Lob & Kritik
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Der Müglitztaler
Ich habe wieder was zum Thema Anschluss und Warten zwischen RB72 und S1.
Heuten kam die S1 erst um 09:07 Uhr in Heidenau an, und trotzdem wird noch auf die verspätete eins um 9:21 Uhr gewartet sodass die RB72 mit 5 Minuten minus losfährt.
Bitte erklären Sie mir den Sinn dahinter.
Wer den Abschluss 9:18 Uhr nach Altenberg erreichen möchte, hätte zwei S-Bahnen vorher die Chance gehabt weil diese auch Verspätung hatten.
Die Transportleistung in Leipzig sollte überlegen, wo die größte Priorität liegt.
Auf einer zweigleisigen Linie mit besseren Anschlussmöglichkeiten oder auf einen eingleisigen Abschnitt mit engen Fahrplänen.
Das gleiche kann man auch früh 7:18 Uhr gut beobachten wo bereits schon ein Verstärkerzug der ja um 7:04 Uhr eintrifft erst um 7:12 Uhr da ist und trotzdem noch die reguläre S1 abgewartet wird.VVO
Hallo Müglitztaler,
folgende Antwort haben wir von DB Regio Südost erhalten:
"Ich kann gut nachvollziehen, dass die Situation für Sie ärgerlich war. Wenn der eigene Zug aufgrund des Wartens auf einen Anschluss verspätet abfährt, entsteht schnell der Eindruck, dass die Interessen der bereits im Zug befindlichen Fahrgäste hinter denen der Umsteiger zurückstehen.
Bei Entscheidungen über das Warten auf verspätete Anschlüsse müssen jedoch stets die Auswirkungen auf alle betroffenen Reisenden berücksichtigt werden. Dabei wird im Einzelfall geprüft, wie viele Fahrgäste von einem Anschluss profitieren würden, wie lange diese andernfalls auf die nächste Verbindung warten müssten und welche Folgen eine verspätete Abfahrt für den weiteren Betriebsablauf hat.
Im vorliegenden Fall wurde die Entscheidung getroffen, auf die verspätete S1 zu warten, da die betroffenen Reisenden andernfalls etwa eine Stunde auf die nächste Reisemöglichkeit in Richtung Kurort Altenberg hätten warten müssen. Die dadurch entstandene Verzögerung für die RB72 betrug vier Minuten am Zielbahnhof. Zudem konnte die Verspätung im weiteren Betriebsablauf wieder ausgeglichen werden, sodass die Rückleistung planmäßig verkehren konnte.
Uns ist bewusst, dass insbesondere auf Streckenabschnitten mit dichter Taktfolge oder eingleisiger Infrastruktur bereits geringe Verspätungen kritisch betrachtet werden. Daher prüfen unsere Betriebsverantwortlichen bei jeder Anschlussentscheidung sehr sorgfältig, ob die Vorteile für die umsteigenden Fahrgäste die möglichen Auswirkungen auf den weiteren Zugverkehr rechtfertigen.
Ihre Anmerkung, die betrieblichen Besonderheiten des betreffenden Streckenabschnitts bei solchen Entscheidungen noch stärker zu berücksichtigen, ist nachvollziehbar. Gerne nehme ich Ihren Hinweis auf und leite ihn an die zuständigen Stellen weiter.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Ihre Rückmeldung genommen haben.
Ich wünsche Ihnen für Ihre künftigen Reisen eine angenehme und möglichst störungsfreie Fahrt."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
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Peter
Seit Kurzem sind an den S-Bahn-Bahnsteigen im Dresdner Hbf aufgrund der 'scheinbar plötzlich' beengten Bahnsteige neben den dreieckigen gelben Warnschildern auch große Aufkleber auf dem Boden. In Richtung der Aufzüge steht da tatsächlich einmal 'Durchfahrt für Rollstuhlfahrer nicht geeignet'. Ich bitte diesen Zustand ernsthaft zu hinterfragen. Alternativ kann man auch gleich die Aufzüge abbauen und offiziell verkünden, dass die Bahnsteige am Hbf Dresden für mobilitätseingeschränkte Personen nicht mehr nutzbar sind.
