Lob & Kritik

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  • Hugo

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit möchte ich mich über die Fahrt der Linie 443 von Stauchitz in Richtung Heyda beschweren.

    Der Bus sollte um 15:02 Uhr abfahren, kam jedoch erneut etwa 5 Minuten zu spät. Bereits vor den Sommerferien kam es bei dieser Verbindung wiederholt zu ähnlichen Verspätungen. Ich bitte Sie daher, zu prüfen, warum es bei dieser Fahrt regelmäßig zu Verzögerungen kommt.

    Zusätzlich roch es im Bus während der Fahrt sehr stark nach Zigarettenrauch. Ein solcher Geruch ist für Fahrgäste äußerst unangenehm und sollte insbesondere in einem öffentlichen Verkehrsmittel nicht vorkommen.

    Ich bitte Sie, beide Punkte zu prüfen und dafür zu sorgen, dass die Fahrplanzeiten künftig möglichst eingehalten werden und im Bus eine rauchfreie und angenehme Atmosphäre gewährleistet ist.

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

    VVO

    Hallo Hugo,

    folgende Antwort haben wir von der VGM erhalten:
     

    "Wir bedauern, dass es bei der von Ihnen genannten Fahrt erneut zu einer Verspätung gekommen ist. Wir können nachvollziehen, dass dies für Sie ärgerlich ist, insbesondere wenn Sie auf die Einhaltung der Fahrplanzeiten angewiesen sind.
    Leider lassen sich Verspätungen im Linienverkehr nicht immer vollständig vermeiden. Gründe hierfür können beispielsweise ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, Umleitungen oder ein besonders hohes Fahrgastaufkommen sein. Gerade derzeit kommt es in und um Riesa zu zahlreichen Umleitungen, die sich auf den Verkehrsablauf und damit auch auf die Fahrzeiten unserer Busse auswirken können.
    Unabhängig davon nehmen wir Ihren Hinweis auf die wiederholt auftretenden Verspätungen bei dieser Verbindung sehr ernst. Wir werden den Sachverhalt prüfen und uns bemühen, die Fahrplanzeiten künftig möglichst zuverlässig einzuhalten.
    Auch Ihren Hinweis auf den starken Geruch nach Zigarettenrauch im Bus nehmen wir sehr ernst. Wir bedauern, dass Sie während Ihrer Fahrt einer solchen unangenehmen Geruchsbelästigung ausgesetzt waren. Das Rauchen ist in unseren Fahrzeugen nicht gestattet. Zu diesem Punkt werden wir entsprechende Maßnahmen einleiten, um eine rauchfreie und angenehme Atmosphäre für alle Fahrgäste sicherzustellen.
    Vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Hinweise wie Ihre helfen uns dabei, mögliche Schwachstellen zu erkennen und unseren Service weiter zu verbessern.
    Wir bitten die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und hoffen, Sie bei Ihren nächsten Fahrt wieder von einem zuverlässigen und angenehmen Service überzeugen zu können."

     

    Viele Grüße
     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Johannes Uhlig

    Es wird inzwischen anscheinend zur Regel, dass der RE 50 von Dresden nach Leipzig Abfahrt in Dresden HBF 16:12 Uhr in einfacher 5er Traktur Talent fährt. Das ist sicher eine der am meisten genutzten Relationen des eh schon gut ausgelasteten RE50. Warum dann nur ein Zugteil? Das ist bei Weitem zu wenig. Der Zug ist teilweise so voll, das kaum noch jemand rein passt.

    In dem Zusammenhang anknüpfend an den Kommentar Di, 02.06.2026 | 22:06 eines anderen Nutzers. Das Problem der fehlenden Tür besteht weiterhin - ist es denn wirklich nicht möglich innerhalb von 2.5 Monaten so einen Schaden zu beheben?

    Daneben ist inzwischen ein erschreckendes Muster zu erkennen - ich möchte niemandem etwas unterstellen aber das ist schon augenscheinlich.

