und kann in der Regel nicht auf verspätete Züge warten. Allerdings haben unsere beauftragten Ersatzbusse die Anweisung, bei sehr geringen Verzögerungen auf die Reisenden des verspäteten Zuges zu warten, sofern der Fahrplan des Busses dadurch noch eingehalten werden kann. Wenn Fahrgäste sich in direkter Reichweite befinden, sollte der Bus auf sie warten.
Es ist jedoch für die Busfahrer nicht immer einfach, in jeder Situation die richtige Entscheidung zu treffen, da sie auch ihren eigenen Fahrplan einhalten müssen. Eine Verspätung des Busses kann wiederum dazu führen, dass andere Fahrgäste ihre Anschlüsse verpassen, was ebenfalls zu Unzufriedenheit führen kann. Dass es in diesem Fall keine konkrete Absprache gab, und dies zu dem versäumten Anschluss führte, bitten wir zu entschuldigen.
Auf Nachfrage bei unserer Fachabteilung können wir bezüglich der fehlenden Tür zw. 1. und 2. Klasse sagen, dass diese aufgrund eines Vandalismusschadens entfernt werden musste. Dies ist jedoch aus aktueller Sicht kein Grund dafür, dieses Fahrzeug komplett aus dem Verkehr zu ziehen, da dies sicherlich mehrere Fahrtausfälle verursachen würde.
Eine neue Tür ist bereits bestellt, jedoch dauert die Anlieferung. Sobald die Tür da ist wird diese auch umgehend wieder eingebaut, sodass die Trennung von 1. zu 2. Klasse wieder ersichtlich ist.
Die Fahrkartenkontrollen werden im Regelfall ordnungsgemäß durchgeführt. Sollte es jedoch zu unbesetzten Schichten kommen, oder der Zug ist entsprechend voll, sodass die Fahrkartenkontrolle andauert, kann leider nicht immer sofort gehandelt werden.
Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und werden Ihre Erfahrungen an die zuständigen Fachbereiche nochmals weitergeben. Es soll sichergestellt werden, dass die Fahrer entsprechend sensibilisiert werden, um die Pünktlichkeit der Züge genauer zu überprüfen und kleinere Verspätungen besser zu berücksichtigen. Ziel ist es, solche Situationen in Zukunft zu minimieren und die Wartezeiten für unsere Fahrgäste so kurz wie möglich zu halten.
Wir bedauern die entstandenen Umstände und hoffen, dass Ihre kommenden Fahrten spürbar besser verlaufen."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
Frau Löschner
Heute früh kam es in der S8 von Kamenz nach Dresden wieder zu einem
erheblichen Engpass. Für den Berufsverkehr stand nur ein Waggon zur Verfügung.
Fahrradmitnahme war nur sehr eingeschränkt möglich. Dies ist nicht das erste Mal,
das nur ein Waggon in dieser Hauptzeit früh fährt, und es ist auch ohne Fahrräder
immer sehr ärgerlich und anstrengend.
Darum fordere ich den VVO bzw die Deutsche Bahn auf, dauerhaft mehr
Waggons zur Verfügung zu stellen. Das würde das Image der DB deutlich
verbessern und zufriedenere Fahrgäste bringen.
Mit freundlichen Grüßen
c. LöschnerVVO
Sehr geehrte Frau Löschner,
wir können Ihren Unmut über die eingeschränkten Platzverhältnisse, insbesondere im Hinblick auf die Fahrradmitnahme, gut nachvollziehen. Ihre Beobachtung haben wir an das zuständige Eisenbahnverkehrsunternehmen weitergeleitet und hierzu folgende Auskunft erhalten:Derzeit befinden sich mehrere Triebfahrzeuge aufgrund notwendiger Werkstattaufenthalte nicht im regulären Betrieb. Dadurch kommt es vorübergehend zu Fahrzeugengpässen, sodass auf einzelnen Fahrten der S8 nur ein Triebwagen anstelle der üblichen Doppeltraktion eingesetzt werden kann. Die daraus resultierende Kapazitätsreduzierung ist den Verantwortlichen bekannt und wird bedauert.
Nach Rücksprache mit den Angebotsplanern wird derzeit davon ausgegangen, dass sich die Fahrzeugverfügbarkeit im Laufe der Woche wieder verbessert und damit auch wieder häufiger die reguläre Kapazität bereitgestellt werden kann.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team -
S8
Sehr geehrtes Team vom VVO bzw. der DB Regio Südost,
hiermit möchte ich mich über die derzeitige Situation auf der Linie S8 beschweren.
Seit gestern verkehrt auf der S8 offenbar durchgängig nur noch ein Triebwagen anstelle der bisher üblichen Doppeltraktion mit zwei Fahrzeugen. Dadurch hat sich die verfügbare Kapazität erheblich reduziert, was insbesondere zu stark ausgelasteten Zügen führt.
Besonders problematisch ist dies für Fahrgäste mit Fahrrädern. Durch den Wegfall eines Triebwagens stehen deutlich weniger Mehrzweckflächen zur Verfügung, sodass es im Fahrradbereich sehr eng wird. Die Mitnahme von Fahrrädern wird dadurch erheblich erschwert und führt teilweise zu Konflikten um die wenigen verfügbaren Stellplätze.
Da die S8 von vielen Pendlern und Freizeitreisenden genutzt wird, halte ich diese dauerhafte Kapazitätsreduzierung für nicht angemessen. Ich bitte daher um Auskunft über die Gründe für den Einsatz nur eines Triebwagens sowie darüber, ob und wann wieder die bisher übliche Kapazität bereitgestellt wird.
Ich hoffe auf eine baldige Besserung!
Mit freundlichen GrüßenVVO
Guten Tag S8,
nach Auskunft von DB Regio Südost kommt es derzeit aufgrund mehrerer Triebfahrzeuge in der Werkstatt zu Fahrzeugengpässen. Daher können auf der S8 vorübergehend nicht alle Fahrten in der üblichen Doppeltraktion verkehren, wodurch sich die Kapazität reduziert.Nach Rücksprache mit den Angebotsplanern wird erwartet, dass sich die Situation im Laufe der Woche verbessert und wieder häufiger die reguläre Kapazität zur Verfügung steht.
Wir bitten die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team