Und was ist generell der Grund für diese Hinweise an den - schon länger in diesem Ausbauzustand existierenden - Bahnsteigen? Eine Gesetzesänderung? Was bezweckt man mit dem Hinweis "Hier kein Aufenthalt!"? Will man für Sicherheit sensibilisieren oder das Ein- und Aussteigen beschleunigen, wäre doch ein Hinweis wie "Bitte bei Zugeinfahrten zurücktreten" oder "Bitte Laufwege freihalten!" sinnvoller, oder? Denn wenn sich alle Wartenden nur auf den breiten Plattformen bei Treppenauf- und abgängen versammeln dürfen, staut es sich und keinem ist geholfen. Die Hälfte der S-Bahn-Türen bleibt nahezu verwaist und andere müssen für die Menschentraube extra lange geöffnet bleiben.VVO
Hallo,
folgende Stellungnahme haben wir von DB InfaGo AG erhalten:
"Zunächst bedanken wir uns für die Schilderung der Wahrnehmung zu den Hinweisen auf den S-Bahn-Bahnsteigen im Dresdner Hauptbahnhof.
Die auf den Bahnsteigen angebrachten Warnschilder und Bodenmarkierungen wurden nicht aufgrund einer aktuellen baulichen Veränderung oder einer Gesetzesänderung installiert. Sie dienen vielmehr dazu, auf bereits bestehende örtliche Gegebenheiten aufmerksam zu machen und die Sicherheit aller Reisenden zu erhöhen. An einigen Stellen der Bahnsteige ist die nutzbare Breite aufgrund baulicher Rahmenbedingungen eingeschränkt. Die Hinweise sollen Reisende für diese Engstellen sensibilisieren und dazu beitragen, Konflikte zwischen wartenden Fahrgästen, durchgehenden Reisenden sowie mobilitätseingeschränkten Personen zu vermeiden.
Der Hinweis „Durchfahrt für Rollstuhlfahrer nicht geeignet“ bedeutet ausdrücklich nicht, dass die Bahnsteige oder Aufzüge für mobilitätseingeschränkte Personen nicht nutzbar sind. Er weist lediglich darauf hin, dass die betreffende Engstelle aufgrund der vorhandenen Platzverhältnisse für eine sichere Durchfahrt mit Rollstuhl nicht geeignet ist und alternative Wege genutzt werden sollten. Dieser Hinweis ist auf der für einen Rollstuhlfahrer ungünstigeren Seite angebracht. Die andere Bahnsteigseite, wird aufgrund der Fahrt - und Sichtrichtung als sicherer wahrgenommen. Die barrierefreie Erreichbarkeit der Bahnsteige über die vorgesehenen Zugänge bleibt weiterhin gewährleistet.
Auch die Markierung „Hier kein Aufenthalt!“ verfolgt ausschließlich sicherheitsrelevante Zwecke. Ziel ist es nicht, Fahrgäste auf bestimmte Bahnsteigbereiche zu beschränken oder das Ein- und Aussteigen zu beschleunigen. Vielmehr sollen die gekennzeichneten Bereiche als Bewegungs- und Rettungswege freigehalten werden, um insbesondere bei hohem Fahrgastaufkommen ausreichend Durchgangsbreiten sicherzustellen.
Ihre Anregung hinsichtlich einer verständlicheren Formulierung der Hinweise nehmen wir gern auf. Die Rückmeldung, dass Hinweise wie „Bitte Laufwege freihalten“ oder „Bitte bei Zugeinfahrten zurücktreten“ möglicherweise intuitiver wahrgenommen werden, geben wir an die zuständigen Stellen weiter."
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team
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EH
Hallo, die zweite Beschwerde an einem Tag zum RE50. 02.10.2026 Leipzig Hbf. Abfahrt 14:00 Uhr wieder nur ein fünfteiliger Talent 2 Richtung Dresden. Zum zweiten mal heute: Was denkt sich DB Regio bei der Fahrzeugwahl? Ich habe noch einen Sitzplatz bekommen, aber das Gedränge im Gang ist wirklich unerträglich!!! Die Fahrzeugwahl am 02.10.2026 ist aus meiner Sicht eine völlige Katastrophe und spottet jeder Beschreibung. Es wird wirklich Zeit, dass die Twindexx in Betrieb gehen!!!
VVO
Hallo EH,
die Twindexx sind ab Fahrplanwechsel Dezember 2026 mit im Einsatz.
Der Kundendialog meint zu Ihrem Eintrag:
"Am Wochenende kommt es immer zu einer sehr starken Auslastung, wo wir schon versuchen so gut wie möglich zu verstärken, aber leider gibt es auch ein Limit von Fahrzeugverfügbarkeit. Erst recht, da auf der Strecke nur unsere roten Talentzüge fahren dürfen.
Wenn die Anzeige abweichende Zugbildung bei der Fahrt stand, sind wir da nach der Vorgabe des Aufgabenträgers gefahren."