    Normalerweise gehen immer die Zugbegleiter durch den Zug, prüfen akribisch alle Tickets, alle Ausweise etc. Allerdings nur bei normaler Auslastung der Züge. Jetzt war es mehrfach so, dass man noch nicht einmal mit seinem 1. Klasse Ticket, wofür man extra zahlt einen Sitzplatz bekommt. Problem ist, dass die 1. Klasse vollständig von Mitreisenden ohne 1. Klasse Fahrkarte besetzt ist. Nun hat es sich leider rum gesprochen, und das ist der Punkt hier, dass die Zugbegleiter anscheinend grundsätzlich nicht durch den Zug kommen wenn dieser ziemlich voll ist. Das ist meiner Meinung nach nicht akzeptabel. Gerade in so einer Situation is es doch der Job des Zugbegleiters ordnend einzuwirken, freundlich darauf hin zu weisen, ggf. 1:1 wenn Taschen Sitze blockieren oder eben wenn Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein die 1. Klasse blockieren. Es war zumindest in den letzten 14 Tagen bei 10/10 sehr vollen Zugfahrten der Fall, dass keiner durch kam und wiederum kam bei normaler Auslastung immer der Zugbegleiter durch. Taucht da jemand evtl. vor unangenehmen Feedback der Fahrgäste ab?

    Viele Grüße und Danke im Voraus für Ihre Lösungsorientierte Antwort und ihren Einsatz, die Probleme, bspw. die Tür, kurzfristig zu lösen.

    VVO

    Hallo Herr Uhlig,

     

    vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung und die konkreten Hinweise zum RE 50.

    Planmäßig verkehrt der RE 50 von Dresden nach Leipzig Abfahrt in Dresden HBF 16:12 Uhr in Maximalkonfiguration (3+5-Teiler ET 442). Aufgrund von eingeschränkten Fahrzeugverfügbarkeiten ist diese Fahrt in den vergangenen Wochen teilweise mit nur einem Zugteil unterwegs gewesen.

    Konkret waren es

      *  im Juli 5 Tage und
      *  im August waren es 
        *  5 Tage plus
        *  3 Tage mit Doppeltraktion Dreiteiler.

    DB Regio Südost bemüht sich, die gewünschte Traktion zu erreichen.

    Ab Dezember 2026 ist eine Verbesserung der Kapazität vorgesehen: Dann sollen fünf fünfteilige Doppelstock-Twindexx-Garnituren auf dem RE 50 eingesetzt werden. Insbesondere in den Hauptverkehrszeiten wird dadurch eine spürbare Entlastung erwartet.

    Ihre Hinweise zur weiterhin defekten Tür sowie zur fehlenden Zugbegleitung bei hoher Auslastung nehmen wir ebenfalls ernst und geben diese an die zuständigen Stellen zur Prüfung weiter. Gerade die von Ihnen geschilderte Situation in der 1. Klasse ist nachvollziehbarerweise ärgerlich und sollte entsprechend geprüft werden.

     

     

    Viele Grüße

     

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Pusch

    Ich bitte um Verstärkerbusse 7.15 Uhr nach Dresden Linie 360 ggf.Die Linie 365 da Einzusätzen. Der Bus war ab Dippoldiswalde übervoll bis Dresden Hauptbahnhof.

    VVO

    Guten Tag,

    vielen Dank für Ihren Hinweis zur Auslastung der Fahrt der Linie 360 in Richtung Dresden um 7:15 Uhr.

    Wir haben Ihr Anliegen an die Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE) zur Prüfung weitergegeben. Nach deren Rückmeldung ist der Einsatz zusätzlicher Gelenkbusse bereits in Planung. Eine Umsetzung ist voraussichtlich ab Oktober vorgesehen.

    Bereits auf der Fahrt um 6:55 Uhr wird derzeit ein Gelenkbus eingesetzt. Damit soll die Kapazität auf den stark nachgefragten Verbindungen schrittweise verbessert werden.

    Wir danken Ihnen für Ihren Hinweis und Ihr Verständnis.

    Viele Grüße

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • Luisa

    Hallo,
    am 15.08. stand ich pünktlich an der Haltestelle Pirnaischer Platz und wartete auf die Straßenbahnlinie 2 um 00:38 Uhr. Die Straßenbahn ist jedoch einfach an mir vorbeigefahren, ohne anzuhalten, obwohl die Haltestelle planmäßig von der Linie 2 angefahren wird.