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
EH
Hallo VVO, ein kurzer Erfahrungsbericht aus dem RE50 02.10.2026 um theoretisch 08:12 Uhr. Am Bahnsteig 9 war ein dreiteiliger Talent 2 am Prellbock abgestellt. Davor einzeln ein fünfteiliger Talent 2, der dann tatsächlich einzeln nach Leipzig gefahren ist. Zur Hobby Messe in Leipzig wäre es sicherlich besser beide Zugteile fahren zu lassen. Im fünfteiligen Talent 2 waren dann natürlich bereits in Dresden-Neustadt die Sitzplätze sehr gut ausgelastet. Sodass in Radebeul Ost es schwierig wurde einen Sitzplätze zu bekommen. Der Lokführer, der wirklich nicht zu beneiden war, musste dann in Radebeul Ost sinngemäß die Fahrgäste über folgendes informieren: "Liebe Fahrgäste bitte halten Sie die Türen frei, ansonsten können wir nicht abfahren und es kommt zu Verspätungen.". VVO, was hat sich DB Regio dabei gedacht, aus meiner Sicht, viel zu kurze Züge nach Leipzig zur Hobby Messe einzusetzen und warum wird der einzelne Twindexx noch nicht im Liniendienst zum Beispiel zur Ausbildung eingesetzt? Vielen Dank.
VVO
Hallo EH,
vielen Dank für Ihren Hinweis.
Die Leistung 16508 verkehrt planmäßig nur mit einem ET 442.3 (Fünfteiler.)
Tatsächlich konnte ab Wurzen nicht mehr allen Reisenden ein Sitzplatz zur Verfügung gestellt werden. Die DB Regio AG wird eine Anpassung des Fahrzeugeinsatzes zur Hobby Messe in Leipzig prüfen.
Der ET 445 (Twindexx) hat derzeit noch keine Zulassung für den Fahrgastbetrieb und kann daher momentan nur für Ausbildungsfahrten ohne Reisende genutzt werden. Die Zulassung für den Fahrgasteinsatz wird in den nächsten Wochen erwartet – dann wird dieses Fahrzeug auf dem RE 50 zum Einsatz kommen.
Freundlich grüßt
Anja Baldamus
VVO-Team -
S1-Nutzer
Es geht um die "spontanen" Bauarbeiten auf der S1 zwischen Dresden und Meißen am 26. und 27.09.26:
Kamen die wirklich so kurzfristig, dass man den Fahrgästen nur operative Ausfälle und keine im Vorfeld ordentlich kommunizierten Fahrplanabweichungen anbieten konnte?
Was waren die Gründe?
Warum fiel jede zweite S1 zwischen Dresden Neustadt und Meißen aus, obwohl in Coswig gebaut wurde?
Warum fuhren nicht alle Züge wenigstens zwischen Dresden Neustadt und Radebeul Kötzschenbroda?
Was tut der VVO dafür, dass sich so etwas möglichst nicht wiederholt?VVO
Guten Tag S1-Nutzer,
der DB Regio Südost Kundendialog hat DB InfraGO um eine Auswertung der Baumaßnahmen in Coswig vom 25.09., 22:00 Uhr, bis 28.09., 4:00 Uhr gebeten, da diese zu nicht akzeptablen Betriebszuständen auf der S 1, dem RE 50 sowie den RE 15/18 geführt haben.
Zusätzlich zu den bestehenden Ausregelungen der Fahrplananordung waren offensichtlich 50 % der Zugfahrten der S 1 nicht durchführbar.
Entsprechend hoch war das Verspätungsniveau (S 1: 48 %, RE 50: 27 %).
Die Angaben im dazugehörigen Störfalleintrag von DB InfraGO („maximal vier Züge pro Stunde auf besonderen Auftrag") passen zudem nicht zur Ausregelung der Baumaßnahme. Die Ausregelung sah für die S 1, den RE 50 sowie die RE 15/18 insgesamt acht Züge pro Stunde vor, worauf das Betriebsprogramm der DB Regio AG aufbaute.
Die fachliche Zuarbeit vom zuständigen Geschäftsbereich DB InfraGO AG Fahrweg steht leider noch aus. Wir bitten Sie um noch etwas Geduld. Vielen Dank.
Mit freundlichem Gruß
Anja Baldamus
VVO-Team------
Guten Tag S1-Nutzer,
vielen Dank für Ihre Geduld. Leider warten wir derzeit noch auf die erforderliche Zuarbeit. Sobald wir hierzu neue Informationen für Sie haben, werden wir diese selbstverständlich hier einstellen. Wir bitten die Verzögerung zu entschuldigen und danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
Viele Grüße
Jana Findeisen
VVO-Team