    Ich stand alleine an der Haltestelle. Besonders als Frau nachts ist es für mich absolut nicht akzeptabel, einfach nicht mitgenommen zu werden.

    Ich schreibe diese Beschwerde, während ich auf die nächste Straßenbahn warte. Aus Sorge, wieder nicht mitgenommen zu werden, bin ich lieber zum Altmarkt gelaufen, wo mehr los ist, und werde von dort aus nach Hause fahren.

    Ich bitte Sie, den Vorfall zu prüfen und entsprechend nachzuvollziehen, warum der Fahrer trotz wartender Person nicht angehalten hat.

    Vielen Grüße

    VVO

    Hallo Luisa,

    folgende Antwort haben wir von der Dresdner Verkehrsbetriebe AG erhalten:

    "Anhand unserer Aufzeichnungen erkennen wir eine Standzeit von 20 Sekunden an der Haltestelle. Demnach bediente der Fahrer die Haltestelle planmäßig. Möglicherweise sah die Kundin eine Dienstfahrt, deren Daten jedoch nicht dokumentiert werden."

    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

  • Carsten Puschmann

    Hallo VVO-Team,

    ich bin seit längerer Zeit, nahezu täglich, mit dem RE50 zwischen Borsdorf und Dresden-Neustadt unterwegs. Für meine Fahrten nutze ich das Deutschlandticket sowie die entsprechenden 1.-Klasse-Übergänge für den MDV und den VVO.

    Leider kommt es regelmäßig zu unangenehmen Situationen mit Zugbegleitern, da zwischen Oschatz und Riesa keine Verbundzugehörigkeit besteht. Für diesen Streckenabschnitt ist mein 1.-Klasse-Übergang nicht gültig, sodass ich die 1. Klasse verlassen müsste, um nicht ohne gültigen Fahrschein zu reisen.

    In der Praxis ist dies jedoch nur schwer umsetzbar einen Fahrschein zu erwerben. Der zusätzliche Fahrschein für diesen Abschnitt kann meines Wissens lediglich im DB-Reisezentrum oder direkt beim Zugpersonal erworben werden. Da es in Borsdorf kein Reisezentrum gibt und der RE50 häufig sehr stark ausgelastet ist, ist beides oft schwierig.

    Daher möchte ich anregen zu prüfen, ob die Verbundgrenzen künftig direkt aneinander anschließen könnten oder ob es eine andere praktikable Lösung für Fahrgäste mit 1.-Klasse-Übergängen gibt. Aus meiner Sicht entsteht durch die aktuelle Regelung kein erkennbarer Mehrwert, sondern vor allem zusätzlicher Aufwand und Frustration für Fahrgäste und Zugpersonal.

    Vielen Dank für die Prüfung meines Anliegens.

    Mit freundlichen Grüßen

    Carsten Puschmann

    VVO

    Hallo Herr Puschmann,

    vielen Dank für Ihre ausführliche Schilderung und Ihre Anregung zur Nutzung der 1. Klasse auf der Linie RE 50 zwischen Borsdorf und Dresden-Neustadt.

    Eine Kombination der Übergangstarife der verschiedenen Verkehrsverbünde für eine durchgehende Fahrt ist nicht möglich. Gern erläutern wir Ihnen die Hintergründe.

    Die Verkehrsverbünde wurden geschaffen, um den öffentlichen Nahverkehr innerhalb ihrer jeweiligen Gebiete tariflich und organisatorisch zu integrieren. Dazu gehören unter anderem die Abstimmung der Fahrpläne sowie die Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen zwischen den beteiligten Verkehrsunternehmen. Für diese Einnahmeaufteilung bestehen jeweils verbundbezogene und teilweise komplexe Verteilungsschlüssel. Darüber hinaus erhalten die Verkehrsunternehmen teilweise Ausgleichsmittel, da die Verbundtarife in der Regel günstiger sind als eine Addition einzelner Tarife für eine Fahrt über mehrere Verkehrsgebiete.

    Für Fahrten über die Grenzen eines Verkehrsverbundes hinaus gelten daher andere tarifliche Rahmenbedingungen. Auf dem RE 50 endet der VVO-Tarif in Riesa, während der MDV-Tarif in Oschatz beginnt. Zwischen diesen beiden Verbundgebieten besteht somit keine tarifliche Durchbindung. Der Übergangstarif zwischen Oschatz und Riesa wurde im August 2024 eingestellt, da die Nachfrage nach seiner Einführung des Deutschlandtickets deutlich zurückgegangen war.

    Das Deutschlandticket gilt grundsätzlich in der 2. Klasse. Für die Nutzung der 1. Klasse ist daher ein durchgängiger 1.-Klasse-Übergang erforderlich. Die Kombination eines MDV- und eines VVO-Übergangs reicht für die durchgehende Fahrt Leipzig–Dresden nicht aus, da für den Abschnitt Oschatz–Riesa ein Übergang nach Deutschlandtarif erforderlich wäre. Eine Stückelung der 1.-Klasse-Berechtigung über die einzelnen Verbundtarife ist nicht möglich.

    Für eine durchgehende Fahrt besteht allerdings die Möglichkeit, einen entsprechenden 1.-Klasse-Übergang der DB zu erwerben. Dabei gelten folgende Möglichkeiten:

    • Für einzelne Fahrten (Einzelübergang) kann der Übergang über den DB Navigator oder bahn.de erworben werden. Bei der Auswahl der 1. Klasse wird automatisch der „1. Klasse Übergang Nahverkehr“ angeboten.
    • Für eine Woche (Wochenübergang) ist der Übergang in DB Reisezentren oder DB Agenturen erhältlich.
    • Für einen Monat (Monatsübergang) ist der Übergang ebenfalls in DB Reisezentren oder DB Agenturen erhältlich.

    Der VVO-Aufpreis zur 1. Klasse kann grundsätzlich mit jedem Deutschlandticket kombiniert werden, unabhängig davon, wo das Deutschlandticket erworben wurde. Der VVO-Übergang gilt auf dem RE 50 zwischen Riesa und Dresden. Derzeit kostet der Aufpreis für einen Tag 2,20 Euro innerhalb einer Tarifzone bzw. 4,40 Euro im gesamten Verbundraum. Der Wochenübergang kostet 10,80 Euro, der Monatsübergang 27,00 Euro. Die entsprechenden Tickets sind an Ticketautomaten, in Servicestellen, beim Regionalbusfahrer sowie über den DB Navigator erhältlich.

    Auch bei der Einstellung der Übergangstarife zu den anderen sächsischen Verkehrsverbünden – etwa zum ZVON und zum VMS – waren die tariflichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen maßgeblich. Eine Aufteilung eines durchgehenden 1.-Klasse-Übergangs auf einzelne Verbundabschnitte ist tariflich nicht vorgesehen.

    Wir verstehen, dass die bestehende Regelung insbesondere bei stark ausgelasteten Zügen zu einem zusätzlichen Aufwand für Fahrgäste und Zugpersonal führen kann. Eine entsprechende Lösung in Form eines durchgehenden und digital buchbaren Ergänzungstickets ist jedoch bereits über den genannten DB-Übergangstarif möglich. Eine zusätzliche tarifliche Ergänzung für den Abschnitt Oschatz–Riesa ist derzeit nicht vorgesehen.

    Wir hoffen, Ihnen damit die Hintergründe der bestehenden Regelung nachvollziehbar erläutert zu haben, und danken Ihnen nochmals für Ihre Anregung.


    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

VVO-Netiquette

Sehr geehrte Damen und Herren,

die gemeinsame Nutzung unseres Gästebuches kann nur unter Beachtung gewisser Grundregeln funktionieren und so für alle eine Bereicherung sein. Es ist selbstverständlich, dass wir aufeinander Rücksicht nehmen und uns gegenseitig respektieren.

Unsere Spielregeln

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Regelbruch

Bei Verstößen halten wir uns vor, entsprechende Beiträge zu löschen.

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